Wortgefecht zum Playoff-Final
«Es gibt nur einen Reto von Arx»

Die Hockey-Reporter Stephan Roth und Grégory Beaud kreuzen wie im Playoff-Final zwischen Davos und Fribourg die Klingen – allerdings nur verbal in einem Rollenspiel. Das finale Röstigraben-Duell.
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Reto von Arx beendete seine Karriere 2015 als Meisterschütze des HCD.
Foto: Blicksport
Stephan Roth, stv. Leiter Eishockey-Ressort Blick, Davos
Stephan Roth, stv. Leiter Eishockey-Ressort Blick, Davos
Foto: Ringier Medien Schweiz, 19.02.24 Mitarbeiterportrait. Stephan Roth, Stv. Leiter Eishockey–Ressort, Blick.
Es gibt nur einen Reto von Arx

«Die Geschichte gibt den Fribourgern eine Dosis Hoffnung», steht als Titel über einer Textbox, die du angefertigt hast. Glückwunsch, so kann man sich die historischen Fakten zurechtrücken. Du beziehst sich dabei natürlich auf den Umstand, dass sieben von zwölf Mal das Auswärtsteam im Entscheidungsspiel gewann. Das ist zwar wahr, hat aber sehr wenig mit Davos und Fribourg zu tun, zumal sich zuletzt drei Mal das Heimteam durchsetzte: 2024 die ZSC Lions (gegen Lausanne), 2023 Servette (gegen Biel) und 2022 Zug (gegen den ZSC).

Der HCD musste zweimal zum Showdown um den Titel antreten. Du weisst, dass das mit dem Meistertitel der Mannschaft von Arno Del Curto endete. Das war 2007 und 2009, damit das gesagt ist, bevor du wieder von «Holzstock»-Titeln fabulierst. Gottéron hingegen war nur einmal bei einer finalen Party dabei und wurde 1992 vom SCB 1:4 daheim gedemütigt.

Doch ich muss zugeben, die Historie beruhigt mich nicht. Nachdem es am Dienstag genau so lief, wie du vorhergesagt hattest, Keyser Söze und Julien Sprunger lassen grüssen, kann man sich dem Gefühl tatsächlich nur schwer entziehen, dass es ein mystisches Skript für diesen Final gibt mit einem Hollywood-Ende für Sprunger. Doch so läuft es im Sport nicht. Und es gibt nur einen Reto von Arx, der beim HCD seine Karriere 2015 mit dem Meister-Tor beenden konnte. Genug mit Hokuspokus.

Stephan Roth, stv. Leiter Eishockey-Ressort Blick, Davos
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«Die Geschichte gibt den Fribourgern eine Dosis Hoffnung», steht als Titel über einer Textbox, die du angefertigt hast. Glückwunsch, so kann man sich die historischen Fakten zurechtrücken. Du beziehst sich dabei natürlich auf den Umstand, dass sieben von zwölf Mal das Auswärtsteam im Entscheidungsspiel gewann. Das ist zwar wahr, hat aber sehr wenig mit Davos und Fribourg zu tun, zumal sich zuletzt drei Mal das Heimteam durchsetzte: 2024 die ZSC Lions (gegen Lausanne), 2023 Servette (gegen Biel) und 2022 Zug (gegen den ZSC).

Der HCD musste zweimal zum Showdown um den Titel antreten. Du weisst, dass das mit dem Meistertitel der Mannschaft von Arno Del Curto endete. Das war 2007 und 2009, damit das gesagt ist, bevor du wieder von «Holzstock»-Titeln fabulierst. Gottéron hingegen war nur einmal bei einer finalen Party dabei und wurde 1992 vom SCB 1:4 daheim gedemütigt.

Doch ich muss zugeben, die Historie beruhigt mich nicht. Nachdem es am Dienstag genau so lief, wie du vorhergesagt hattest, Keyser Söze und Julien Sprunger lassen grüssen, kann man sich dem Gefühl tatsächlich nur schwer entziehen, dass es ein mystisches Skript für diesen Final gibt mit einem Hollywood-Ende für Sprunger. Doch so läuft es im Sport nicht. Und es gibt nur einen Reto von Arx, der beim HCD seine Karriere 2015 mit dem Meister-Tor beenden konnte. Genug mit Hokuspokus.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
18
37
47
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
18
4
33
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
19
-6
32
4
SCL Tigers
SCL Tigers
19
10
29
5
EV Zug
EV Zug
13
22
28
6
SC Bern
SC Bern
17
-1
28
7
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
18
13
27
8
Lausanne HC
Lausanne HC
20
-10
26
9
HC Ajoie
HC Ajoie
19
-6
25
10
HC Davos
HC Davos
19
-10
24
11
EHC Biel
EHC Biel
18
-3
23
12
HC Lugano
HC Lugano
18
-6
22
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
19
-19
19
14
EHC Kloten
EHC Kloten
19
-25
18
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
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