GC-Chaoten attackieren den eigenen Teambus
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Eskalation nach Cup-Blamage:GC-Chaoten attackieren den eigenen Teambus

Das sagt GC nach der Fan-Attacke
«Klare Grenze überschritten – das ist inakzeptabel»

Nachdem der eigene Teambus mit Pyros beworfen wurde, reagieren die Grasshoppers. «Ich bin froh, ist es nicht noch mehr eskaliert», sagt GC-Sportchef Alain Sutter.
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Feuer und Chaoten, die aufs Spielfeld wollen. Die GC-Kurve überschreitet in Lausanne schon während des Cup-Halbfinals immer wieder Grenzen.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Grasshoppers-Fans attackieren Teambus nach Halbfinal-Aus in Lausanne
  • Mindestens eine Seenotfackel landet nahe dem Bus
  • Klub reagiert mit scharfer Kritik auf den Angriff
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Florian RazReporter Fussball

Kurz nach Spielschluss sind die Vertreter der Grasshoppers noch darum bemüht, Verständnis für ihre Fans aufzubringen. Tenor: Es ist sicher nicht gut, Feuerwerk aufs Feld zu werfen. Aber der Frust war halt gross nach dem Aus im Cup-Halbfinal bei Stade Lausanne-Ouchy. Und zum Glück ist nichts Schlimmes passiert.

Alain Sutter (58) sagt stellvertretend: «Natürlich gehören keine Pyros auf den Platz, aber ich kann die Enttäuschung der Fans verstehen. Ich bin froh, ist es nicht noch mehr eskaliert.»

«Die erste Halbzeit war vernünftig»
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Sutter nach Cup-Aus:«Die erste Halbzeit war vernünftig»

Pyros auf den eigenen Teambus

Als der GC-Sportchef das sagt, weiss er nicht, was noch bevorsteht. Kurz vor der Abfahrt attackieren rund 30 Chaoten mit GC-Bezug den Teambus der Zürcher. Es werden Seenotfackeln in Richtung des Gefährts geworfen. Mindestens einer der nicht zu löschenden Leuchtkörper landet in der Nähe des Busses. Ein vermummter Mann schafft es gar in den Kabinentrakt, wird aber mit Pfefferspray schnell wieder vertrieben.

Es ist eine Grenzüberschreitung, die ihresgleichen sucht. Auf Blick-Anfrage schreibt GC: «Wir verstehen den Frust unserer Fans nach der äusserst bitteren Niederlage. Wir sind alle ebenfalls enttäuscht. Beim versuchten Angriff auf unseren Mannschaftsbus wurde jedoch eine klare Grenze überschritten, ein solches Verhalten ist für uns inakzeptabel.»

Bleibt die Frage, wie es nun weitergeht in der sowieso schon angespannten Beziehung zwischen Kurve und Klub: Bereits am kommenden Samstag spielen die Grasshoppers zu Hause gegen Luzern. Es ist der Start in die letzte Phase des Abstiegskampfs, in dem GC keine Nebenschauplätze gebrauchen kann.

Angriffe aufs eigene Team sind extrem selten

Angriffe auf die eigene Mannschaft oder den eigenen Verein sind in der Schweiz zum Glück äusserst selten. 2008 verursacht ein Teil des St. Galler Anhangs nach dem feststehenden Abstieg 150'000 Franken Sachschaden am eigenen Stadion Espenmoos, in dem allerdings in der folgenden Saison nicht mehr gespielt wird.

Als der FC Zürich 2016 absteigt, dringt eine Gruppe Chaoten in den Spielertunnel ein, wird dann aber ohne Kontakt mit den Spielern durch den Hinterausgang hinausgeleitet.

Beim Abstieg der Grasshoppers 2019 sorgen GC-Anhänger für zwei Spielabbrüche. Einmal mit Pyrowürfen aufs Feld. Einmal, indem sie in Richtung Spielfeld drängten und das Trikot der GC-Spieler einfordern.

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