«Sie werden mit grosser Wucht kommen»
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Daschner vor Benfica-Rückspiel:«Sie werden mit grosser Wucht kommen»

Diverse Spieler sind angeschlagen
FCSG zittert vor Benfica-Kracher auch um Leitwolf Görtler

Die Sorgenfalten von FCSG-Coach Enrico Maassen nehmen vor dem Benfica-Knüller nicht ab. Bei Benfica hingegen ist der 40-Millionen-Mann aus Norwegen zurück im Training.
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Lukas Görtler schlägt sich mit Rückenproblemen herum.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • St. Gallen vor Rückspiel gegen Benfica in Lissabon
  • Viele Spieler sind angeschlagen, darunter Görtler – Zigi fehlt sicher
  • Benfica mit 55'000 Fans, Espen-Fans wegen Strafe nicht dabei
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Stefan KreisReporter Fussball

Lukas statt Lukas! Nicht wie erwartet Lukas Görtler, sondern Namensvetter Lukas Daschner sitzt vor dem Abschlusstraining auf dem Podium im riesigen Pressesaal des Estadio Da Luz. Görtler schlage sich weiter mit Rückenproblemen herum, sagt Espen-Coach Enrico Maassen. Und fügt an, dass zig weitere Spieler angeschlagen seien.

«Die Frage ist, ob wir sie spielen lassen und eine noch grössere Verletzung riskieren oder ob wir sie auf der Bank lassen.» Unter anderem schlagen sich Tom Gaal und Carlo Boukhalfa mit Blessuren herum. Nicht ausgeschlossen aber, dass es bei allen zur Blitzheilung kommen wird. 

Lawrence Ati Zigi ist wegen einer Zerrung im Oberschenkel erst gar nicht nach Lissabon gereist. In die Bresche springt der dritte Lukas im Kader: Watkowiak. «Er wird Zigi gut vertreten, wir haben vollstes Vertrauen», sagt Maassen. 

Auf die Frage eines portugiesischen Journalisten, wie der FCSG im Rückspiel spielen wolle, antwortet der FCSG-Coach: «So wie immer.» Im Hinspiel erwischten die Espen den portugiesischen Rekordmeister auf dem falschen Fuss, schlugen Benfica dank kompromisslosem Gegenpressing und konsequenter Manndeckung. 

40-Millionen-Mann ist zurück

Nun aber sind die Portugiesen gewarnt. Und sie können seit dieser Woche im Training wieder auf ihren norwegischen Superflügel Andreas Schjelderup (22) zählen. Dass der 40-Millionen-Mann in der Startelf stehen wird, ist aber unwahrscheinlich. Viel spricht dafür, dass Coach Marco Silva derselben Elf eine Chance zur Wiedergutmachung geben wird, die vor einer Woche im Sitterstadion die Segel strich.

Hoffnung macht den Portugiesen, dass das Stadion brennen wird, sprich knapp 55'000 Zuschauerinnen und Zuschauern anwesend sein werden. Nicht mit dabei sind die Espen-Fans, die wegen einer Fackelaktion in Heidenheim nicht ins Stadion dürfen. «Bitter» sei das, sagt Daschner, die Vorfreude aufs Spiel lässt er sich aber trotzdem nicht nehmen. «Deswegen hat man angefangen, Fussball zu spielen, um irgendwann in solchen Stadien zu kicken», so der Mann aus dem Ruhrpott. 

Umso bitterer, wenn man sich ausgerechnet vor dem Spiel mit Verletzungen herumschlagen muss wie etliche St. Galler. 

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