«Ein unglaubliches Gefühl!»
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Siegtorschütze Sprunger:«Ein unglaubliches Gefühl!»

Spezialgast in Davos
Overtime-Held Sprunger feiert zweiten Finalsieg mit Ski-Star

Fribourg gewann den dritten Akt des Finals in Davos dank eines Tores von Julien Sprunger. Der Captain hatte einen besonderen Gast für dieses Spiel: Alexis Monney.
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Der Fribourger Skifahrer Alexis Monney war in Davos beim Sieg der Drachen dabei.
Foto: Nico Ilic/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Fribourg gewinnt gegen Davos 3:2 in zweiter Verlängerung
  • Captain Julien Sprunger erzielt Siegestor und beendet bald Karriere
  • Entscheidung fällt in 89. Minute – vor 26'000 Fans
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Grégory BeaudJournalist

Fribourg setzte sich im dritten Spiel des Finals in der zweiten Verlängerung gegen Davos mit 3:2 durch. Damit gingen die Drachen in der Serie gegen die Bündner 2:1 in Führung und brauchen nur noch zwei Siege, um erstmals Meister zu werden. Dass der Treffer in der 89. Minute durch Captain Julien Sprunger (40) fiel, der seine Karriere nach dem Final beendet, machte es noch ganz besonders.

So schiesst Sprunger Gottéron zum zweiten Final-Sieg
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Overtime-Krimi in Davos:So schiesst Sprunger Gottéron zum zweiten Final-Sieg

Sobald der Puck im Tor war, stürmte der Mann mit der Nummer 86 in Richtung der mitgereisten Fans. «Es war wunderschön, diesen Moment mit ihnen zu teilen», sagte er.

Natürlich feierte er mit allen anwesenden Gottéron-Fans. Aber mit einem ganz besonders. «Ich wusste, dass Alexis Monney in dieser Ecke war», sagte Sprunger lächelnd. «Ich hatte ihn während des Spiels gesehen. Ich hatte mir aber nichts anmerken lassen», fuhr er lachend fort. «Da ich nicht weit von ihm entfernt getroffen habe, war ich froh, dass ich mit ihm zusammen den Sieg feiern konnte.» Es war übrigens Sprunger selbst, der das Ticket des Ski-Stars aus Châtel-Saint-Denis FR organisiert hatte.

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Monney war schon in Spiel 2 dabei

Nach dem Sieg der Drachen sass der Speed-Spezialist in seinem Auto Richtung Kanton Freiburg. «Er wollte wirklich mit mir feiern?», fragte er Blick ungläubig. «Das ist unglaublich! Ich hatte gesehen, dass er in der Nähe von uns war, aber ich dachte nur, dass er gegen das Plexiglas zu den Fans gesprungen ist. Auf jeden Fall hatten wir alle einen sehr emotionalen Abend. Es war fantastisch, diesen Moment vor Ort mitzuerleben. Ich hatte grosses Glück, dabei gewesen zu sein.»

Der 26-Jährige ist ein grosser Gottéron-Fan und war bereits bei der Begegnung am Montag in der BCF-Arena dabei. Es ist also kein Zufall, dass er in Davos bei diesem dritten Akt, der in der zweiten Verlängerung endete, wieder dabei war. «Es war ein ziemlicher Stress», sagte Monney. «In der ersten Verlängerung hatte Fribourg Chancen, das Spiel zu gewinnen. Die Spannung war enorm, bis Julien den Fall abgeschlossen hat.»

Bekommt er noch ein Ticket für Freitag?

Für Monney war es eine Befreiung: «Es war an der Zeit, dass die Sache ein Ende hatte», sagte er lachend. Aber es war nicht nur eine Befreiung für ihn. Auf den Fernsehbildern sieht man unter den Fribourg-Fans auch Andrea Glauser und Sandro Schmid, die beiden Nationalspieler, die sich in den Playoffs verletzt haben.

Da die Skisaison beendet ist und er zudem gerade eine Handoperation hinter sich hat, könnte Monney, der im Sommer mit Gottéron trainierte, Zeit haben, um die Fortsetzung der Serie zu verfolgen. Ob er am Freitag beim vierten Akt des Finales zwischen Fribourg und Davos dabei sein wird? «Ich weiss es noch nicht», sagt er. «Im Moment habe ich kein Ticket.» Kann er sich wieder mit Julien Sprunger arrangieren? «Ich weiss nicht, ob ich es wage, ihn noch einmal zu fragen.» Da er den Fribourgern am Mittwoch Glück gebracht hat, ist es möglich, dass der Captain am Freitagabend noch einen Platz in der längst ausverkauften Arena für Monney findet.

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