Darum gehts
- Bronze-Heldinnen kehrten am Dienstag aus Italien nach Olympia-Erfolg zurück
- Stürmerin Lisa Rüedi muss mit den ZSC Lions am Weekend schon wieder ran
- Pre-Playoffs starten: Zwei Halbfinal-Tickets in Best-of-3-Serie zu vergeben
Die Bronze-Heldinnen haben sich nach der sonntäglichen Olympia-Schlussfeier noch einen weiteren Feier-Tag gegönnt und sind erst am Dienstag aus Italien zurückgekehrt. Für jene Nati-Spielerinnen des EVZ und SCB geht die Saison erst Ende nächster Woche mit den Playoff-Halbfinals weiter. Die Zugerinnen und Bernerinnen haben sich die direkte Qualifikation dafür mit dem 1. und 2. Tabellenplatz verdient.
Ihre Nati-Kolleginnen aus Ambri, Davos und Zürich hingegen müssen dieses Wochenende schon ran in den Pre-Playoffs. Da werden in einer Best-of-3-Serie die beiden weiteren Halbfinal-Tickets vergeben. Einzig Fribourgs Team hat sich komplett darauf vorbereiten können, weil keine der Gottéron-Spielerinnen fürs Olympia-Team nominiert gewesen ist. Ihr Gegner: der ZSC. In der Tabelle zwar hinter Fribourg klassiert – aber dennoch der Favorit. «Das Halbfinal-Ticket zu lösen, ist das nächste Ziel», sagt Lisa Rüedi.
Ende Januar wurde die anstehende Playout-Serie der Women’s League zwischen Langenthal und Neuchâtel verkündet. Da lief noch der Rettungsversuch der Langenthalerinnen, nach dem Rückzug und langem Hin und Her die Lizenz zurückzubekommen – doch der Antrag wurde von Swiss Ice Hockey abgelehnt. Danach versuchten die Spielerinnen noch, vor der Schliessung des Transferfensters bei anderen Klubs unterzukommen. Etliche mit Erfolg. Daher zeichnete sich schon länger ab, dass kein Team mehr besteht, um die Playouts zu bestreiten.
Nun bestätigt der Verband offiziell den Ausfall der Serie. «Dieser Entscheid wurde im Einvernehmen beider Teams und basierend auf den geltenden Weisungen getroffen», heisst es in der Mitteilung. Weil sich der SC Langenthal (zu) früh für einen Rückzug aus der Liga entschieden und ihn verkündet hat, gibt es keinen Absteiger. Deshalb entfällt auch die Liga-Qualifikation zwischen der Women’ League und der SWHL B – was Neuchâtel den Platz in der höchsten Liga sichert.
In der zweithöchsten Frauenliga beginnen ab Samstag die Viertelfinal-Serien. Lausanne Féminin ist als einziges Team aufstiegsberechtigt und muss für den Aufstieg lediglich die Halbfinals erreichen. In den Viertelfinals treffen die Waadtländerinnen auf die Bassersdorf Ladies. In Anbetracht dieser Ausgangslage erstaunt es nicht, dass Lausanne und Neuchâtel zu jenen Klubs gehört haben, die sich gegen die Rückgabe der Lizenz an Langenthal ausgesprochen haben.
Ende Januar wurde die anstehende Playout-Serie der Women’s League zwischen Langenthal und Neuchâtel verkündet. Da lief noch der Rettungsversuch der Langenthalerinnen, nach dem Rückzug und langem Hin und Her die Lizenz zurückzubekommen – doch der Antrag wurde von Swiss Ice Hockey abgelehnt. Danach versuchten die Spielerinnen noch, vor der Schliessung des Transferfensters bei anderen Klubs unterzukommen. Etliche mit Erfolg. Daher zeichnete sich schon länger ab, dass kein Team mehr besteht, um die Playouts zu bestreiten.
Nun bestätigt der Verband offiziell den Ausfall der Serie. «Dieser Entscheid wurde im Einvernehmen beider Teams und basierend auf den geltenden Weisungen getroffen», heisst es in der Mitteilung. Weil sich der SC Langenthal (zu) früh für einen Rückzug aus der Liga entschieden und ihn verkündet hat, gibt es keinen Absteiger. Deshalb entfällt auch die Liga-Qualifikation zwischen der Women’ League und der SWHL B – was Neuchâtel den Platz in der höchsten Liga sichert.
In der zweithöchsten Frauenliga beginnen ab Samstag die Viertelfinal-Serien. Lausanne Féminin ist als einziges Team aufstiegsberechtigt und muss für den Aufstieg lediglich die Halbfinals erreichen. In den Viertelfinals treffen die Waadtländerinnen auf die Bassersdorf Ladies. In Anbetracht dieser Ausgangslage erstaunt es nicht, dass Lausanne und Neuchâtel zu jenen Klubs gehört haben, die sich gegen die Rückgabe der Lizenz an Langenthal ausgesprochen haben.
Dank Olympia bestens vorbereitet
Die Stürmerin ist am Dienstag mit Teamkollegin Shannon Sigrist vor dem NL-Spiel gegen Ajoie für den Olympia-Erfolg geehrt worden. Fassen kann ihn die 25-Jährige auch Tage später noch nicht richtig. «Es fühlt sich noch besser an als gedacht», schwärmt Rüedi, «das kann man sich gar nicht vorstellen.» Für die Zürcherin sind es die dritten Olympischen Spiele gewesen. In Pyeongchang kann sie es als damals 17-Jährige kaum geniessen, in Peking zwingt sie Corona in Quarantäne. In Mailand erfüllt sich der Medaillen-Traum.
Dabei ist Rüedi im Olympia-Aufgebot der Schweiz zunächst gar nicht dabei. Erst als sich ihre gute Freundin Noemi Ryhner (25) zwei Wochen vor dem Turnier einen Wadenbeinbruch zuzieht, rückt die ZSC-Kapitänin nach. «Das war wie im Film. Ein Auf und Ab mit Happyend.» Für ihr 20-Prozent-Pensum als Primarlehrerin in Küsnacht ZH hat sie sich zur Sicherheit schon davor eine Vertretung organisiert.
Der erste Arbeitstag am Freitag sowie die Pre-Playoff-Partien am Samstag und Sonntag schubsen Rüedi nun wieder in den Alltag, wie sie sagt. Für sie passt es, dass es so schnell mit Hockey weitergeht. «Durch das hohe Tempo in den Spielen gegen die grossen Nationen bin ich bestens vorbereitet.» Den Olympia-Schwung will sie mitnehmen, «die positive Energie beflügelt mich, das Selbstvertrauen ist da».