Einer bringt sich selbst ins Gespräch
Grosse Namen geistern für Gattuso-Nachfolge bei Italien herum

Nach dem Aus von Gennaro Gattuso bei der Squadra Azzurra brodelt die italienische Gerüchteküche. Während namhafte Kandidaten als Nachfolger gehandelt werden und ein Top-Trainer sich aktiv in Stellung bringt, zeichnet sich der U21-Coach als Interimslösung ab.
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Azzurri-Job? Napoli-Trainer Antonio Conte bringt sich in Stellung.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Spekulationen über Gattuso-Nachfolge bei Italien laufen
  • Antonio Conte zeigt Interesse am Job
  • U21-Coach Silvio Baldini soll im Juni als Interimscoach übernehmen
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Die Squadra Azzurra zieht die Reissleine und leitet eine umfassende Zäsur ein. Nach den Rücktritten von Torwart-Legende Gianluigi Buffon (48) in seiner Funktion als Delegationsleiter sowie des Präsidenten des italienischen Fussballverbands (FIGC), Gabriele Gravina (72), nimmt auch Cheftrainer Gennaro Gattuso (48) seinen Hut. In den italienischen Medien kursieren bereits erste klangvolle Namen für seine Nachfolge.

Laut der «Gazzetta dello Sport» träumt man von Pep Guardiola (55). Da Italien aber traditionell auf einheimische Trainer setzt, gilt dies als unwahrscheinlich. Weitaus realistischer wirkt eine Rückkehr von Roberto Mancini (61), der Italien 2021 als «Commissario Tecnico» zum EM-Titel führte.

Conte, Allegri oder Ranieri?

Wie die «Welt» schreibt, ist gar Trainer-Legende Claudio Ranieri (74) ein Thema. Obwohl der Architekt des «Wunders von Leicester» seine Trainerkarriere beendet hat, gilt er in der italienischen Gerüchteküche als der ewige Nothelfer, dessen Name bei jeder Krise der Azzurri wie ein Reflex auftaucht.

Ganz oben auf der Liste stehen laut Transferexperte Gianluca Di Marzio (52) jedoch insbesondere Antonio Conte (56) und Massimiliano Allegri (58). Da beide derzeit noch bei Napoli respektive Milan unter Vertrag stehen, ist die Hürde für eine Übernahme im Sommer jedoch hoch.

Conte: «Ich würde mich auch fragen»

Laut einem Bericht der «Bild» bringt sich Conte aber bereits aktiv in Stellung: «Wenn ich der italienische Präsident wäre, würde ich mich auch fragen.» Weiter flirtet er mit dem Job: «Ich würde mich aus verschiedenen Gründen in Betracht ziehen. Ich kenne das Umfeld, ich war zwei Jahre lang Trainer. Es ist eine Ehre, das Land zu repräsentieren.» Gleichzeitig betont er aber, dass der Verband seine vertragliche Bindung an Napoli bis 2027 kenne.

Er fordert auch Veränderungen im Verband, da jener ihn während seiner ersten Amtszeit als Azzurri-Coach (2014 bis 2016) «nur wenig unterstützt habe». Für Conte ist es wichtig, dass es Menschen gebe, die die Situation verstehen und bereit seien, zu handeln. «Wir haben Spieler mit einem gewissen Niveau, aber es muss etwas passieren.»

U21-Coach als Interimslösung

Die Nachfolge an der Verbandsspitze soll bei der FIGC-Präsidentschaftswahl am 22. Juni geklärt werden – also während der anstehenden Weltmeisterschaft. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Trainerfrage bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch unbeantwortet bleibt.

Wer die Azzurri während dieser Übergangsphase in den beiden Testspielen im Juni betreuen wird, scheint hingegen festzustehen: Übereinstimmenden Berichten des Portals Sportmediaset und der «Gazzetta dello Sport» zufolge ist U21-Nationaltrainer Silvio Baldini (67) die derzeit konkreteste Option für eine Interimslösung.

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