Fuchs sichert Lausanne das Break und zwei Matchpucks
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Genf-Servette – Lausanne 2:3:Fuchs sichert Lausanne das Break und zwei Matchpucks

Genfersee-Derby fasziniert
Nebelgranaten, Strafen und der schlaue Fuchs

Servette gegen Lausanne – da schaut die Deutschschweiz fasziniert zu. Während es auf dem Sofa gemütlich ist, geht es auf dem Eis zur Sache.
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Kampfzone Genfersee-Derby: Da bleibt kein Auge trocken.
Foto: Laurent Daspres/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lausanne gewinnt Spiel 5 gegen Genf mit 3:2 in Vernets-Halle
  • Jason Fuchs erzielt Gamewinner, Granlund-Strafe als Wendepunkt des Spiels
  • Entscheidendes Spiel sieben am Dienstag in Genf, nach drei Auswärtssiegen
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Dino KesslerLeiter Eishockey-Ressort

Nebelschwaden erschweren Durchblick

Kurz vor dem Spiel wird im Lausanne-Sektor eine Nebelgranate gezündet. Die Rauchschwaden ziehen durch die altehrwürdige Vernets-Halle (Lüftung aus dem letzten Jahrhundert) und verhindern beim Schiedsrichter-Quartett mit den Heads Gerber und Kaukokari den Durchblick: Sie übersehen, wie Lausanne-Verteidiger Fabian Heldner von Servette-Captain Noah Rod niedergestreckt wird. Check von hinten – und Heldner befindet sich dazu bereits im Infight mit dem Genfer Marco Miranda. 

Granlund-Strafe entscheidet die 5. Partie

Lausanne nutzt in Spiel 5 eines von drei Powerplays: Es ist der Gamewinner durch Jason Fuchs in der 44. Spielminute. Auf der Strafbank? Servette-Topskorer Markus Granlund. Nach einem langen Einsatz in der Angriffszone reichen die Kräfte beim Finnen nicht mehr fürs Backchecking – Gegenspieler Riat wird zu Boden gehebelt. Zwei Minuten wegen Behinderung. Mysports-Experte Ueli Schwarz im Studio: «Eine unnötige Strafe eines Leaders – das tut weh.»

Genfs Granlund kassiert Schelte von Mysports-Experten
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«Es ist wirklich unnötig»:Genfs Granlund kassiert Schelte von Mysports-Experten

Der schlaue Fuchs

Es ist nicht nur der Gamewinner, bei dem sich Jason Fuchs auszeichnet: 36. Spielminute, Puckverlust Servette in der Vorwärtsbewegung. Fuchs kommt an die Scheibe, schaut sich um und entdeckt Spezi Ken Jäger an der blauen Linie. Der präzise Pass erlaubt Jäger ein 1:1-Duell mit Stéphane Charlin. Jäger versenkt den Puck eiskalt im Gehäuse. 

Simas Ignatavicius

Der US-Litauer mit Schweizer Lizenz Simas Ignatavicius ist ein Ausnahmetalent, die NHL-Späher haben den 18-Jährigen längst unters Mikroskop gelegt und als möglichen First-Rounder identifiziert. Für die nächste Partie dürfte der Rechtsschütze allerdings auf Eis gelegt werden: Das Slew-Footing vor seinem 2:1 gegen Fabian Heldner (spielte danach nicht mehr) wurde von den Refs übersehen (obwohl sich die Nebelschwaden da längst verzogen hatten), aber die Ligajustiz wird ihn dafür aus dem Verkehr ziehen. Das Regelbuch sieht dafür übrigens eine Fünfminuten-Strafe plus Restausschluss vor. Das Tor hätte selbstredend nicht zählen dürfen.

Hätte die Führung von Genf nicht zählen dürfen?
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Harte Gangart mit Heldner:Hätte die Führung von Genf nicht zählen dürfen?

Das Hoffen auf Spiel 7

Nach zwei Heimsiegen in den ersten beiden Spielen (1:0 Genf, 5:1 Lausanne) ist die Serie gekippt: Drei Auswärts-Erfolge in Serie. Das hat Lausanne zwei Halbfinal-Pucks beschert, aber das Momentum hat sich offenbar dafür entschieden, sich nicht zu entscheiden. Das kann nur dazu führen, dass die Serie über die volle Länge geht: Spiel 7 am Dienstag in Genf. Das hat dieses Derby eigentlich verdient. 

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