Darum gehts
- Lawrence Ati Zigi glänzt trotz 0:1 gegen Nordsjaelland mit starken Paraden
- Ghanaischer Goalie steigert Marktwert nach Leistung im Conference-League-Playoff
- Vertrag beim FC St. Gallen bis Juni 2027, Zukunft bleibt offen
Wenns um die Wurst geht, wird Lawrence Ati Zigi (29) zum Teufelskerl. Das war vor zwei Jahren schon so, als der FCSG-Goalie seinen Klub mit Weltklasseparaden in die Gruppenphase der Conference League hexte. Und das ist heute nicht anders. Gleich zwei Hundertprozentige entschärft der ghanaische Nationalgoalie beim 0:1 im Playoff-Hinspiel gegen Nordsjaelland.
In der 60. Minute laufen Alexander Lind und Hjalte Boe Rasmussen alleine auf Zigi zu. Lind legt mit einem No-Look-Pass rüber, Rasmussen muss bloss noch einschieben, hat die Rechnung aber ohne den überragend parierenden Keeper gemacht. Kurz vor Schluss packt der Ghanaer dann auch noch eine Fussparade aus und hält den Europa-Traum der Espen am Leben.
Marktwert gesteigert
Gleichzeitig hat der 29-Jährige seinen Marktwert mit diesem Auftritt unter europäischem Scheinwerfer noch einmal gesteigert. Im Juni stand Zigi mit Ghana auf der grössten Bühne überhaupt, der Weltmeisterschaft, nun hat er sich erneut in die Notizbücher fremder Vereine gehext. Ob bald Angebote reinflattern werden?
Für einen Verbleib beim FCSG spricht, dass sich Zigi in der Ostschweiz pudelwohl fühlt. Und dass der Goalie-Markt ein komplizierter ist. Ex-Lugano-Goalie Amir Saipi und Ex-Lausanne-Keeper Karlo Letica lassen grüssen. Erstgenannter läuft mittlerweile für CD Castellón, einen Klub aus der zweiten spanischen Liga, auf. Letica liebäugelte mit einem Transfer ins Ausland, steht mittlerweile aber beim FC Luzern unter Vertrag.
Und Zigi beim FC St. Gallen. Bis Juni 2027 läuft sein Arbeitspapier. Hext er weiter so wie gegen Nordsjaelland, wird eine allfällige Verlängerung nicht günstiger.

