Auch Görtler nimmts mit Humor
FCSG-Coach Maassen sorgt nach Benfica-Klatsche für PK-Lacher

Weshalb Trainer Enrico Maassen trotz 0:5 gegen Benfica nicht in Tränen ausbricht. Weshalb er keine Luftschlösser bauen will. Und was ihn ärgert.
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Benfica-Stürmer Pavlidis wird zum Mister Viererpack.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FCSG verliert 0:5 gegen Benfica nach Platzverweis von Jozo Stanic
  • Coach Maassen lobt Team, trotz Fehlern bei Einwurf und Standardsituationen
  • 60'000 Zuschauer im Da Luz; nächste Partie in Vaduz
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Stefan KreisReporter Fussball

Kurz vor Schluss der Pressekonferenz findet Enrico Maassen trotz der 0:5-Klatsche gegen Benfica sein Lächeln wieder. Auf die Frage, was der Plan nach der Roten Karte gewesen sei, antwortet der FCSG-Coach mit breitem Grinsen: «Ich könnte euch jetzt hier irgendeinen Scheiss erzählen, aber ich will keine Luftschlösser bauen. Nach dem Platzverweis ging es in erster Linie darum, Spieler zu schonen.»

Benfica sei «eine Champions-League-Mannschaft», so Maassen. Und werde in dieser Saison um den Europa-League-Titel spielen. Umso stolzer ist der Coach auf seine Spieler: «Ich möchte der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Den Hinspielsieg nimmt uns keiner mehr weg. Und auch im Rückspiel hatten wir Chancen auf den Ausgleich.»

Görtler: «Irgendwann halt einfach die Stimmung genossen»
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Captain übers Estadio da Luz:Görtler: «Irgendwann halt einfach die Stimmung genossen»

Captain Lukas Görtler sagt, dass man in drei von vier Halbzeiten gegen Benfica gut mitgehalten habe. Die letzte Hälfte aber die entscheidende sei. Weil nach dem Platzverweis gegen Jozo Stanic alle Dämme brechen – und die Portugiesen in Spiellaune kommen. Die Frage, ob er schon mal ein lauteres Stadion erlebt habe, als die 60'000 im Da Luz, kann Görtler nicht beantworten. Eindrücklich aber sei es allemal gewesen: «So blöd es klingt, aber am Ende der Partie habe ich einfach nur noch die Stimmung genossen.»

Gegentor nach einem Einwurf ist ärgerlich

Bis zur Pause halten die Espen gut mit, umso ärgerlicher, dass der Gegentreffer nach einem Einwurf (!) fällt. «Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir online sein müssen und nie abschalten dürfen», so Maassen. Vor dem 0:1 sind die Spieler aber offline. «Auf diesem Level darfst du keine Fehler machen, der Gegner hat uns die Grenzen aufgezeigt.»

Ausgerechnet in der Paradedisziplin der St. Galler, den Standards, kochen die Portugiesen den Schweizer Cupsieger ab. Drei Tore fallen nach stehenden Bällen, den anderen beiden gehen sehenswerte Kombinationen voraus.

Statt in der Europa League gehts für die Espen nun in der Conference League weiter, nächsten Donnerstag wartet auswärts in Tiraspol der Sheriff. Zuvor aber muss der FCSG am Sonntag noch nach Liechtenstein in den Rheinpark.

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