Kohle, Favoriten, Neulinge
Königsklasse ist zurück – alles, was du wissen musst

Am Dienstag startet die Champions League in die Ligaphase. Blick sagt, wer die Favoriten sind, mit wem Titelverteidiger PSG im Fall des Hattricks gleichziehen kann und welche Schweizer um den Henkelpott spielen.
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Nach den Titeln 2025 und 2026 strebt PSG in dieser Saison den Hattrick an.
Foto: IMAGO/Jonathan Moscrop

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • PSG strebt dritten Champions-League-Titel in Serie an, historischer Meilenstein möglich
  • Rekordsumme von 150 Millionen Euro für PSGs Triumph 2025 ausgezahlt
  • 36 Teams kämpfen, Startgeld 18,62 Millionen Euro, Final am 5. Juni
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Warum kann PSG Historisches schaffen?

Gelingt dem Titelverteidiger Paris Saint-Germain der Hattrick, zieht er mit Real Madrid gleich, das 2016, 2017 und 2018 unter Zinédine Zidane als bisher einziger Klub dreimal in Serie die 1992 eingeführte Champions League gewonnen hat. Ebenfalls den Hattrick im wichtigsten Klubwettbewerb schafften Ajax Amsterdam und Bayern München in den Siebzigerjahren. Rekordsieger Real Madrid (15 Titel) gewann die ersten fünf Austragungen des 1955 eingeführten Meistercups.

Wer sind die grössten Herausforderer?

Real Madrid mit Trainer José Mourinho und der spanische Meister Barcelona (mit dem neu verpflichteten Weltmeister Rodri) gehören neben PSG zu den Topfavoriten auf den Titel. Arsenal, das PSG im diesjährigen Final in Budapest knapp im Penaltyschiessen unterlag, führt zusammen mit Manchester City und Liverpool das englische Quintett an. Ebenfalls zu den Favoriten gehört Bayern München, das sein Kader praktisch zusammengehalten hat.

Wie funktioniert der Modus?

Jedes der 36 Teams spielt in der Ligaphase acht Partien, vier zu Hause, vier auswärts. Alle Resultate fliessen in eine Tabelle ein. Die Top 8 qualifizieren sich am Ende direkt für die Achtelfinals. Die Teams von den Rängen 9 bis 24 bestreiten im Februar eine sogenannte Playoff-Runde um die weiteren acht Plätze in der Runde der letzten 16. Die Teams auf den Rängen 25 bis 36 scheiden aus. Der Final findet am 5. Juni im Estadio Metropolitano in Madrid statt.

Was sind die Knüller-Partien?

Das Topspiel der 1. Runde ist das Duell zwischen Real Madrid und Inter am Dienstag. Weitere Top-Affichen sind Manchester City gegen PSG (2. Runde), PSG gegen Manchester City und Bayern München gegen Arsenal (3. Runde), Atlético Madrid gegen Bayern München (4. Runde), Arsenal gegen Dortmund (5. Runde), Barcelona gegen Manchester City und Arsenal gegen Real Madrid (6. Runde) sowie Inter gegen Liverpool und Manchester United gegen Bayern München (7. Runde).

Wer ist erstmals mit dabei?

Vier Teams feiern ihre Premiere in der Königsklasse: der Linzer ASK aus Österreich, Viking Stavanger aus Norwegen, Sabah aus Aserbaidschan und Como aus der Serie A. Insgesamt hat nur die Hälfte des Teilnehmerfeldes in der letzten Saison in der Champions League gespielt.

Welche Schweizer sind am Start?

Nach dem Ausscheiden von Meister Thun in der zweiten Quali-Runde gegen Zagreb ist kein Schweizer Team in der Königsklasse vertreten. Der Klub mit den meisten Schweizer Spielern ist Brügge, wo Yann Sommer, Cheveyo Tsawa und Andrej Vasovic unter Vertrag stehen. Mit Manuel Akanji (Inter), Luca Jaquez (Stuttgart), Gregor Kobel (Dortmund), Johan Manzambi (Aston Villa) und Loun Srdanovic (Lille) sind fünf weitere Schweizer am Start. Dereck Kutesa (AEK Athen) und Leonidas Stergiou (Stuttgart) wurden von ihren Klubs nicht für die Königsklasse nominiert.

Wie viel Preisgeld gibt es?

Auch in dieser Saison rollt der Rubel. Knapp 2,5 Milliarden Euro zahlt die Uefa für die Königsklasse und den Super Cup an Prämien aus. Jedem der 36 Teams ist ein Startgeld von 18,62 Millionen Euro garantiert. Pro Sieg in der Ligaphase kommen 2,1 Millionen dazu, zudem gibt es nach Ende der Ligaphase Rangprämien. Der Tabellenführer erhält zusätzlich noch 9,9 Millionen Euro sowie 2 weitere Millionen für das Erreichen der Top 8. Im Idealfall spielt der Champions-League-Sieger knapp 111 Millionen Euro an Prämien ein, zudem gibt es neben Ticketeinnahmen noch weitere Prämien aus dem Pool für Marketing- und TV-Rechte. Für den Triumph in der abgelaufenen Saison kassierte PSG 150 Millionen Euro – Rekord!

Wer überträgt die Spiele?

Der Bezahlsender Blue hat die Rechte in der Schweiz und bringt alle Spiele live. Wie in der letzten Saison überträgt die SRG jeweils eine Partie am Mittwochabend, zudem darf der öffentlich-rechtliche Sender am Dienstag und Mittwoch jeweils ab 23 Uhr die Highlights der anderen Spiele zeigen.

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