Magischer Europa-Abend
Der FCSG stellt einen neuen Vereinsrekord auf

Welche Bestmarke die Espen noch vor dem Saisonstart geknackt haben. Was Matthias Hüppi zur Doppelbelastung sagt. Und wie Sportchef Roger Stilz seinen neuen Stürmer Andrin Hunziker einschätzt. Das Espen-Inside.
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Die grün-weisse Euphorie ist in der Ostschweiz grenzenlos.
Foto: Pius Koller

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Der FCSG hat bislang über 13'000 Saisonkarten verkauft. Was gleichbedeutend mit einem neuen Vereinsrekord ist. Auch gegen den FCZ ist am Sonntag mit einer vollen Hütte zu rechnen. Am Donnerstag ist das Sitterstadion beim 2:1-Sieg gegen Benfica ebenfalls ausverkauft. Die Euphorie? Sie scheint aktuell keine Grenzen zu kennen in der Ostschweiz. Umso bitterer, dass die FCSG-Anhänger nächsten Donnerstag nicht zum Rückspiel nach Lissabon reisen dürfen, weil sie im Dezember 2024 in der Conference League auswärts gegen Heidenheim ein Feuerwerk abgefackelt haben. 

Die grosse Frage

Steckt der FCSG die Doppelbelastung besser weg? In der ersten Saison unter Coach Enrico Maassen qualifizierte sich die Mannschaft für die Gruppenphase der Conference League, zollte dem happigen Programm in der Rückrunde aber Tribut und verpasste die Top-6. Angst, dass sich dieses Szenario wiederholen könnte, hat Hüppi nicht: «Wir sind der Meinung, dass wir über ein Kader verfügen, dass die Doppelbelastung verträgt. Aber wir sind erst am Anfang und müssen noch nicht von einer allfälligen Ligaphase reden. Jetzt müssen wir erst mal durch die Quali.»

Gesagt ist gesagt

«Andrin ist ein Typ, der anschieben und Energie geben will!», antwortet FCSG-Sportchef Roger Stilz, als er auf seinen neuen Stürmer Andrin Hunziker angesprochen wird. «Er ist ein physischer Stürmer, ein dynamischer Spieler, der seine Qualität in der Box hat. Er ist noch jung, hat aber schon einiges erlebt. Das finde ich sehr positiv, auch wie er sich selber reflektiert.» Für den FC Winterthur erzielte der 23-Jährige in der letzten Saison 11 Tore und legte vier weitere Treffer auf. 

Die Blick-Prognose

Spielt der FCSG so wie in der ersten Halbzeit gegen Benfica, dann gibts für den FCZ im Sitterstadion nichts zu holen. Zumal die Ostschweizer unter Enrico Maassen von den letzten 18 Super-League-Spielen bloss eines verloren haben. Kommt hinzu, dass die Zürcher der Lieblingsgegner von Maassen sind. Nur gegen GC hat der FCSG-Trainer gleich oft gewonnen wie gegen den FCZ (je fünf Siege). 

Mögliche Aufstellung

Zigi, Gaal, Stanic, Okoroji, Daschner, Vandermersch, Görtler, Boukhalfa, Stevanovic, Witzig, Baldé.

Wer fehlt?

Ambrosius, Efekele, Kleine-Bekel, May, Neziri, Scherrer, Weibel (alle verletzt), Watkowiak (gesperrt). 

Der Schiedsrichter

Sven Wolfensberger wird das Spiel leiten, assistiert wird er von Claudio dos Santos und Linda Schmid. Der vierte Offizielle ist Julian Müller, im VAR-Room sitzt Anojen Kanagasingam. 

Der Gegner

Wie bei vielen anderen Klubs gibt es auch beim FCZ viele Veränderungen. Captain Lindrit Kamberi macht den Fans aber trotzdem Mut – hier kommt das Inside.

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Runde

Sa., Servette – Basel, 18 Uhr
Sa., Lausanne – GC, 18 Uhr
Sa., Luzern – Thun, 20.30 Uhr
So., YB – Sion, 14 Uhr
So., Lugano – Vaduz, 16.30 Uhr
So., St. Gallen – FCZ, 16.30 Uhr

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Basel
FC Basel
0
0
0
1
FC Lugano
FC Lugano
0
0
0
1
FC Luzern
FC Luzern
0
0
0
1
FC Sion
FC Sion
0
0
0
1
FC St. Gallen
FC St. Gallen
0
0
0
1
FC Thun
FC Thun
0
0
0
1
FC Vaduz
FC Vaduz
0
0
0
1
FC Zürich
FC Zürich
0
0
0
1
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
0
0
0
1
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
0
0
0
1
Servette FC
Servette FC
0
0
0
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
0
0
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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