Fehde aus der NHL
Knallt es zwischen Moser und US-Star Tkachuk?

Welcher US-Stürmer besonders nervt, was Nati-Trainer Jan Cadieux erwartet und an welchen lateinischen Leitspruch sich die Schweizer halten. Hier kommt das Nati-Inside zum Auftakttag der WM.
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Die bittere Erinnerung: Einen einzigen Gegentreffer liess Nati-Übergoalie Leonardo Genoni im letztjährigen WM-Final zu – er kostete die Schweiz Gold.
Foto: imago/CTK Photo

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweiz trifft im Heim-WM-Auftaktspiel in Zürich auf die USA
  • Nur ein Spieler des US-Goldteams von 2025 ist dabei
  • Die Nati-Shirts ziert «Unus pro omnibus, omnes pro uno»

Cadieux erwartet starke Amerikaner

Rein von den Spielernamen verfügt der Kader der USA nicht über jene Qualität wie beim WM-Gold-Triumph vor einem Jahr – und schon gar nicht wie beim Olympiasieg im Februar. Trotzdem hat Headcoach Jan Cadieux (46) viel Respekt vor dem Startgegner der Nati: «Wenn man sich anschaut, wie viel Erfolg diese Spieler in verschiedenen US-Auswahlen in den letzten zehn Jahren hatten, dann ist das eine sehr gute Mannschaft. Zudem werden alle über diesen amerikanischen Kampfgeist verfügen.» Doch ins Zentrum stellt Cadieux das eigene Team: «Wir sind auf uns konzentriert – so wie wir das bei jedem Spiel tun.»

Mosers Wiedersehen mit Tkachuk

In der NHL-Saison knallte es in den Derbys zwischen den Tampa Bay Lightning und den Florida Panthers immer wieder. Schlägereien waren an der Tagesordnung. In den giftigen Duellen liess sich auch Janis Moser nicht lumpen. In der Vorbereitung handelte er sich zwei Spielsperren für einen gefährlichen Check ein. Dann lieferte sich der Seeländer einen wilden Fight mit dem schwedischen Florida-Verteidiger Gustav Forsling. Und wer war in den Derbys stets im Mittelpunkt der Feindseligkeiten? Panthers-Star Matthew Tkachuk, der nun an der WM wie schon beim Olympia-Gold für die USA aufläuft. Ist er ein Spieler, der jeden Tampa-Bay-Spieler aggressiv macht? «Er ist sicher einer, der immer für ein bisschen Trashtalk sorgt. Das ist auch Teil seines Spiels», so Moser. Knallt es zwischen Moser und Tkachuk? Wohl kaum. Zumal man bei einer WM härter bestraft werde als in der NHL, wie Moser sagt.

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Bittere Erinnerungen ans letzte Duell

Das längst ausverkaufte Duell gegen die USA ist die Neuauflage des letztjährigen WM-Finals in Stockholm. Damals hielt der Schweizer Goalie Leonardo Genoni alles, was auf sein Tor kam, ehe ihn Tage Thompson in der Verlängerung doch noch bezwang, nachdem US-Goalie Jeremy Swayman eine Chance von Denis Malgin haarscharf vereitelt hatte. Thompson ist derzeit immer noch mit den Buffalo Sabres in den Playoffs engagiert, und der Boston-Keeper ist auch nicht hier. Bei den Amerikanern ist mit Isaac Howard nur ein Spieler aus dem Goldteam von 2025 dabei. In der Vorrunde hatte die Schweiz damals in Herning die USA noch 3:0 besiegt.

Thompson schiesst die USA in der Overtime zum WM-Titel
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Schuss ins Nati-Herz:Thompson schiesst die USA in der Overtime zum WM-Titel

Ex-Ajoie-Stürmer ist der Team-Host der USA

Jedes Team an der WM hat einen Host, einen Gastgeber, der hilft, wo er helfen kann. Bei den USA ist dies ein National-League-Spieler: der Ostschweizer Reto Schmutz (33), der seit 2017 für Ajoie stürmte und zuletzt an Basel ausgeliehen war. Innert 24 Stunden sei «Schmutzy» ein geschätztes Mitglied des US-Teams geworden, heisst es auf der Homepage von USA Hockey.

Leitspruch auf Latein

Die Schweizer Nati hält sich schon seit mehreren Jahren an ein Motto, trägt den Schriftzug auf Latein auf T-Shirts wie auch schon auf der Krageninnenseite der Matchleibchen. «Unus pro omnibus, omnes pro uno» bedeutet «Einer für alle, alle für einen» und ist nicht nur für unsere Hockey-Stars ein Leitspruch. Die Inschrift ist prominent in der Glaskuppel des Bundeshauses in Bern zu finden und symbolisiert den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Gemeinhin wird das Motto mit den drei Musketieren verbunden – oder nun mit unseren 25. «Der Teamgeist ist gross», sagte Captain Roman Josi (35) vor dem WM-Auftakt.

Nati- und Nashville-Captain Roman Josi ist bei Autogrammjägern beliebt.
Foto: Sven Thomann
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Eishockey-WM 2026 Gruppe A
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Österreich
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Finnland
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Deutschland
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Großbritannien
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Ungarn
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Lettland
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Schweiz
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USA
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Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
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Kanada
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Tschechische Republik
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Dänemark
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