Die Klubs der Swiss Football League (SFL) haben sich an einer ausserordentlichen Generalversammlung gegen eine Aufstockung der Challenge League auf die Saison 2027/28 entschieden. «Der Antrag verpasste die erforderliche Zweidrittelmehrheit klar und wurde abgelehnt», teilt die SFL am Freitagabend in einer Mitteilung mit. Damit wird in der zweithöchsten Liga die aktuelle Struktur beibehalten und weiterhin zehn und nicht zwölf Teams gegeneinander antreten.
Hingegen zugestimmt haben die Klubs mehreren Reformschritten für die Stärkung der Nachwuchsförderung. Das angenommene Massnahmenpaket umfasst in einem ersten Teil finanzielle Anreize und reglementarische Anpassungen für die Challenge League, um die Entwicklung und den Einsatz junger, lokal ausgebildeter Spieler gezielt voranzutreiben.
Lokale Talente sollen bevorzugt werden
Dazu zählen ein Bonus-/Malus-System für den Einsatz von Schweizer U21-Spielern in der UBS Youth Trophy, die Reduktion der Kontingentsliste von 21 auf 20 Plätze ab der Saison 2027/28 sowie die Verpflichtung zur Anstellung eines vollamtlichen Cheftrainers, wie die SFL schreibt.
Weiter beschlossen die Klubs eine generelle Erhöhung der Ausbildungsbeiträge bei Transfers von nicht lokal ausgebildeten Spielern. Damit will die Liga einen Anreiz schaffen, dass heimische Talente gleicher Qualität bevorzugt werden. Die verabschiedeten Massnahmen werden gestaffelt ab der Saison 2026/27 in Kraft treten.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Vaduz | 27 | 27 | 62 | |
2 | FC Aarau | 27 | 21 | 62 | |
3 | Yverdon Sport FC | 27 | 16 | 47 | |
4 | FC Stade-Lausanne-Ouchy | 27 | 9 | 39 | |
5 | Neuchatel Xamax FCS | 27 | -1 | 36 | |
6 | FC Rapperswil-Jona | 27 | -12 | 29 | |
7 | FC Etoile Carouge | 27 | -9 | 28 | |
8 | FC Stade Nyonnais | 27 | -7 | 27 | |
9 | FC Wil | 27 | -17 | 27 | |
10 | AC Bellinzona | 27 | -27 | 18 |










