Monaco – ein Ort für Favoriten
Die GP-Hölle sucht Sensationssieger!

Vor 25 Jahren gewann hier in Monte-Carlo Michael Schumacher (57) sein fünftes und letztes Rennen für Ferrari im Fürstentum. Nachher gab es nur noch zwei rote Siege: 2017 mit Vettel und 2024 mit Leclerc.
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Jarno Trulli (von Renault-Teamchef Flavio Briatore mit Champagner übergossen) bestritt 252 Grands Prix. Ein einziges Mal gewann der Italiener. Das war am 23. Mai 2004 in Monaco.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Formel 1 startet Freitag in Monaco, Spannung und Crashs fast sicher
  • Über 3000 Helfer im Einsatz, Platzprobleme durch abgerissene Gebäude
  • McLaren führt bei der Anzahl Monaco-Siege mit 15, Ferrari hat bisher 10 Erfolge
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Roger BenoitFormel-1-Experte

Der Klassiker im WM-Kalender erfüllt ab Freitag um 13.30 Uhr schon im ersten Training alle Bedingungen: volles Haus, Spannung im 3337 Meter langen Leitplankenkäfig zwischen den Häuserschluchten und mit knapp 300 durch einen Tunnel. Die Gefahr lauert in Monaco in allen Ecken. Crashs fast garantiert.

Die vier Überraschungen

Interessant, wie sich die Formel 1 mit dem neuen, oft kritisierten und durch viele Notlösungen entschärften Energie-Management-Reglement über die drei Tage schlägt. Wer kann Favorit Ferrari schlagen? Chef Vasseur bleibt Realist: «Wir müssen jeden Tag hart arbeiten, fokussiert bleiben und beiden Fahrern die besten Chancen bieten, ganz vorne zu starten!» Dann übernimmt oft König Zufall das Zepter.

Wie bei den Siegen von 1972 (Beltoise auf BRM), 1978 (Depailler auf Tyrrell), 1996 (Panis auf Ligier) und 2004 Trulli (Renault). Und genau solche neuen und überraschenden Sieger braucht die Formel 1, die leider mit immer mehr Rennen zugeschüttet wird. Und damit diesem Sport etwas Spannung nehmen. Erfolgreichstes Monaco-Team: McLaren mit 15 Siegen vor Ferrari (10).

3000 Helfer sind dabei

Dieses Jahr sind über 3000 Menschen in Monaco unterwegs: Feuerwehr, Sanität, Streckenposten und viele freiwillige Helfer. Damit jetzt alle elf Teams sowie die FIA, der Paddock-Club und die FOM (das F1-Management) am Hafenbecken ihre Paläste usw. aufstellen können, mussten eine Schule und ein Kindergarten abgerissen werden.

Aber keine Panik, neue Gebäude entstanden in zwei Kilometer Entfernung. Doch jetzt sind die engen Platzverhältnisse wohl ausgereizt. Interessant, dass das neue, eher unpersönliche Motorhome von Audi schon zwei Namen hat: Bunker und ein deutscher Kollege sprach sogar von einem Mausoleum.

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