Ausfallzeiten der Start-Monate
Wen hat die Verletzungshexe am heftigsten erwischt?

Verletzungen haben schon manches Team ausgebremst. Blick wollte wissen, wen es diese Saison bisher am härtesten getroffen hat, und errechnete die Eiszeit, die jedes NL-Team pro Spiel verloren hat.
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Zug-Verteidiger Lukas Bengtsson musste am 11. Oktober in Kloten verletzt abtransportiert werden.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

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Stephan RothStv. Eishockey-Chef
1

Servette: 106 Minuten/Spiel

Angesichts der Verletzungswelle ist es ein Wunder, dass die Genfer auf Platz 3 liegen. Neben der Quantität – 12 Spieler fehlten schon aus gesundheitlichen Gründen – ist auch die Qualität der Abwesenden enorm. Granlund (Fi) musste nach nur zwei Spielen sein Comeback abbrechen. Auch seine Landsleute Manninen und Saarijärvi sind massive Verluste.

2

Kloten: 94 Minuten/Spiel

Die Verletzungshexe muss sich im Wald neben der Swiss-Arena eingenistet haben. Auch bei Kloten war ein Dutzend out. Den Ausfall von Gignac konnte man noch mit der Verpflichtung von Luoto halbwegs kompensieren. Doch auch Aberg verpasste 8 Spiele verletzt. Ansonsten fällt vor allem die Masse ins Gewicht.

3

Lausanne: 89 Minuten/Spiel

Top-Transfer Fora verpasste die ersten 13 Partien. NHL-Zuzug Miller hat noch keine Sekunde gespielt. Und auch die Ausländer Czarnik (11 Spiele out), Brännström (8), Suomela (7) und Oksanen (4) haben Landschaden in der Aufstellung angerichtet.

4

Zug: 67 Minuten/Spiel

Es trifft sich gut für den EVZ, dass man aufgrund des Stadionumbaus erst 8-mal spielte. Sonst wären die Verletzungen im Sturm (Kubalik, Hofmann, Künzle, Egli und Martschini) stärker ins Gewicht gefallen. Zuletzt erwischte es Verteidiger Bengtsson übel.

5

Fribourg: 55 Minuten/Spiel

Zehn Spieler fanden sich beim Meister schon auf der Verletztenliste. Man wartet noch auf den ersten Einsatz des neuen Captains Glauser. Auch die acht Partien, die Borgström verpasste, spürte das Team.

6

Lugano: 48 Minuten/Spiel

Simion konnte noch keine Partie bestreiten. Ansonsten hielten sich die schwerwiegenden Ausfälle im Rahmen – sieht man von Canonica ab, der schon acht Partien out ist.

7

Biel: 47 Minuten/Spiel

Die Seeländer erwischte es schon vor der Saison, als sich die Verteidiger Blessing und Grossmann schwer verletzten. Beunruhigend ist der Ausfall von Captain Haas, dem Ajoie-Kanadier Carr eine Gehirnerschütterung zufügte.

8

Ajoie: 41 Minuten/Spiel

Zuzug Gerber, der in den Playoffs bei Meister Fribourg aufgetrumpft hatte, fiel bereits nach zwei Spielen aus. Ansonsten musste das Überraschungsteam vor allem das Out von Robin (6 Spiele) und Kellenberger (10) verkraften.

9

Davos: 40 Minuten/Spiel

Verletzungen haben vor allem die Mittelachse des Vizemeisters hart getroffen: Nach Ryfors (Kreuzbandriss, Saisonende) erwischte es auch dessen schwedischen Landsmann Asplund.

10

Ambri: 38 Minuten/Spiel

Verteidiger Bachmann, der die ersten 9 Spiele verpasste, ist zurück. Und das Comeback von Virtanen, der seit dem Playout out ist, steht bevor. Seinen Ausfall konnte man durch Worge Kreü abfedern.

11

SCL Tigers: 27 Minuten/Spiel

Es zahlte sich aus, dass man mit sieben Ausländern in die Saison gestartet ist. So konnte man die Absenz von Petersson – der SCL-Topskorer der letzten Saison verpasste 4 Spiele – verkraften. Noch nicht zum Einsatz kam Verteidiger Erni, für Lapinskis ist die Saison wohl zu Ende.

12

SCRJ Lakers: 21 Minuten/Spiel

Der letzte Platz lässt sich nicht mit Verletzungen erklären. Nur Zangger fiel länger (9 Spiele) aus.

13

Bern: 20 Minuten/Spiel

Im Gegensatz zum Vorjahr war bisher noch kein Spieler länger out. Da man mit sieben Ausländern in die Saison startete, konnte man stets mit vollem Import-Kontingent antreten, obwohl Milano 5 Partien krank oder verletzt aussetzen musste.

14

ZSC Lions: 3 Minuten/Spiel

Ausgerechnet das Team mit dem breitesten Kader und dem Farmteam blieb von Verletzungen weitgehend verschont. Nur Grant, einer von sieben Ausländern, verpasste die ersten zwei Spiele.

National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
13
24
33
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
13
3
24
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
14
0
24
4
SCL Tigers
SCL Tigers
14
5
22
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
13
13
21
6
Lausanne HC
Lausanne HC
15
0
21
7
SC Bern
SC Bern
12
2
20
8
HC Davos
HC Davos
14
-6
19
9
HC Ajoie
HC Ajoie
14
-4
19
10
HC Lugano
HC Lugano
13
0
18
11
EV Zug
EV Zug
8
11
16
12
EHC Biel
EHC Biel
13
-5
16
13
EHC Kloten
EHC Kloten
14
-24
12
14
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
14
-19
11
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
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