Nach den Ausschreitungen der GC-Chaoten nach der Niederlage gegen Stade-Lausanne-Ouchy im Cup-Halbfinal melden sich nun die Waadtländer mit einem Communiqué zu Wort. Dieses macht klar: Die Anhänger der Hoppers haben nicht nur ihren Teambus attackiert, sondern auch ansonsten gewütet.
Das Spiel hätte eigentlich ein Fest des Fussballs sein sollen, stattdessen wurden «von Anhängern der Grasshoppers schwerwiegende und inakzeptable Verhaltensweisen festgestellt», heisst es im Schreiben. So hat der Challenge-League-Klub folgende Vergehen registriert: Die Gefährdung von Zuschauern, insbesondere Familien und Kinder, erhebliche Sachbeschädigung, Banner wurden in Brand gesetzt, Sitze im Stadion wurden beschädigt und zerstört – ausserdem sollen Kassen der Verpflegungsstände geplündert worden sein.
Vorfälle sollen lückenlos aufgeklärt werden
«Diese Handlungen sind völlig inakzeptabel und werden niemals toleriert», finden die Lausanne-Verantwortlichen klare Worte. Jegliche Form von Gewalt im und ums Stadion, Gefährdung des Publikums sowie vorsätzliche Beschädigung und Diebstahl werde aufs Schärfste verurteilt, heisst es weiter. «Die Sicherheit unserer Zuschauer und der Mitarbeitenden ist und bleibt unsere oberste Priorität.»
Die Klubverantwortlichen bedanken sich deswegen beim Sicherheitspersonal und den weiteren Personen, die geholfen haben, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Gleichzeitig kündigen sie an, dass sie mit der zuständigen Behörde zusammenarbeiten werden, «um die Vorfälle lückenlos aufzuklären, die Täter zu identifizieren und Verantwortlichkeiten festzustellen.» Man werde alle notwendigen Massnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass sich solche Ereignisse wiederholen. Denn: «Fussball muss ein Ort des Miteinanders, des Respekts und der Leidenschaft bleiben – niemals ein Ort von Gewalt, Zerstörung und Diebstahl.»

