Darum gehts
- Markus Granlund überholt Matej Stransky als Topskorer der NL-Saison 2025/26
- Stransky war im letzten Spiel überzähliger Ausländer und spielte nicht
- Granlund erzielt 54 Punkte, Stransky beendet Saison mit 53 Zählern
Matej Stransky hat seine mit Abstand beste NL-Saison hingelegt, was die Punkte-Ausbeute betrifft. 53 Zähler scheffelt er mit 28 Toren und 25 Assists. Vor der letzten Quali-Runde führt der HCD-Captain mit drei Skorerpunkten vor Servette-Stürmer Markus Granlund. Eigentlich greift der Tscheche schon nach der Topskorer-Krone.
Doch im letzten Spiel der Regular Season passierts: Granlund bucht zwei Tore und zwei Assists – und überholt damit noch seinen Konkurrenten um die Ehre des besten Skorers. Der Grund: Stransky ist im Kehraus-Spiel gegen Biel überzähliger Ausländer. Ist das nicht bitter?
«Nein», sagt der Davoser Leader, «das ärgert mich nicht. Es war wichtiger, dass unser neuer Goalie (Roope Taponen, die Red.) und Ludvig Claesson zu Spielpraxis kommen vor den Playoffs und im Team integriert werden.» Da stelle er die eigenen Statistiken gerne hinten an, um dann aber noch schmunzelnd anzufügen: «Ich habe mehr Tore geschossen als Markus, das ist, was für mich zählt.»
Granlund riecht in Pause Lunte
Granlund landet bei einem Total von 22 Treffern und 32 Zuspielen. Hat sich der Finne zum Ziel gesetzt, Stransky noch zu überholen und gar gewusst, dass dieser überzählig ist? «Das habe ich in der ersten Pause von einem Mitspieler erfahren und dachte, dass ich jetzt vielleicht noch eine Chance habe.» Zu diesem Zeitpunkt hat er einen Assist auf dem Konto. Die Aufholjagd beginnt. Der Olympiasieger von 2022 bereitet gegen Kloten ein weiteres Tor vor und schiesst das 6:0 und 7:0. Er hievt sich damit auf den Topskorer-Thron mit einem Punkt Vorsprung.
«Das sind individuelle Zahlen», so Granlund, «daran wird sich in einigen Jahren niemand mehr erinnern. Es dreht sich alles nur um die Playoffs, da will ich meine Fussstapfen hinterlassen.»
Im Rahmen des Topskorer-Engagements fördert PostFinance die Nachwuchsabteilungen der Eishockeyklubs der National League und Women’s League in der Saison 2025/26 mit 318’600 Franken. Für die Women’s League wird ein Pauschalbetrag von 150'000 Franken ausgeschüttet, der gleichmässig auf die acht Teams verteilt wird. So wird die nachhaltige und gleichmässige Förderung des Frauen- und Mädchen-Eishockeys in der ganzen Schweiz sichergestellt.
Markus Granlund, Servette, 16’000 Franken
Matej Stransky, Davos, 15’900 Franken
Luca Fazzini, Lugano, 14’100 Franken
Austin Czarnik, Lausanne, 13’800 Franken
Sven Andrighetto, ZSC Lions, 12’300 Franken
Andre Pettersson, SCL Tigers, 12’000 Franken
Dominik Kubalik, Zug, 11’700 Franken
Fabio Hofer, Biel, 11’700 Franken
Henrik Borgström, Fribourg, 11’700 Franken
Tyler Moy, SCRJ Lakers, 10’800 Franken
Anttoni Honka, Ajoie, 10’800 Franken
Michael Joly, Ambri, 10’500 Franken
Victor Ejdsell, Bern, 8700 Franken
Dario Meyer, Kloten, 8400 Franken
Lara Stalder, Zug, 53 Punkte (21 Tore/32 Assists)
Estelle Duvin, Bern, 47 (21/26)
Ann-Frédérique Guay, Fribourg, 40 (15/25)
Michaela Pejzlova, Ambri, 35 (18/17)
Kristi Shashkina, ZSC Lions, 26 (10/16)
Lucia Haluskova, Davos, 19 (11/8)
Lea MacLeod, Langenthal, 16 (7/9)
Tatum White, Neuchâtel, 14 (11/3)
Im Rahmen des Topskorer-Engagements fördert PostFinance die Nachwuchsabteilungen der Eishockeyklubs der National League und Women’s League in der Saison 2025/26 mit 318’600 Franken. Für die Women’s League wird ein Pauschalbetrag von 150'000 Franken ausgeschüttet, der gleichmässig auf die acht Teams verteilt wird. So wird die nachhaltige und gleichmässige Förderung des Frauen- und Mädchen-Eishockeys in der ganzen Schweiz sichergestellt.
Markus Granlund, Servette, 16’000 Franken
Matej Stransky, Davos, 15’900 Franken
Luca Fazzini, Lugano, 14’100 Franken
Austin Czarnik, Lausanne, 13’800 Franken
Sven Andrighetto, ZSC Lions, 12’300 Franken
Andre Pettersson, SCL Tigers, 12’000 Franken
Dominik Kubalik, Zug, 11’700 Franken
Fabio Hofer, Biel, 11’700 Franken
Henrik Borgström, Fribourg, 11’700 Franken
Tyler Moy, SCRJ Lakers, 10’800 Franken
Anttoni Honka, Ajoie, 10’800 Franken
Michael Joly, Ambri, 10’500 Franken
Victor Ejdsell, Bern, 8700 Franken
Dario Meyer, Kloten, 8400 Franken
Lara Stalder, Zug, 53 Punkte (21 Tore/32 Assists)
Estelle Duvin, Bern, 47 (21/26)
Ann-Frédérique Guay, Fribourg, 40 (15/25)
Michaela Pejzlova, Ambri, 35 (18/17)
Kristi Shashkina, ZSC Lions, 26 (10/16)
Lucia Haluskova, Davos, 19 (11/8)
Lea MacLeod, Langenthal, 16 (7/9)
Tatum White, Neuchâtel, 14 (11/3)
In der Festhalle in Bern verraten alle Topskorer der National League und besten Punktesammlerinnen der Women’s League ihre Glücksbringer, ihr Lieblings-Auswärtsstadion oder das Klublogo, das ihnen am besten gefällt. Bevor am Donnerstag für einige von ihnen die Play-Ins starten, geben sich die Stars die Ehre. In zwei der Jerseys stecken jedoch nicht jene Spieler, die eigentlich hätten den PostFinance-Scheck in Empfang nehmen müssen. Lausannes Austin Czarnik lässt sich aus persönlichen Gründen von Théo Rochette vertreten.
Und in den Ambri-Farben steht Michael Joly auf der Bühne, eigentlich «nur» der zweitbeste Punktesammler der Leventiner. Der Beste wäre Chris DiDomenico, dessen Vertrag Anfang März vom Klub aufgelöst worden ist. Trotz eines Einsatzes weniger als Joly hat DiDomenico sechs Zähler mehr auf dem Konto als sein kanadischer Landsmann.














