Sieger und Verlierer der Woche
Tapola hat Ambri-Memo nicht gelesen – und beim HCD rumorts

Zug ist in Fahrt und der einzig wahre Verfolger der ZSC Lions, der SCB wird auf den Boden der Tatsachen zurückgeschleudert und übereifrige Schiedsrichter verhindern einen Rappi-Sieg.
Kommentieren

Darum gehts

Die Zusammenfassung von Blick+-Artikeln ist unseren Nutzern mit Abo vorbehalten. Melde dich bitte an, falls du ein Abo hast.

RMS_Portrait_AUTOR_409.JPG
Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Gewinner: EV Zug

Die Tabelle sagt, dass Ambri der erste Verfolger der nahezu unbesiegbaren ZSC Lions (17 Siege in 18 Spielen) ist. Doch nach Punkten pro Spiel ist der EVZ (2,151) noch vor den Tessinern (1,833). Die Mannschaft von Lauri Marjamäki ist in Fahrt gekommen, hat als einziges Team in der abgelaufenen Woche das Punktemaximum eingefahren, den SCB mit 8:1 gedemütigt und mit Grégory Hofmann (4 Tore, 3 Assists) den besten Skorer der Woche. Die Zuger sind auch die einzigen, die noch nicht gegen den ZSC gespielt haben. Am 14. November kommt es in Zürich zum ersten Duell mit dem Leader.

Verlierer: SC Bern

Der SCB schnupperte an den Spitzenteams und bekam auf die Schnauze. Gegen den ZSC (1:4) war man lange noch dran, im Endeffekt aber chancenlos. Gegen Zug gab es eine ernüchternde 1:8-Klatsche. Acht Gegentore hatten die Berner zu Hause letztmals vor zehn Jahren (1:8 gegen Kloten) kassiert. Daheim ist das Team von Serge Aubin auch noch keine Macht und nur die Nummer 9 der Liga. In den letzten vier Heimspielen schoss man nur fünf Tore und holte lediglich zwei Punkte.

Gewinner: Jussi Tapola

Der ehemalige SCB-Coach hat nicht nur alle seine drei Derbys gegen Lugano gewonnen, sondern Ambri sensationell auf Platz 2 geführt. Die Biancoblù spielen derzeit wie ein Spitzenteam. Tapola scheint das Klub-Memo, das in dieser Saison lediglich die Stabilisierung vorsah, nicht gelesen zu haben.

Trainer Jussi Tapola feiert nach seinem dritten Derby-Sieg mit den Ambri-Fans.
Foto: Michela Locatelli/freshfocus

Verlierer: Brendan Lemieux

In den letzten Wochen hatten sich die Gegner einen Jux daraus gemacht, den HCD-Stürmer zu malträtieren, und die Schiedsrichter ahndeten das nicht immer. Man ahnte, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis Lemieux die Sicherungen durchbrennen. Gegen die SCRJ Lakers wuchtete er dann Nico Dünner rücksichtslos kopfvoran gegen die Bande. Die Folge: Restausschluss, vorsorgliche Sperre und ein Verfahren.

Verlierer: Hektische Schiedsrichter

Beim Vergehen von Brendan Lemieux gegen Nico Dünner pfeifen die Schiedsrichter zu hektisch ab – sodass das 4:2 des Rappi-Captains ins leere Tor nicht zählt. Da Davos danach in Unterzahl ausgleicht und im Penaltyschiessen gewinnt, entgehen den Lakers zwei Zähler. Bei allem Verständnis für die Sorge um Opfer Dünner, der unverletzt blieb, hätten die Unparteiischen mindestens die eine Sekunde noch abwarten sollen, um zu sehen, ob Dünners Schuss im Tor landet.

Verlierer: HC Davos

Nur die verfrühten Pfiffe gegen die Lakers verhindern, dass der Vize-Meister die Woche mit drei Niederlagen beendet. Beim HCD knorzt es. Und auch intern steht die Transferpolitik in der Kritik. «Wir haben gute Spieler verloren. Und ob sie gross ersetzt wurden, weiss ich jetzt nicht», sagte Nati-Verteidiger Sven Jung unlängst gegenüber der «Südostschweiz». Die Nati-Spieler Knak (schon 12 Tore für den ZSC!) und Fora sowie Chris Egli, Gredig, Dahlbeck, Barandun, Guebey und vor allem Captain Stransky (letzte Saison 35 Tore) gingen. Derweil holte der HCD die Nati-Spieler Dominik Egli und Jäger sowie Allard, Schreiber, Steiner, Van der Kaaij und nach den Verletzungen von Ryfors und Asplund die Ausländer Gernat und Blandisi.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.

Gewinner: Stéphane Charlin

Vor dieser Woche hatte Servette noch den Tritt und viermal in Folge verloren und dabei 21 Tore kassiert. Doch jetzt gelingt dem Team von Sam Hallam die Korrektur, obwohl immer noch fünf Ausländer verletzt fehlen. Bei den drei Siegen hext Goalie Stéphane Charlin wie einst vor zwei Saisons bei Langnau. Er wehrt 82 von 85 Schüssen auf sein Tor ab.

Servette-Goalie Stéphane Charlin nimmt nach dem Shutout in Fribourg die Gratulationen von Dave Sutter entgegen.
Foto: keystone-sda.ch
Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
18
37
47
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
18
4
33
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
19
-6
32
4
SCL Tigers
SCL Tigers
19
10
29
5
EV Zug
EV Zug
13
22
28
6
SC Bern
SC Bern
17
-1
28
7
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
18
13
27
8
Lausanne HC
Lausanne HC
20
-10
26
9
HC Ajoie
HC Ajoie
19
-6
25
10
HC Davos
HC Davos
19
-10
24
11
EHC Biel
EHC Biel
18
-3
23
12
HC Lugano
HC Lugano
18
-6
22
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
19
-19
19
14
EHC Kloten
EHC Kloten
19
-25
18
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
Was sagst du dazu?
Liebe Leserin, Lieber Leser
Der Kommentarbereich von Blick+-Artikeln ist unseren Nutzern mit Abo vorbehalten. Melde dich bitte an, falls du ein Abo hast. Noch kein Blick+-Abo? Finde unsere Angebote hier:
Hast du bereits ein Abo?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen