«Erholt sich Berra von der Meistersause?»
1:44
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Gute Nachrichten nach 2. WM-Sieg
Meistergoalie Berra ist auf dem Weg zurück – Josi ist Eiszeit-Leader

Beim 4:2-Sieg der Schweiz gegen Lettland krümmte Letten-Captain Rudolfs Balcers ZSC-Kollege Sven Andrighetto kein Haar. Und es gibt Neuigkeiten zu Goalie Reto Berra. Hier kommt das Nati-Inside vom dritten WM-Tag.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Reto Berra könnte bald zum Team stossen, sagt Nati-Trainer Jan Cadieux
  • Josi steht bei der Nati am längsten auf dem Eis
  • In einem Punkt sieht Nati-Trainer Cadieux Steigerungspotenzial

Berra auf dem Weg zurück

Nach dem 4:2-Sieg gegen Lettland verkündet Nati-Trainer Jan Cadieux eine erfreuliche Neuigkeit. Der erkrankte und sich noch immer daheim befindende Fribourg-Meistergoalie Reto Berra (38) sollte an der Heim-WM doch noch eingreifen können. «Es geht ihm besser und wir hoffen, dass er bald zurückkehrt», so Cadieux. Als Ersatz für Berra war zuletzt Kevin Pasche als dritter Goalie zum Team gestossen, wurde aber nicht offiziell gemeldet.

Reto Berra geht es besser.
Foto: Sven Thomann
Die WM-Bilanz von Jan Cadieux als Nati-Coach kann sich sehen lassen: 2 Spiele, 2 Siege.
Foto: keystone-sda.ch
Roman Josi erhält am meisten Eiszeit von Jan Cadieux.
Foto: keystone-sda.ch
ZSC-Stürmer und Lettland-Captain Rudolfs Balcers (rechts) feiert das erste seiner zwei Tore.
Foto: Getty Images
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Steigerungspotenzial vor dem Tor

Wie sieht die Bilanz von Cadieux nach dem erfolgreichen WM-Start mit sechs Punkten aus zwei Spielen aus? «Das Mindset der Mannschaft und ihr Wettkampf-Level gefallen mir und machen mich als Trainer stolz. Wir wissen, dass wir dieses Level in den Spielen für 60 Minuten benötigen, wenn wir Erfolg haben möchten.» Steigerungspotenzial ortet Cadieux bei der Chancenverwertung: «Wir müssen daran arbeiten, noch konsequenter vor dem Tor zu sein.»

Josi am meisten auf dem Eis

Captain Roman Josi (35) ist sich aus der NHL gewöhnt, viel auf dem Eis zu stehen. Über seine ganze Karriere bei den Nashville Predators gesehen, sind es im Schnitt fast 25 Minuten pro Spiel. Umso erstaunlicher, dass er im Olympia-Viertelfinal gegen Finnland (2:3 n.V.) nur 20 Minuten und 37 Sekunden von Patrick Fischer aufs Eis geschickt wurde. Hier in Zürich ist Josi aber in den ersten beiden Spielen der Minuten-Leader unter Jan Cadieux, was ihn freuen dürfte: 23:55 Minuten im Schnitt. Die Nummer 2 ist der andere NHL-Verteidiger Janis Moser (21:16), vor Stürmer Timo Meier (18:11). 

Mit der Nati auf dem Festgelände

Im Stadion wird die Nati jeweils von 10'000 Zuschauern abgefeiert, daneben machen in der offiziellen Fanzone ebenfalls nochmals bis zu 5000 Fans Party. Und in direkter Nachbarschaft zu dieser Festmeile wohnt die Nati im Hotel Mercure City. Kann sich da ein NHL-Star wie Timo Meier überhaupt nach draussen wagen, ohne ständig behelligt zu werden? «Bis jetzt geht das. Wir verbringen viel Zeit innerhalb des Teams, aber ab und zu ist es auch schön, die Fans zu sehen und mit ihnen ein Foto zu machen. Wir sind super untergebracht und können uns nicht beklagen.» Wie stellt sich der populäre HCD-Goalie Sandro Aeschlimann dieser Thematik? «Bis jetzt bin ich noch nicht gross draussen gewesen, weil wir stets etwas zu tun hatten. Wenn wir dann mal einen freien Tag haben, werde ich das dann sehen.» Am Sonntag hat die Nati erstmals spielfrei, ehe es dann am Montag gegen Erzrivale Deutschland geht.

Balcers und Andrighetto ohne Crash

Nachdem eine Kollision mit ZSC-Teamkollege Rudolfs Balcers Nati-Stürmer Sven Andrighetto in den Playoffs mit einer Hirnerschütterung ausser Gefecht gesetzt hatte, blieb der Zürcher diesmal beim Wiedersehen unbeschädigt. Der Lette konnte in seinem Heim-Stadion mit zwei Toren eine gute persönliche Bilanz vorweisen und scherzte hinterher in der Interview-Zone mit Lions-Spassvogel Christian Marti, der nach dem zweiten WM-Tag mit +4 zusammen mit dem Kanadier Dylan DeMelo die beste Plus-/Minus-Bilanz des Turniers aufweist.

Zuschauer in der ersten Reihe

WM-Neuling Attilio Biasca (23) wurde zwar registriert und figurierte zweimal auf dem Matchblatt. Eiszeit hat der Stürmer von Meister Fribourg bis jetzt aber noch nicht gekriegt. So hatte er bei den beiden Schweizer Siegen zum Start immerhin den besten Zuschauer-Platz. So nahe dran an der Nati wie er war sonst keiner der 10'000 Fans in der Swiss Life Arena.

Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Finnland
Finnland
2
5
6
2
Schweiz
Schweiz
2
4
6
3
Österreich
Österreich
1
3
3
4
Lettland
Lettland
1
-2
0
5
Deutschland
Deutschland
1
-2
0
5
USA
USA
1
-2
0
7
Großbritannien
Großbritannien
1
-3
0
8
Ungarn
Ungarn
1
-3
0
Playoffs
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
2
8
6
2
Tschechische Republik
Tschechische Republik
2
2
4
3
Slowakei
Slowakei
1
1
3
4
Slowenien
Slowenien
1
1
2
5
Norwegen
Norwegen
1
-1
0
6
Schweden
Schweden
1
-2
0
7
Dänemark
Dänemark
1
-3
0
8
Italien
Italien
1
-6
0
Playoffs
Abstieg
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