Bis jetzt galten Sir Lewis Hamilton (41) und Max Verstappen (28) mit jeweils geschätzten 60 Millionen Jahresgehalt als die klaren Geld-Leader in der Formel 1. Jetzt wird der Brite seinen ersten Platz an den Holländer verlieren. Über das neue Jahresgehalt kann nur spekuliert werden.
Die Freiheit ist Max wichtig
Sicher spielten die Millionen bei der Verlängerung um zwei Jahre eine Rolle. Aber dazu kam ein wichtiger Faktor: die Freiheit. Der vierfache Weltmeister hält sich alle Türen zu fremden Abenteuern in der GT3-Klasse und den Nürburgring-Rennen offen.
Solche Freiheiten hätten ihm weder Mercedes, Ferrari noch McLaren gewährt. Bei den Bullen, wo er 2015 im Toro Rosso startete, fühlt sich Super-Max einfach wohl. Trotz den vielen Abgängen und Wirrungen. Und Red Bull wäre ohne Verstappen verloren – auch das erhöhte den Preis.
«Es wurde etwas besser»
Seit dem Final in Abu Dhabi 2025 hat Verstappen nicht mehr gewonnen. Und sich schon vor der neuen Saison immer wieder lautstark über die neuen Regeln mit dem Motoren-Management beschwert.
Max: «Seither haben viele meiner Kollegen die gleiche Meinung. Aber durch die kleinen Korrekturen ist es ein wenig besser geworden. Und 2030 kommen ja endlich wieder die V8-Motoren.»
Spekulationen gestoppt
Die offizielle Mitteilung, dass Verstappen bis Ende 2030 bleibt (über mögliche Ausstiegsklauseln wurde natürlich nicht gesprochen), stoppt endlich die Diskussionen. In den letzten Jahren haben sich alle an Spekulationen über die Zukunft oder das Ende des 71-fachen GP-Siegers geäussert. Blick hatte vor Wochen geschrieben: «Verstappen in der Red-Bull-Falle gefangen!» Und so ist es geschehen.
Sein Vater Jos und das clevere Management um Manager Raymond Vermeulen haben einen grossen Sieg errungen. Nur konnten sie Ende 2025 nicht verhindern, dass der beim Rennstall verabschiedete Grazer Dr. Helmut Marko seinen Freund Max weiter offiziell beraten durfte. Der Bullen-Führung war das vorzeitige Vertragsende einige Millionen wert.
«Ich muss wieder siegen»
«Du bist nie zufrieden, wenn du nicht gewinnst. Also kennt ihr jetzt alle unsere Ziele für die Zukunft. Teamchef Laurent Mekies hat die richtigen Visionen – und wir bauen unser Team nicht nur um, sondern auch aus.»
Verstappen, dieses Jahr mit 109 Punkten nur WM-Sechster, glaubt nicht mehr an eine Titeljagd. «Ich finde, dass Kimi Antonelli einen Superjob macht. Vielleicht schafft er es, weil er aus den Fehlern im ersten Jahr sehr schnell gelernt hat.»
Isack: Verletzung beim Boxen?
Verstappen wollte diese Vertragsverlängerung seinen Fans noch vor dem letzten Grand Prix in Holland schenken. «So bleibt eine nette Erinnerung.»
Neben Max startet an der Nordsee – wie Blick berichtete – der Racing-Bull-Star Liam Lawson (43 Punkte). Stammpilot Isack Hadjar (21) hat sich ja schwer am Handgelenk verletzt. Offiziell bleibt der Grund noch verschwiegen. Aber der Franzose soll beim Boxtraining zu fest auf einen Sandsack geschlagen haben.