Heisser Tanz in der Champions League
Musiala-Trauma, Kompany-Sperre und der Angstgegner

Die Bayern jagen in dieser Saison das Triple. Die Meisterschaft ist schon gesichert, nun steht in der Champions League der Halbfinal an. Dort wartet PSG, für das die Deutschen mittlerweile zum Angstgegner geworden sind. Hier gibts alles Wichtige vor dem Topduell.
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In der Champions League steht die Begegnung zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern München an.
Foto: AFP
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Musiala-Trauma

Zum ersten Mal seit seiner Horrorverletzung gegen PSG am 5. Juli 2025 trifft Jamal Musiala (23) wieder auf die Pariser. Bayerns Superstar hatte sich im Viertelfinal der Klub-WM einen Wadenbeinbruch sowie eine Bänderverletzung im linken Sprunggelenk zugezogen und fiel daraufhin lange aus. Mitte Januar feierte er dann nach einer mehrmonatigen Rehabilitation sein Comeback.

In den letzten fünf Pflichtspielen scheint der Spielmacher sukzessive zu seiner alten Stärke zurückgefunden zu haben und sammelte sechs Skorerpunkte. Durch die Verletzungen von Serge Gnabry (30) und Shootingstar Lennart Karl (18) dürfte Musiala beim Champions-League-Highlight (Dienstag ab 21 Uhr live) für die Startelf gesetzt sein.

Kompany muss Sperre absitzen

Während Musiala auf dem Rasen stehen wird, ist sein Chef zum Schweigen verurteilt. Aufgrund einer Gelb-Sperre wird Trainer Vincent Kompany (40) nicht an der Seitenlinie agieren können. Sein Assistent Aaron Danks (42) übernimmt die Vertretung.

Die Bedingungen sind brisant: Sobald der Mannschaftsbus am Stadion parkt, greift das Kontaktverbot. Kompany muss sich von seinem Team trennen, darf die Kabine nicht betreten und während der gesamten Partie keinerlei Verbindung zur Mannschaft halten. Wie die «Bild» schreibt, wird der Belgier das Spiel in einer Loge verfolgen, wo Uefa-Mitarbeiter in der Nähe sein und aufpassen werden, dass die Sperre eingehalten wird. Denn: Kommunikation per Mobiltelefon ist ebenfalls untersagt.

PSG: Titelkampf mit unerwarteten Hindernissen

In der Liga wird Paris so stark gefordert wie seit Jahren nicht mehr. Lange Zeit konnte der Tabellenzweite RC Lens mit PSG Schritt halten – zeitweise lagen die Nordfranzosen sogar vor den Hauptstädtern. Doch am vergangenen Wochenende liess Lens beim 3:3-Remis gegen Stade Brest Punkte liegen.

PSG hingegen gab sich keine Blösse und feierte einen souveränen 3:0-Erfolg bei Angers – und das, obwohl man mit Blick auf das kommende Duell gegen die Bayern mit einer B-Elf antrat. Bei noch vier ausstehenden Partien liegt Paris nun komfortable sechs Punkte vor Lens. Damit behält PSG selbst im Falle einer Niederlage im direkten Aufeinandertreffen am 13. Mai (21 Uhr) weiterhin alle Trümpfe in der eigenen Hand.

Franzosen mit Verletzungssorgen

PSG hatte zuletzt mit einigen angeschlagenen Leistungsträgern zu kämpfen. Die Stammspieler Vitinha (26), Nuno Mendes (23) und Achraf Hakimi (27) sollten aber gemäss aktuellsten Informationen auf die Zähne beissen und mit von der Partie sein.

Bayern als Pariser Angstgegner

In den vergangenen Jahren hat sich der FC Bayern zum echten Angstgegner der Pariser entwickelt. Seit dem Münchener Triumph im CL-Final 2020 standen sich beide Klubs weitere sechsmal in der Königsklasse gegenüber – die Bilanz spricht mit fünf Siegen bei nur einer Niederlage klar für den deutschen Rekordmeister. 

Will PSG die Titelverteidigung schaffen, müssen sie zuerst die Hürde FC Bayern meistern. Musiala und das Starensemble von der Säbener Strasse werden etwas dagegen haben.

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