Simon Hrubec (34, ZSC Lions)
Nicht nur die nackten Zahlen (92,69 Prozent Abwehrquote, 1,94 Gegentore pro Spiel, 6 Shutouts) sagen, dass der zweifache Meistergoalie der beste Goalie der Liga ist. Der ehrgeizige Tscheche leistet sich kaum Fehler und zeigt auch Spektakel-Paraden und hält Schüsse, die man schon im Tor glaubt.
Klas Dahlbeck (34, Davos)
Auch das Defensivhandwerk soll an dieser Stelle nicht zu kurz kommen. Und kaum einer verkörpert dies wie der Schwede, der den HCD nach dieser Saison verlassen wird. Mit seinen Gardemassen von 1,91 Meter und 95 Kilos lässt der ehemalige NHL-Verteidiger keinen an sich vorbei, ohne dass der Preis dafür bezahlt wird. Nebenbei hat er auch noch fünf Tore erzielt.
Erik Brännström (26, Lausanne)
Der Schwede dürfte der beste Transfer gewesen sein, der auf diese Saison hin getätigt wurde. Die Stärken des geschmeidigen Läufers, den die Vegas Golden Knights 2017 als Nummer 15 in der ersten Runde drafteten, liegen klar in der Offensive. Mit 19 Toren und 43 Punkten ist der 1,79 Meter kleine Verteidiger die Nummer 9 der NL-Skorerliste. Wäre er einige Zentimer grösser, würde er noch in der NHL spielen, wo er sich bei Ottawa und Vancouver (total 294 Spiele) nicht etablieren konnte.
Matej Stransky (32, Davos)
Ein Mann, eine Wucht. Der HCD-Captain war zweifellos der beste Spieler der Qualifikation. Der Brocken (1,93 m/98 kg) war mit 28 Treffern nicht nur der erfolgreichste Torschütze, sondern gewann zahlreiche Zweikämpfe und führte Davos zum souveränen Quali-Sieg. Wer soll den Tschechen stoppen? Bisher hat es nur Coach Josh Holden geschafft, der ihn im letzten Spiel gegen Biel draussen liess. So wurde Stransky an der Spitze der Skorerliste noch verdrängt.
Markus Granlund (32, Servette)
Als Stransky zum Schluss der Quali pausierte, nutzte der Finne die Gunst der Stunde und buchte beim 7:0 gegen Kloten zwei Assists und zum Schluss noch zwei Tore gegen den eingewechselten Ludovic Waeber. So krönte er sich zum Liga-Topskorer. Mit Sakari Manninen und Jesse Puljujärvi bildet Granlund den gefährlichsten Sturm der Liga. Das Finnen-Trio hat 58 Tore auf dem Konto.
Luca Fazzini (30, Lugano)
Der Tessiner, der demnächst seinen Vertrag bei seinem Stammklub vorzeitig langfristig verlängern dürfte, hat unter dem neuen Trainer Tomas Mitell noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht. Für seinen guten Schuss war schon länger bekannt, doch in dieser Saison glänzte er neuerdings auch als Playmaker und schaffte es, intensiver zu spielen. Der Lohn ist die produktivste Saison mit 47 Punkten.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | HC Davos | 52 | 71 | 117 | |
2 | HC Fribourg-Gottéron | 52 | 46 | 100 | |
3 | Genève-Servette HC | 52 | 15 | 91 | |
4 | ZSC Lions | 52 | 32 | 91 | |
5 | HC Lugano | 52 | 30 | 89 | |
6 | Lausanne HC | 52 | 18 | 85 | |
7 | SC Rapperswil-Jona Lakers | 52 | -4 | 81 | |
8 | EV Zug | 52 | -19 | 75 | |
9 | SC Bern | 52 | -10 | 68 | |
10 | EHC Biel | 52 | -22 | 67 | |
11 | SCL Tigers | 52 | -7 | 64 | |
12 | EHC Kloten | 52 | -26 | 63 | |
13 | HC Ambri-Piotta | 52 | -49 | 59 | |
14 | HC Ajoie | 52 | -75 | 42 |














