PSG aus Krise geballert
Torres' Traum-Sommer geht auch in der Königsklasse weiter

Ferran Torres startet jetzt bei PSG nach einem verpatzten Saisonstart in der Champions League gleich mit einem Hattrick durch.
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Ferran Torres zeigt es an: Gleich drei Tore hat er gegen Slovan Bratislava erzielt.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • PSG besiegt Slovan Bratislava 6:1 in der Champions League am 9. September
  • Ferran Torres erzielt Hattrick, wird Spieler des Spiels und zeigt Topform
  • 26-jähriger Spanier wechselte im August nach Paris, unterschrieb Fünfjahresvertrag
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Andri BäggliRedaktor Sport

Zum Auftakt in die Champions-League-Saison fegt Ferran Torres (26) mit PSG Slovan Bratislava gleich mit 6:1 vom Platz. Der Spanier erzielt dabei einen Hattrick und wird zum Spieler des Spiels gewählt. Nach dem Spiel sagt der Stürmer zu den Medien: «Ich habe niemals damit gerechnet, dass ich einen Hattrick erziele. Damit kann man nicht rechnen. Es ist auf die richtige Intensität und das Pressing angekommen. Ich bin überglücklich und habe ein sehr gutes Gefühl.» Es sei einfach mit so talentierten Mitspielern, so Torres. «Ich versuche das komplett zu geniessen.»

Der Stürmer erlebte generell einen Sommer, den er nie mehr vergessen wird. Dieser hat mit der Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA begonnen. Beim enttäuschenden Startspiel an der WM ist der Spanier nicht auf Touren gekommen. Der 26-Jährige stand gegen Kap Verde in der Startelf, trotzdem gab es gegen den Underdog und WM-Neuling Kap Verde nur ein torloses Remis.

Die Öffentlichkeit machte den Schuldigen schnell aus: Ferran Torres. Das sah auch Trainer Luis de la Fuente so und nahm den Stürmer kurzerhand aus der Startelf. In diese konnte sich der damalige Barça-Spieler auch nicht mehr zurückkämpfen und musste sich mit der Jokerrolle zufriedengeben.

Wechsel nach Paris

Doch die Blamage zum Turnierauftakt machte Spanien im weiteren Turnierverlauf dann schnell wieder vergessen. Die zentrale Figur dabei? Ferran Torres. Im Final gegen Argentinien wurde der Stürmer nach einer Stunde eingewechselt und schoss Spanien in der Verlängerung zum Titel.

Nach dem Turnier steht für Torres dann gleich der nächste grosse Moment an. Torres wechselt im August nach vier Jahren – mit drei Meistertiteln, drei Supercup- und einem Cupsieg im Gepäck – von Barcelona nach Paris. Bei PSG unterschreibt er einen Fünfjahresvertrag und wird mit seinem alten Förderer Luis Enrique wieder vereint. Der PSG-Trainer ermöglichte als damaliger Nationaltrainer das Debüt von Torres für die Furia Roja.

Schlimmer Saisonstart für PSG

In Paris steht der 26-Jährige vor einer grossen Aufgabe. Die Pariser haben zweimal in Folge die Champions League gewonnen – der Ligue-1-Titel wird quasi vorausgesetzt. Den Saisonstart hat PSG aber in den Sand gesetzt. Torres wird zum Auftakt gegen Rennes in der zweiten Halbzeit eingewechselt und schiesst zwei Tore, trotzdem gibts nur ein 2:2. Im zweiten Spiel gegen Lille steht der Stürmer dann gleich in der Startelf, wird aber ohne ein Tor nach 71 Minuten ausgewechselt. Dank zweier Tore in der Nachspielzeit sichert sich PSG aber trotzdem noch einen Punkt.

Bei der Niederlage gegen Monaco kommt Torres dann wieder von der Bank, kann das Ruder nicht mehr herumreissen. Entsprechend angespannt ist man ins Startspiel in der Champions League gegen Slovan Bratislava gegangen. Das 6:1 gegen die Slowaken hat aber ein bisschen Druck vom Kessel genommen – Torres war erneut massgeblich daran beteiligt.

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