Dickenmann schwärmt über Zukunft der Nati
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«Das ist erst der Anfang»:Dickenmann schwärmt über Zukunft der Nati

Die Nati der Zukunft
Warum der SFV rosige Perspektiven hat

Die Nati begeistert an der EM. Das junge Team von Pia Sundhage hat das sportliche Ziel erreicht und Emotionen ausgelöst. Doch das soll nur der Anfang gewesen sein, denn in der Schweiz wimmelt es von Talenten.
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Wie sieht die Nati der Zukunft aus?
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Zukunft der Schweizer Nati ist rosig. Junge Talente versprechen sportliche Höhenflüge
  • Sydney Schertenleib vom FC Barcelona gilt als eines der grössten Talente
  • Mit 23 Jahren und jünger sind viele Spielerinnen noch nicht am Leistungshöhepunkt
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

«Die Zukunft der Schweizer Nati ist rosig.» Nicht nur Pia Sundhage (65) hatte diesen Satz in den letzten Monaten immer wieder gesagt, auch die Trainer der Konkurrenz waren sich in diesem Punkt einig.

Die Fans dürfen auch in Zukunft auf sportliche Höhenflüge hoffen. Warum dem so ist, haben sie bereits an der EM gesehen. Mit Sydney Schertenleib (18) vom FC Barcelona verfügt die Schweiz über eines der grössten Talente des Weltfussballs. Aber auch Iman Beney (18), Noemi Ivelj (18) und Leila Wandeler (19) lassen uns von einer goldenen Zukunft träumen. Von den Erfahrungen dieser Heim-EM wird das Quartett auch in Zukunft profitieren, wenn sie in der Nati in (noch) wichtigere Rollen hineinwachsen werden.

Tiefer Altersdurchschnitt

Aufgrund des Teenager-Quartetts geht aber leicht vergessen, dass die Nati generell eine sehr tiefe Altersstruktur hat. Mit Livia Peng (23), Riola Xhemaili, Alayah Pilgrim, Svenja Fölmli (alle 22), Smilla Vallotto und Nadine Böhi (beide 21) sind viele weitere aus dem EM-Kader noch lange nicht auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Leistungsfähigkeit.

«Normalerweise kommt eine Fussballerin erst mit 27, 28 in ihr bestes Fussballer-Alter», sagt Sundhage. Bestes Beispiel ist Géraldine Reuteler (26), die mit ihren starken EM-Auftritten das Interesse diverser Klubs geweckt hat. Aber auch Julia Stierli (28), Viola Calligaris, Luana Bühler, Meriame Terchoun und sogar Noelle Maritz, die gefühlt schon ewig dabei ist, sind noch keine 30.

Dahinter stossen viele Talente nach, die aus verschiedenen Gründen es nicht an die EM geschafft haben. Zu ihnen gehört vor allem Naomi Luyet (19), die nun den Schritt nach Hoffenheim wagt. Auch Leela Egli (18) ist eine interessante Personalie, sie versucht, sich in Freiburg endgültig durchzusetzen. Neu im Breisgau spielt auch Alena Bienz (22), sie hatte in der Vorbereitung mit gesundheitlichen Problemen am Fuss zu kämpfen, weshalb sie den finalen Cut nicht schaffte.

In der Vorbereitung auch mit dabei war Lia Kamber (18), die nicht nur wegen ihres Vornamens schon früh mit Lia Wälti verglichen wurde. Die gebürtige Zentralschweizerin, die beim FCB spielt, gehörte auch der U17 um Schertenleib, Beney und Co. an, die 2023 den EM-Halbfinal erreichte. Nun will sie sich beim FCB für höhere Aufgaben empfehlen.

Noch ein Jahr jünger ist Emanuela Pfister (18), die Flügelstürmerin von GC. Laut Blick-Informationen spielte diese in den Überlegungen Sundhages für ein EM-Aufgebot durchaus eine Rolle – wegen ihrer Schnelligkeit und Kopfballstärke. Doch letztlich kam das Turnier für Pfister noch zu früh.

Bachmann droht Abgang durch die Hintertür

Der bereits von Inka Grings eingeleitete und von Pia Sundhage moderierte Umbruch wird im Herbst also sanft weitergehen. Captain Lia Wälti (32) dürfte, sofern sie sich von den Strapazen und den gesundheitlichen Problemen der letzten Wochen erholt, zumindest bis 2027 einer der wichtigsten Pfeiler dieses Teams bleiben.

Die Zukunft von Rekord-Frau Ana-Maria Crnogorcevic (34) ist aufgrund ihres Alters offen, das grösste Fragezeichen gibt es um Ramona Bachmann (34). Mit ihrem vor der EM erlittenen Kreuzbandriss ging womöglich eine der grössten Nati-Karrieren auf bittere Art und Weise zu Ende.

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WM-Qualifikation Frauen 2027 – Gruppe A1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Dänemark
Dänemark
4
3
8
2
Schweden
Schweden
4
1
7
3
Italien
Italien
4
5
5
4
Serbien
Serbien
4
-9
1
Qualifiziert
Gruppe A2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
4
2
8
2
Frankreich
Frankreich
4
3
7
3
Irland
Irland
4
0
6
4
Polen
Polen
4
-5
1
Qualifiziert
Gruppe A3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
4
9
12
2
Spanien
Spanien
4
9
9
3
Island
Island
4
-5
3
4
Ukraine
Ukraine
4
-13
0
Qualifiziert
Gruppe A4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
4
13
10
2
Norwegen
Norwegen
4
3
9
3
Slowenien
Slowenien
4
-10
3
4
Österreich
Österreich
4
-6
1
Qualifiziert
Gruppe B1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
4
12
10
2
Wales
Wales
4
10
10
3
Albanien
Albanien
4
-8
3
4
Montenegro
Montenegro
4
-14
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
4
7
10
2
Türkei
Türkei
4
2
7
3
Nordirland
Nordirland
4
3
6
4
Malta
Malta
4
-12
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
4
10
12
2
Finnland
Finnland
4
3
9
3
Slowakei
Slowakei
4
-6
3
4
Lettland
Lettland
4
-7
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
4
12
8
2
Belgien
Belgien
4
8
8
3
Israel
Israel
4
0
6
4
Luxemburg
Luxemburg
4
-20
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
4
18
9
2
Litauen
Litauen
4
6
7
3
Estland
Estland
4
0
7
4
Liechtenstein
Liechtenstein
4
-24
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kosovo
Kosovo
4
10
12
2
Kroatien
Kroatien
4
10
9
3
Bulgarien
Bulgarien
4
1
3
4
Gibraltar
Gibraltar
4
-21
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ungarn
Ungarn
4
13
10
2
Aserbaidschan
Aserbaidschan
4
5
9
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
4
-11
3
4
Andorra
Andorra
4
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Griechenland
Griechenland
3
6
9
2
Färöer
Färöer
3
-2
3
3
Georgien
Georgien
2
-4
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C5
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Rumänien
Rumänien
3
8
9
2
Moldawien
Moldawien
2
-1
1
3
Zypern
Zypern
3
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C6
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Weißrussland
Weißrussland
3
3
6
1
Kasachstan
Kasachstan
3
3
6
3
Armenien
Armenien
2
-6
0
Qualifikationsspiele
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