Léman-Derby in Playoffs
ZSC erspielt sich Heimvorteil für Kracherduell – HCD souverän

Vieles ist in der National League schon vor der letzten Runde entschieden – nicht aber das Rennen um Rang 3 und die Playoff-Begegnungen. Am Ende ist klar: Der ZSC holt sich den Heimvorteil gegen Lugano und auf Servette wartet Lausanne. Das Roundup der 52. Runde.
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Quali-Rang 3 geht nach Genf: Servette kantert Kloten nieder.
Foto: keystone-sda.ch

SCL Tigers – ZSC Lions 0:2

Meyer-Fehler öffnet dem ZSC die Tür
4:44
SCL Tigers – ZSC Lions 0:2:Meyer-Fehler öffnet dem ZSC die Tür

Die ZSC Lions gewinnen zum Quali-Abschluss in Langnau ohne wirklich zu überzeugen mit 2:0. Damit kommt es in den Playoff-Viertelfinals zum Klassiker gegen Lugano. Mit Heimvorteil für den Titelverteidiger.

Nachdem die Play-Ins am Samstag verpasst wurden, steht dieses letzte Quali- und Saisonspiel der SCL Tigers im Zeichen des Abschied von Harri Pesonen, dem 37-jährigen Kult-Finnen, der nach sieben Jahren beim Klub keinen neuen Vertrag erhält.
Die Fans widmen ihm eine Choreo in seiner Landessprache. «Kiitos Harri!» (zu Deutsch «Danke Harri!») ist in grossen Lettern zu lesen.

Konkurrenzfähig sind die Tigers bei Pesonens Dernière. Was aber auch daran liegt, dass die ZSC Lions zunächst sehr harmlos auftreten – als wollten sie die Abschiedsfestivitäten nicht stören. Was dann schon sehr erstaunlich ist, denn die Zürcher spielen immerhin darum, mit den Top 4 das alljährliche Quali-Saisonziel der Klubführung und den Heimvorteil in den Playoff-Viertelfinals zu erreichen.

Baltisberger räumt Mitspieler Björninen nach Check ab
0:40
Dieser muss verletzt raus:Baltisberger räumt Mitspieler Björninen nach Check ab

Langnau hat einen Pfostenschuss von André Petersson zu beklagen und auch sonst die besseren Chancen für den Führungstreffer. Das 1:0 erzielt dann aber trotzdem der ZSC. Nach einem Schuss von Dario Trutmann kann Robin Meyer den Puck nicht behändigen, Chris Baltisberger ist zur Stelle und verwertet den Abpraller. Und als sich kurz später Derek Grant, Sven Andrighetto sowie Rudolfs Balcers durchkombinieren und auf 2:0 erhöhen, herrschen dennoch rasch klare Verhältnisse. Es ist auch das Schlussresultat.

Weiter geht es für die ZSC Lions am 21. März mit dem ersten Viertelfinal-Heimspiel gegen Lugano. Im Emmental beginnt derweil die Ferienzeit.

Fans: 5416 Fans

Tore: 33. C. Baltisberger (Trutmann) 0:1. 39. Balcers (Andrighetto, Grant) 0:2.

«Unsere Erfahrung ist jetzt der Vorteil»
1:23
Baltisberger über Playoffs:«Unsere Erfahrung ist jetzt der Vorteil»
Langnau-Trainer Paterlini über Tigers-Saison-Aus
3:05
«Es haben 100 Minuten gefehlt»:Langnau-Trainer Paterlini über Tigers-Saison-Aus
So gehts nach der Quali weiter – die Duelle in Playoffs, Play-Ins und Playout

Playoffs (ab 20. März):

Davos (1.) – Zug/Bern/Biel

Fribourg (2.) – SCRJ Lakers/Zug

Servette (3.) – Lausanne (6.)

ZSC Lions (4.) – Lugano (5.)

Play-Ins (ab 12. März):

SCRJ Lakers (7.) – Zug (8.)

Bern (9.) – Biel (10.)

Playout (ab 21. März):

Ambri (13.) – Ajoie (14.)

Playoffs (ab 20. März):

Davos (1.) – Zug/Bern/Biel

Fribourg (2.) – SCRJ Lakers/Zug

Servette (3.) – Lausanne (6.)

ZSC Lions (4.) – Lugano (5.)

Play-Ins (ab 12. März):

SCRJ Lakers (7.) – Zug (8.)

Bern (9.) – Biel (10.)

Playout (ab 21. März):

Ambri (13.) – Ajoie (14.)

Lugano – Zug 4:1

Lugano-Sanford trifft nach toller Kombination
2:39
HC Lugano – EV Zug 4:1:Lugano-Sanford trifft nach toller Kombination

Der HC Lugano erledigt seine Pflicht und bezwingt Zug souverän. Doch die Tessiner können sich nicht mehr in die Top 4 vorschieben und sich das Heimrecht in den Viertelfinal nicht mehr erobern, weil die Konkurrenz aus Genf und Zürich ebenfalls gewinnt. Die Bianconeri treffen so im Viertelfinal auf den alten Rivalen ZSC, gegen den sie in dieser Saison einmal (5:1) gewannen und dreimal (1:5, 3:5, 1:4) verloren.

Dabei geht das Mitell-Team in Führung, als der Schwede Einar Emanuelsson vors Tor zieht und im Nachsetzen trifft. Der zweite Treffer der Luganesi geht dann auf das Konto von Verteidiger Santeri Alatalo. Der finnisch-schweizerische Doppelbürger schüttelt dabei Livio Truog ab, der aus der Swiss League von Thurgau mittels B-Lizenz zum EVZ gestossen ist.

Die Zuger, die Nati-Goalie Leonardo Genoni, Captain Jan Kovar sowie Verteidiger Tobias Geisser vor den Play-In-Duellen gegen die SCRJ Lakers schonen, bemühen sich zwar, können das Heimteam, das einen spritzigeren Eindruck als zuletzt hinterlässt, aber nicht stoppen.

Connor Carrick und Zach Sanford, der nach einer herrlichen Kombination trifft, stellen im Schlussabschnitt auf 4:0. Den Zugern gelingt es nur noch, Goalie Niklas Schlegel den Shutout zu vermiesen. Eine Minute vor Schluss erzielt Colin Lindemann sein erstes Saisontor.

Fans: 5941
Tore: 17. Emanuelsson (Kupari) 1:0. 19. Alatalo (J. Peltonen, M. Zanetti) 2:0. 47. Carrick (Valk) 3:0. 51. Sanford (Aebischer, Fazzini) 4:0. 59. Lindemann (Truog, Riva) 4:1.

«Wenn wir so spielen, wird es ganz, ganz schwierig»
1:32
Leuenberger nach Niederlage:«Wenn wir so spielen, wird es ganz, ganz schwierig»

Servette – Kloten 7:0

Granlund schnappt sich die Topskorer-Krone
2:55
Genf-Servette – Kloten 7:0:Granlund schnappt sich die Topskorer-Krone

Schon nach 56 Sekunden ist Davide Fadani im Kloten-Tor erstmals geschlagen, als Verteidiger Leandro Profico den Puck ins eigene Tor spediert. Kloten will darauf aber zeigen, dass man nach dem Erreichen des Klassenerhalts und Verpassen der Play-Ins nicht nur nach Genf gereist ist, um auf der langen Rückfahrt mit Captain Steve Kellenberger (39) den Ausstand gebührend feiern zu können. Die Zürcher Unterländer reagieren auf das frühe Gegentor, schnüren Servette ein und machen Druck.

Eine Zehntelssekunde vor der ersten Pause darf sich Sakari Manninen aber ein zweites Mal als Torschütze feiern lassen, als er mit einem Ablenker Fadani bezwingt. Und nach der Pause geht es zuweilen etwas zu schnell für Kloten, als Servette aufs Gaspedal drückt und die Finnen-Combo erhöht durch Vili Saarijärvi. Spätestens nach dem elften Saisontreffer von Nati-Verteidiger Simon Le Coultre ist klar, dass sich die Genfer den dritten Platz sichern. Luca Hischier kommt noch zu seinem ersten Saisontor. Und Markus Granlund bucht auf dem Weg zum 7:0-Sieg vier Scorerpunkte und fängt damit HCD-Captain Matej Stransky (gegen Biel überzählig) an der Spitze der Skorerliste noch ab.

Für die Klotener, bei denen Goalie Ludovic Waeber (wechselt zu Fribourg) für die letzten 15 Minuten reinkommt, ist die Saison zu Ende. Servette spielt derweil im Viertelfinal erstmals in den Playoffs gegen Lausanne. In der Qualifikation hatten die Genfer nach einer 0:11-Klatsche die übrigen Derbys (5:3, 7:3, 3:0) für sich entschieden.

P.S. Während es für Kellenberger das letzte Spiel ist, feiert Stürmer Simon Meier (20) seinen NL-Einstand. Der Zwillingsbruder von Rafael Meier hatte sich in der Saisonvorbereitung eine schwere Schulterverletzung zugezogen und kam zuletzt bei Thurgau zum Comeback.

Fans: 6342
Tore: 1. Manninen (Saarijärvi, Puljujärvi) 1:0. 20. Manninen (Granlund) 2:0. 22. Saarijärvi (Granlund, Puljujärvi) 3:0. 35. Le Coultre 4:0. 39. Hischier (Praplan) 5:0. 55. Granlund (Puljujärvi, Saarijärvi) 6:0. 59. Granlund (Manninen) 7:0.

Kloten-Kellenberger mit Tränen in Augen
1:05
«Es war eine geile Zeit»:Kloten-Kellenberger mit Tränen in Augen

Davos – Biel 5:2

Tambellini bodigt Biel mit Doppelpack
4:43
Davos – Biel 5:2:Tambellini bodigt Biel mit Doppelpack

Die Leaderposition ist ungefährdet, für den HCD gehts im letzten Quali-Spiel um nichts mehr. Entsprechend sieht die Aufstellung gegen Biel aus: Goalie Aeschlimann, die Verteidiger Dahlbeck (Sd) und Fora sowie die Stürmer Stransky, Asplund (Sd) und Kessler werden von Trainer Josh Holden geschont. Trotzdem gibt es für die Seeländer, die den SCB in der Tabelle noch überholen und sich damit das entscheidende Play-In-Spiel vor eigenem Anhang sichern könnten, in Davos nichts zu holen.

Biel gibt Goalie Säteri (Fi) sowie den Stürmern Rajala und Hofer eine Pause. Im Kasten steht Janett, der mit seinen Vorderleuten irgendwie versucht, den Verkehr vor seinem Gehäuse zu regeln. Da kommen ihm die Bündner immer gefährlich nahe. Wie Egli, der sich seitlich reindrückt und dann auch noch den Puck ins Netz. Weil er Janett ausserhalb des Torraums streift, wird der Treffer nicht nochmals angeschaut.

Gelaufen ist das Duell wenig später. Die Bieler bringen den HCD nicht in Bedrängnis. Wer dessen Tor lange sauber hält? Es ist der finnische «Wandergoalie» Roope Taponen, der HCD ist bereits der vierte Klub, an den der 24-Jährige von Ilves Tampere ausgeliehen worden ist. Weil sich Hollenstein einer Knie-Operation unterziehen muss, haben sich die Davoser nach einem Ersatz umgeschaut. Taponen bleibt bis zum Saisonende als Playoff-Absicherung.

Lange riecht es nach einem Shutout für den Finnen. Der wird Taponen doch noch vermiest. Es ist allerdings ein kurzes Aufbäumen der Seeländer, die damit hinter dem SCB bleiben und am Donnerstag zuhause ins Play-In-Duell gegen die Berner starten.
Für den HCD gibts noch zwei unerfreuliche Nachrichten: Parrée muss verletzt in die Kabine gebracht werden, nachdem er einen Schuss von Biels Christen geblockt hat. Der Puck trifft ihn unglücklich am Unterschenkel. Und: Captain Stransky kann sich die Liga-Topskorer-Krone doch nicht aufsetzen. Weil Trainer Holden dem Tschechen eine Pause gönnt, gelingt es Genfs Granlund im Fernduell tatsächlich, dank seiner vier Skorerpunkte Stransky auf dem Thron noch zu verdrängen.

Fans: 4656
Tore: 10. Tambellini (Ryfors, Jung) 1:0. 11. Egli (Guebey) 2:0. 27. Tambellini (Zadina) 3:0. 38. Frick (Andersson) 4:0. 44. Ryfors (Frick) 5:0. 50. Sever (Sallinen, Haas) 5:1. 57. Müller (Sablatnig) 5:2.

«Dass ich kein Tor schiesse, regt mich auf»
0:47
Biel-Youngster Villard:«Dass ich kein Tor schiesse, regt mich auf»

Bern – Fribourg 3:4

Bemström erbt nach Johnson-Verbremser
4:14
Bern – Fribourg 3:4:Bemström erbt nach Johnson-Verbremser

Wenn auf beiden Seiten Spieler geschont werden, ist Kehraus: In der normalerweise brisanten Ausgangslage zwischen Bern und Gottéron geht es für einmal um fast nichts. Für den SCB geht es ab Donnerstag gegen Biel um die Playoffs, für die Gottéron längst qualifiziert ist.
Schwung, Angriffslust und zusammenhängende Aktionen werden nur in Spurenelementen geboten, auf die Mütze geben mag man sich auch nicht. Aus Davos vermeldet der Totomat zudem: Biel verliert. An der Konstellation für die Play-Ins ändert sich also auch nichts, der SCB darf wie geplant zuerst in Biel antreten, da hat man erstens beide Saisonspiele gewonnen und zweitens ist am Samstag in der Postfinance Arena sowieso mehr los.

Schmid muss nach hartem Check in die Bande vom Eis
0:45
Fribourg verliert Topscorer:Schmid muss nach hartem Check in die Bande vom Eis

Was auf dem Eis passiert? Gottéron nutzt die ersten beiden Powerplays für zwei Tore. Der SCB reagiert im zweiten Abschnitt mit zwei Treffern bei numerischem Gleichstand. Der Berner Topskorer Ejdsell versenkt sich nach einem Fehltritt selbst im Fribourger Kasten, bleibt dabei aber unverletzt. Weniger glimpflich verläuft ein Bandenkontakt für Gottérons Topskorer Sandro Schmid: Er verdreht sich das linke Knie und verlässt die Bühne (14. Spielminute).
In der zweiten Pause lässt der Stadionlautsprecher die 16’471 Fans wissen, dass hier der SCB regiert. Was nicht stimmt. Im Schlussabschnitt sorgen die Tore von Attilio Biasca (15. Saisontreffer) und Nathan Marchon für die dritte Derby-Heimniederlage der Berner in Folge.

Fans: 16'471
Tore: 3. Sprunger (Bertschy, Rathgeb/PP) 0:1. 18. Rau (Borgström, Kapla/PP) 0:2. 30. Untersander (Sgarbossa) 1:2. 31. Bemström 2:2. 46. Biasca (Bertschy) 2:3. 51. N. Marchon (Kapla, Borgström) 2:4. 53. Ejdsell (M. Marchon, Häman Aktell/PP) 3:4.

SCB-Untersander über Playoffs
0:52
«Wir haben noch etwas vor»:SCB-Untersander über Playoffs

SCRJ Lakers – Ambri-Piotta 6:2

Kurioses Bürgler-Eigentor im Ambri-Powerplay
3:04
SCRJ Lakers – Ambri-Piotta 6:2:Kurioses Bürgler-Eigentor im Ambri-Powerplay

Eigentlich ist es ein umstrittenes Duell bis in die Schlussminuten. Und eigentlich bleibt Ambri den Lakers hartnäckig auf den Fersen, macht zweimal einen Rückstand wett. Doch dann entscheidet sich Ambri-Trainer Tapola, Goalie Senn durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen, als Rappis Graf seine dritte (!) Strafe absitzt. Moy trifft als Erster in den leeren Kasten, es ist das 4:2.

Vier Sekunden nach diesem Treffer muss Hornecker in die Kühlbox, da holt Tapola im Reflex wieder seinen Torhüter raus. Den Leventinern gelingt zwar der Vorstoss in die gegnerische Zone, doch im Gewühl um den Puck gibt Ambri-Oldie Bürgler der Scheibe den entscheidenden Stoss – Richtung eigenes Drittel und direkt ins Tor. Das 5:2, ein Shorthander, wird Rappis Fritz gutgeschrieben, der in der Nähe des Pucks ist. Tapola bleibt bei seinem vermeintlichen Schachzug. Erst als Hofer bloss acht Sekunden später wieder einnetzt, kehrt Senn zwischen die Pfosten zurück. Das zu hohe Resultat widerspiegelt Ambris Engagement nicht.

Bei seinem 1:1-Ausgleich lässt Formenton zunächst Lakers-Verteidiger Jelovac alt aussehen und danach -Goalie Punnenovs, als er zwischen dessen Schonern einschiebt. Bachmann erwischt Punnenovs von der blauen Linie, Maier nimmt seinem Keeper im entscheidenden Moment die Sicht. Darauf reagiert Zangger mit einer sehenswerten Eigenleistung, als er zunächst Bürgler mit dem Stock bearbeitet, ihm den Puck abluchst und dann auch noch trifft. Vier Minuten später beginnt Ambris Unheil.

Nach vier Siegen in Serie zum Quali-Endspurt starten die Lakers am Donnerstag in Zug selbstbewusst ins Play-In-Duell. Gegen einen EVZ, der die letzten drei Spiele verloren hat.

Fans: 4562
Tore: 7. Henauer (Albrecht, Hofer) 1:0. 12. Formenton (Heed, De Luca) 1:1. 14. Strömwall (Lammer, Moy/PP) 2:1. 42. Bachmann (Borradori) 2:2. 52. Zangger 3:2. 56. Moy 4:2 (ins leere Tor). 58. Fritz (SH!) 5:2 (ins leere Tor). 58. Hofer (SH!) 6:2 (ins leere Tor).

Rappi-Henauer erklärt, warum er immer gegen Ambri trifft
1:40
Nach seinem 1:0:Rappi-Henauer erklärt, warum er immer gegen Ambri trifft

Lausanne – Ajoie 2:3 n.P.

Ajoie schockt Lausanne im Penaltyschiessen
3:06
Lausanne – Ajoie 2:3 n.P.Ajoie schockt Lausanne im Penaltyschiessen

Damit im Westschweizer Duell dieser letzten Quali-Runde Zählbares herausschaut, braucht es Strafen. Und zu diesen kommt es erst im Mitteldrittel – dann werden sie aber genutzt: Czarnik bringt das Heimteam aus Lausanne nach 23 Minuten mit einem satten Schuss in Führung, während Berthoud in der Kühlbox sitzt. Nach 35 Minuten macht sich der US-Amerikaner zum Doppeltorschützen – ebenfalls während einer Strafe, dieses Mal aber unter umgekehrten Vorzeichen: Czarniks zweiter Treffer ist ein Shorthander. Wenige Minuten zuvor ist Sansonnens nach einem groben Check gegen Sopa vom Spiel ausgeschlossen worden.

Und: Es ist die erneute Führung für Lausanne, nachdem Mottet die grosse Strafe gegen Sansonnens nur zwei Minuten zuvor zum zwischenzeitlichen Ausgleich hat ausnutzen können. Das Szenario wiederholt sich 12 Sekunden vor Drittelsende, als Wick von gleich vier Lausanne-Verteidigern kaum angegangen wird und zum 2:2 trifft – es ist das erste Tor bei fünf gegen fünf.

Der ausgeglichene Spielstand nach 40 Minuten ist ein schlechter Lohn für eine dominante Leistung des Heimteams. Dies von Beginn weg: Nach wenigen Sekunden feuert Fuchs einen ersten Abschluss ab. Es folgen Chancen von Czarnik, Jäger und Prassl.
Ajoie auf der Gegenseite kommt nur selten vor das gegnerische Tor – wird dabei aber immer wieder gefährlich: Wick scheitert nach 21 Minuten am Pfosten. Auch im Schlussdrittel kommt Lausanne mit Glück um einen weiteren Gegentreffer herum, als Bellemare ebenfalls nur das Gehäuse trifft.

Weil auch Fuchs den späten Lucky Punch für das Heimteam verpasst, geht das Spiel schliesslich ins Penaltyschiessen. Dort eröffnet derselbe Fuchs die Kurzentscheidung aus Lausanner Sicht optimal – danach scheitern aber alle Schützen des Heimteams. Nicht so bei Ajoie: Devos und Nättinen treffen und sorgen dafür, dass Ajoie vor der Playout-Serie gegen Ambri ein Erfolgserlebnis verbuchen kann.

Fans: 9600
Tore: 23. Czarnik (Brännström, Fuchs/PP) 1:0. 33. Mottet (Berthoud, Sopa/PP) 1:1. 35. Czarnik (Caggiula, Brännström/SH) 2:1. 40. Wick (Bellemare) 2:2. Penaltytore: Fuchs (Lausanne), Devos, Nättinen (Ajoie).

«Team mit besserem Zusammenhalt wird gewinnen»
1:04
Frey über Playouts:«Team mit besserem Zusammenhalt wird gewinnen»
National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
52
71
117
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
52
46
100
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
52
15
91
4
ZSC Lions
ZSC Lions
52
32
91
5
HC Lugano
HC Lugano
52
30
89
6
Lausanne HC
Lausanne HC
52
18
85
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
52
-4
81
8
EV Zug
EV Zug
52
-19
75
9
SC Bern
SC Bern
52
-10
68
10
EHC Biel
EHC Biel
52
-22
67
11
SCL Tigers
SCL Tigers
52
-7
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
52
-26
63
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
52
-49
59
14
HC Ajoie
HC Ajoie
52
-75
42
Playoffs
Qualifikationsspiele
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