Darum gehts
- Dani Olmo will mit Barcelona die Champions League holen
- Barcelona investierte 170 Millionen Franken in Transfers wie Gordon, Rodri und Adeyemi
- Schuldenberg bleibt hoch: 2,2 Milliarden CHF bei 17 Millionen CHF Verlust 2025/26
Aus den hohen Ambitionen macht Dani Olmo (28) keinen Hehl: «Wir wollen den Fans die Champions League wieder nach Hause bringen. Die Barça-Fans verdienen es schon seit Jahren, einen Champions-League-Sieg zu feiern», sagt der Barcelona-Offensivmann in einem Interview mit der «Süddeutschen Zeitung».
Tatsächlich ist der letzte Champions-League-Erfolg der Katalanen lange her: 2015 gewannen sie den Henkelpott, seither war in der Königsklasse jeweils spätestens im Halbfinal Schluss.
Einige neue Kräfte
Das soll sich nun ändern – und dafür hat Barcelona im Sommer auf dem Transfermarkt kräftig zugeschlagen: Aus Newcastle etwa kam Flügelstürmer Anthony Gordon (25), aus Dortmund mit Karim Adeyemi (24) ein weiterer Offensivspieler. Und dann ist da natürlich auch noch Königstransfer Rodri (30): Der beste Spieler der WM 2026 konnte nach einer Rückenoperation beim 5:0-Sieg in Valencia erstmals von Beginn für Barcelona weg auflaufen.
Trotz der Abgänge von Robert Lewandowski (37, Chicago) und Ferran Torres (26, PSG) scheint die Barça-Equipe damit nicht schwächer als in der letzten Saison. Was allerdings auch seinen Preis hat: Die Transferausgaben der Blaugrana im vergangenen Sommer belaufen sich auf umgerechnet rund 170 Millionen Franken.
Schuldenberg wird nicht kleiner
Da verwundert es kaum, dass der enorme Schuldenberg der Katalanen nicht kleiner geworden ist: Gemäss der vor kurzem veröffentlichten Bilanzrechnung schliesst der FC Barcelona das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Minus von umgerechnet 17 Millionen Franken ab, wie die spanische «El Pais» berichtet. Damit liegt die Gesamtverschuldung inklusive der für den Stadionumbau aufgenommenen Kredite weiterhin bei über 2,2 Milliarden Franken.
Der Millionenregen für einen Champions-League-Titel würde da natürlich helfen. Die erste Hürde für Barcelona auf dem Weg dahin: Feyenoord Rotterdam, das am Mittwoch um 18.45 Uhr zum Auftakt der Ligaphase ins noch immer nicht ganz fertig renovierte Camp Nou reist.





