Uefa grätscht dazwischen
Crystal Palace darf nicht in der Europa League starten

Schlechte Neuigkeiten für Crystal Palace. Der FA-Cup-Sieger aus London darf nicht in der Europa League starten – weil Olympique Lyon den Zwangsabstieg in Frankreich in extremis verhindert hat. Grund dafür ist eine Beteiligung eines Investors an beiden Klubs.
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Crystal Palace darf nicht in der Europa League spielen.
Foto: CameraSport via Getty Images
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Die Freude über den FA-Cup Titel im Mai war bei Crystal Palace riesengross. Erster Titel der Klubgeschichte, erstmalige Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb. Diese Freude ist nun ein wenig getrübt worden: Die Südlondoner wurden von der Europa League in die Conference League zurückgestuft. 

Nottingham Forest, das sich als Liga-Siebter für die Conference League qualifiziert hat, wird den Platz in der Europa League übernehmen. Palace startet anstatt Forrest in den Playoffs zur Conference League. 

Grund dafür ist eine Uefa-Regel, die sogenanntes «Multi-Club Ownership» verbietet – also den Besitz mehrerer Vereine, die im gleichen Wettbewerb spielen. Dies ist der Fall, wenn «eine natürliche oder eine juristische Person über mehr als einen Klub im Wettbewerb die entscheidende Kontrolle ausübt». Damit soll verhindert werden, dass Spiele aufgrund von Interessenskonflikten manipuliert werden. 

Besitzer will Anteile verkaufen – aber wohl zu spät

Crystal Palace gehört dem US-amerikanische Investor John Textor (59), der auch am französischen Vertreter Olympique Lyon beteiligt ist. Um die Europa-League-Teilnahme zu sichern, hatte Textor jedoch einem Verkauf seiner Beteiligung bei Palace zugestimmt. Weil die Uefa als Stichdatum den 1. März vorgegeben hat, greift die Regel trotzdem. Der Premier Ligist mit Trainer Oliver Glasner (50) hat die Möglichkeit am Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne in Berufung zu gehen. 

Die Uefa musste eine Entscheidung treffen, weil Olympique Lyon den Zwangsabstieg aus der Ligue 1 doch noch verhindern konnte. Wäre der Traditionsverein wegen finanzieller Probleme abgestiegen, hätten sie auch in der Europa League nicht antreten dürfen.

Conference League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
RC Strasbourg Alsace
RC Strasbourg Alsace
6
6
16
2
RKS Rakow Czestochowa
RKS Rakow Czestochowa
6
7
14
3
AEK Athen
AEK Athen
6
7
13
4
Sparta Prag
Sparta Prag
6
7
13
5
Rayo Vallecano
Rayo Vallecano
6
6
13
6
FC Shakhtar Donetsk
FC Shakhtar Donetsk
6
5
13
7
FSV Mainz
FSV Mainz
6
4
13
8
AEK Larnaca
AEK Larnaca
6
6
12
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
6
3
11
10
Crystal Palace
Crystal Palace
6
5
10
11
KKS Lech Posen
KKS Lech Posen
6
4
10
12
Samsunspor
Samsunspor
6
4
10
13
NK Celje
NK Celje
6
1
10
14
AZ Alkmaar
AZ Alkmaar
6
0
10
15
AC Florenz
AC Florenz
6
3
9
16
HNK Rijeka
HNK Rijeka
6
3
9
17
Jagiellonia Bialystok
Jagiellonia Bialystok
6
1
9
18
AC Omonia Nicosia
AC Omonia Nicosia
6
1
8
19
FC Noah
FC Noah
6
-1
8
20
KF Drita
KF Drita
6
-4
8
21
Kuopion Palloseura
Kuopion Palloseura
6
1
7
22
FK Shkendija
FK Shkendija
6
-1
7
23
HSK Zrinjski Mostar
HSK Zrinjski Mostar
6
-2
7
24
SK Sigma Olomouc
SK Sigma Olomouc
6
-2
7
25
CS Universitatea Craiova 1948
CS Universitatea Craiova 1948
6
-2
7
26
Lincoln Red Imps FC
Lincoln Red Imps FC
6
-8
7
27
FC Dynamo Kyiv
FC Dynamo Kyiv
6
0
6
28
Legia Warschau
Legia Warschau
6
0
6
29
SK Slovan Bratislava
SK Slovan Bratislava
6
-4
6
30
Breidablik Kopavogur
Breidablik Kopavogur
6
-5
5
31
Shamrock Rovers
Shamrock Rovers
6
-6
4
32
BK Häcken
BK Häcken
6
-3
3
33
Hamrun Spartans FC
Hamrun Spartans FC
6
-7
3
34
Shelbourne FC
Shelbourne FC
6
-7
2
35
Aberdeen FC
Aberdeen FC
6
-11
2
36
SK Rapid Wien
SK Rapid Wien
6
-11
1
Playoffs
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