Sörensen meldet sich bereit
Wann lässt Fribourg-Coach Rönnberg seinen Star los?

Es ist die Nachricht, auf die viele Gottéron-Fans gewartet haben: Gemäss Trainer Roger Rönnberg haben die Ärzte grünes Licht für das Comeback von Marcus Sörensen gegeben.
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Seit Januar vermisst Gottéron seinen schwedischen Stürmerstar Marcus Sörensen.
Foto: Benjamin Faes/freshfocus

Darum gehts

  • Marcus Sörensen trainiert erstmals wieder voll mit dem Team
  • Trainer Rönnberg ist unsicher, ob ein Einsatz am Mittwoch möglich ist
  • Sörensen spielte zuletzt am 3. Januar. Er ist bereit für ein Comeback
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Am Ostermontag keimte bei den Fribourger Fans schon Hoffnung auf, als durchsickerte, dass Marcus Sörensen (34) erstmals ohne das rote Trikot, das signalisiert, dass er nicht gecheckt werden darf, mit der Mannschaft trainiert hatte.

Mit dem Comeback wurde es dann am Abend in Genf, wo die Drachen trotz Aufholjagd den 1:1-Ausgleich in der Serie (3:7) hinnehmen mussten, nichts. Doch am Dienstag zitierten «La Liberté» und die «Freiburger Nachrichten» Trainer Roger Rönnberg mit den Worten: «Er hat das grüne Licht vom Arzt.» Und Sörensen sagte: «Auf diesen Tag warte ich schon lange – ich bin bereit. Ich brauchte ein paar Trainings mit mehr Intensität, um wieder reinzukommen. Jetzt hatte ich die.»

Seit dem 3. Januar hat Sörensen nicht mehr gespielt. Nun stellt sich die Frage: Wann lässt ihn Rönnberg von der Leine? Schon am Mittwochabend im dritten Spiel der Halbfinal-Serie? «Jetzt müssen wir noch schauen, ob er unseren hohen physischen Ansprüchen genügt. Wir werden am Mittwoch schauen, aber es ist schön, eine zusätzliche Option zu haben», liess sich Rönnberg gegenüber den Lokalmedien nicht in die Karten blicken.

Der Spielstil des schwedischen Coachs mit einem hohen Forechecking und grossem Laufaufwand ist nicht unbedingt für Spieler, die nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sind, gemacht. Doch mit Training alleine dürfte Sörensen, der nach Adduktorenproblemen endlich wieder schmerzfrei sein soll, nicht auf den Playoff-Rhythmus kommen. Soll er noch eine Rolle in diesem Frühling spielen, braucht er Matchpraxis.

Wallmark könnte seinen «Zwilling» gebrauchen

Dafür müsste Rönnberg wohl einen seiner Stürmer opfern, denn in der Abwehr braucht er neben dem Amerikaner Michael Kapla nach dem Ausfall von Nati-Star Andrea Glauser auch den Finnen Juuso Arola, der Patrik Nemeth vertritt, der am Mittwoch seine vierte von fünf Spielsperren verbüssen muss. Der talentierte Verteidiger Ludvig Johnson (19), der sich am Ostermontag in etwas mehr als neun Minuten Eiszeit eine Minus-3-Bilanz einhandelte, geniesst noch nicht das volle Vertrauen von Rönnberg und bezahlt Lehrgeld.

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Fribourg-Star blamiert sich:Liga-Topskorer Sörensen sorgt für grösste Überraschung

Im Sturm müsste der schwedische Joker Daniel Ljunggren, der wie im Vorjahr mit einer B-Lizenz von Thurgau zum Team stiess, über die Klinge springen. In seinem ersten Einsatz am Samstag überzeugte er als Center der vierten Linie, in Genf hatte er dann aber weit mehr Mühe.

Besonders auf seinen kongenialen Partner, der in dieser Saison in 32 Spielen 32 Punkte buchte, angewiesen ist Lucas Wallmark. Der schwedische Center, der trotz laufendem Vertrag nach dieser Saison den Abgang anstrebt, entfacht ohne seinen «Zwilling» nicht die gewohnte Wirkung.

Pauseninterview Marcus Sörensen «Ich weiss sogar, wenn Wallmark ins Bett geht» Still.png
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Pauseninterview mit Sörensen:«Ich weiss sogar, wann Wallmark ins Bett geht»

Allerdings ist Rönnberg und den Fribourgern auch ein Bluff zuzutrauen. Selbst wenn die Genfer wegen Sörensen keine schlaflosen Nächte haben werden.

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
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12
25
33
2
Genève-Servette HC
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13
3
24
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
12
2
21
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
12
14
21
5
Lausanne HC
Lausanne HC
14
1
21
6
SC Bern
SC Bern
11
4
20
7
SCL Tigers
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13
3
19
8
HC Ajoie
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14
-4
19
9
EV Zug
EV Zug
8
11
16
10
HC Davos
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13
-7
16
11
HC Lugano
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12
-3
15
12
EHC Biel
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12
-6
13
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
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-18
11
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