Endet die Ära Säteri?
Bieler Suche nach Schweizer Goalie-Lösung

Die frühere Lebensversicherung Harri Säteri ist beim EHC Biel aktuell nur noch die Nummer 2. Die Seeländer stehen vor einem Umbruch auf der Goalie-Position
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Der Vertrag von Harri Säteri läuft aus.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Der EHC Biel sieht sich mit einer herausfordernden Goalie-Situation konfrontiert. Der Vertrag seiner langjährigen Lebensversicherung Harri Säteri (36) läuft Ende Saison aus. In der letzten sowie in dieser Saison zeigte sich der finnische Weltmeister und Olympiasieger öfters nicht mehr von seiner besten Seite. In der laufenden Spielzeit steht er bei einer bescheidenen Abwehrquote von 87,90 Prozent, wurde zweimal ausgewechselt und musste zuletzt Ersatzgoalie Viktor Östlund (32) den Vortritt lassen. Mit dem Schweden mit Schweizer Lizenz konnten die beiden Schlüsselspiele im Tabellenkeller gegen die SCRJ Lakers gewonnen werden.

Das sind Argumente, die nicht für eine Weiterbeschäftigung von Säteri sprechen. Er selbst erklärte unlängst gegenüber dem «Bieler Tagblatt», dass er sich alle Optionen offenlasse, aber in den kommenden Wochen einen Entscheid treffen möchte. Dazu gehöre, nach Finnland heimzukehren oder auch in Biel zu bleiben. Es war zu hören, dass er womöglich als siebter Ausländer im Seeland bleiben könnte – als Stütze für die zukünftige Nummer 1. Charakterlich ist das Säteri absolut zuzutrauen: Er ist ein offener und unkomplizierter Teamplayer, der sich selbst nicht zu wichtig nimmt.

Entscheide in der Nati-Pause

Aber die Bieler suchen offenbar krampfhaft nach einer Schweizer Lösung für die Zukunft. Bei Christof von Burg (25, hat beim SCB verlängert) ist man abgeblitzt. Als weitere Kandidaten werden Philip Wüthrich (28, Ambri) und Davide Fadani (25, Kloten) gehandelt. Und dann gibt es auch noch den nominellen Ersatzgoalie Östlund, der aktuell beste Werbung in eigener Sache macht und bis 2028 bei Biel unter Vertrag steht. Ein spannender Mann könnte auch der derzeit bei Visp in der Swiss League stark aufspielende Juho Markkanen (24, Finne mit Schweizer Lizenz) sein.

«Wo noch nichts entschieden ist, gibt es eben auch viele Gerüchte», sagt Biel-Sportchef Martin Steinegger (54) und erläutert weiter: «Noch ist alles offen. Aber während der Nati-Pause im November werden wir gewisse Entscheide treffen müssen. Länger können wir nicht warten.»

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
13
24
33
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
13
3
24
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
14
0
24
4
SCL Tigers
SCL Tigers
14
5
22
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
13
13
21
6
Lausanne HC
Lausanne HC
15
0
21
7
SC Bern
SC Bern
12
2
20
8
HC Davos
HC Davos
14
-6
19
9
HC Ajoie
HC Ajoie
14
-4
19
10
HC Lugano
HC Lugano
13
0
18
11
EV Zug
EV Zug
8
11
16
12
EHC Biel
EHC Biel
13
-5
16
13
EHC Kloten
EHC Kloten
14
-24
12
14
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
14
-19
11
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