Darum gehts
- RTL übernimmt Sky Deutschland für 150 Millionen Euro, EU stimmt zu
- Bis zu zehn Bundesliga-Spiele künftig gratis im Free-TV verfügbar
- Fusion macht RTL mit zwölf Millionen Abos zur Nummer drei in Deutschland
Bereits im vergangenen Sommer sorgte der TV-Hammer, dass RTL den Pay-Anbieter Sky Deutschland übernimmt, für Schlagzeilen. Damals musste der Deal noch von der EU-Kommission abgenommen werden – nun gibt es grünes Licht. 150 Millionen Euro bezahlt RTL für die Übernahme. Weitere 377 Millionen könnten dazukommen, sollte der RTL-Aktienkurs auf über 70 Euro steigen (aktuell 38,05 Euro).
Damit verändert sich für die Bundesliga-Fans einiges. Bisher hat Sky ein Bundesliga-Spiel pro Hin- und Rückrunde ans Free-TV sublizenziert. Wie die deutsche Zeitung «Bild» berichtet, soll sich das nun ändern. Neu sollen bis zu zehn Spiele gratis zu sehen sein. Ebenfalls wird es ab kommender Saison alle 63 Spiele des DFB-Pokals auch mit einem RTL+-Abo zu sehen geben.
RTL-CEO versteht Fan-Frustration
«Die Menschen haben eine gewisse Frustration durch den Abo-Dschungel, den es im Moment gibt. Mit unserem Angebot haben wir die einzigartige Möglichkeit, für jeden Geldbeutel etwas anzubieten – klar, einfach, übersichtlich und attraktiv», sagt RTL-CEO Stephan Schmitter gegenüber der «Bild».
Der 51-Jährige stellt aber klar, dass Sky weiterhin bestehen bleibt: «Wichtig ist: Sky ist und bleibt die Heimat der Bundesliga. Aber wir möchten alle Deutschen wieder mehr an der Bundesliga teilhaben lassen. Es werden so viele Spiele wie nie zuvor im Free-TV zu sehen sein! Wir werden die Möglichkeiten der Rechtepakete für alle Zuschauer so gut es geht ausnutzen und werden den Fans sowohl in der Bundesliga als auch in der 2. Liga grosse Fussball-Abende bieten.»
Angriff auf Amazon und Co.
Für die aktuelle Saison gibt es noch keine Änderungen für die bestehenden Kunden. Die Abo-Modelle bleiben vorerst so, wie sie sind. Spätestens zum Start der neuen Spielzeit soll sich dies aber ändern und die Fans sollen neue Auswahlmöglichkeiten erhalten.
Durch die Übernahme startet RTL einen Angriff auf andere Streaminganbieter. Amazon und Netflix zeigen immer mehr Sportevents live, nun mischt auch RTL endgültig mit den grossen Konzernen mit. Mit rund 12 Millionen Abonnenten ist das Fusionsunternehmen die Nummer drei im deutschen Streamingmarkt.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Bayern München | 30 | 80 | 79 | |
2 | Borussia Dortmund | 30 | 30 | 64 | |
3 | RB Leipzig | 30 | 22 | 59 | |
4 | VfB Stuttgart | 30 | 20 | 56 | |
5 | TSG Hoffenheim | 30 | 15 | 54 | |
6 | Bayer Leverkusen | 30 | 19 | 52 | |
7 | SC Freiburg | 30 | -4 | 43 | |
8 | Eintracht Frankfurt | 30 | -2 | 42 | |
9 | FC Augsburg | 30 | -16 | 36 | |
10 | FSV Mainz | 30 | -9 | 34 | |
11 | Union Berlin | 30 | -18 | 32 | |
12 | 1. FC Köln | 30 | -7 | 31 | |
13 | Borussia Mönchengladbach | 30 | -14 | 31 | |
14 | Hamburger SV | 30 | -15 | 31 | |
15 | Werder Bremen | 30 | -18 | 31 | |
16 | FC St. Pauli | 30 | -25 | 26 | |
17 | VfL Wolfsburg | 30 | -25 | 24 | |
18 | 1. FC Heidenheim 1846 | 30 | -33 | 19 |


















