Eine (noch) mysteriöse Handgelenksverletzung zwingt den Franzosen jetzt zu einer Zwangspause, die allerdings länger dauern könnte. Da solche Verletzungen für einen Formel-1-Fahrer schwerwiegend sein könnten. Beinbrüche verheilen oft schneller.
Ausgerechnet in Zandvoort
Für den Franzosen kommt das Forfait zum ungünstigsten Zeitpunkt. Denn in den letzten sieben Rennen kam er siebenmal in den Top Six ins Ziel.
Den einzigen Podestplatz eroberte Hadjar (damals im Racing Bulls) ausgerechnet 2025 beim Rennen in Zandvoort. Als Dritter hinter Piastri (McLaren) und seinem jetzigen Teamkollegen Verstappen. Dieser bekommt nun einen alten Partner zurück: Liam Lawson (24, Racing Bulls).
Lawson wieder im A-Team
Der Neuseeländer, dieses Jahr WM-Neunter mit bereits 43 Zählern, war vor einer Saison nach bereits zwei Rennen bei Red Bull zu Racing Bulls degradiert worden.
Damals hatte das A-Team mehr Vertrauen in den Japaner Tsunoda (26), den man beförderte. Doch der Japaner blieb eine Enttäuschung und wurde Ende Saison zum Ersatzfahrer 2026 erkoren. Kann er jetzt im B-Team neben Rookie Arvid Lindblad (19) glänzen? Sonst haut er in die Indycar-Serie ab, wo ein gewisser Mick Schumacher (27) nach einem Crash in Kanada weiter auf dem vorletzten Gesamtrang liegt.
Auch Sainz muss bleiben
Bei Williams, mit elf WM-Punkten in die Bedeutungslosigkeit abgestiegen, hat man innerhalb von wenigen Tagen zweimal Nägel mit Köpfen gemacht. Nach Alex Albon (30) hat jetzt auch Carlos Sainz (bald 32) einen neuen Vertrag unterschrieben. Natürlich mit mehr Millionen versüsst.
Der Spanier musste einsehen, dass seine einzigen Alternativen (Audi, Alpine) eben gar keine Alternativen waren. Statt Rücktritt nach vier Siegen bei Ferrari 2022-2024 und 240 Rennen hofft Sainz jetzt eben weiter auf das vom Team angekündigte Wunder.