Neue Details im Skandal
Covid-Razzia wurde Fischer zum Verhängnis

Wegen eines gefälschten Covid-Zertifikats wurde Patrick Fischer 2023 verurteilt. Sein Name tauchte bei einer Razzia im Kanton Graubünden auf.
Kommentieren
1/6
Patrick Fischer fälschte für Olympia 2022 sein Covid-Zertifikat.
Foto: Imago

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Patrick Fischer verlor wegen gefälschtem Covid-Zertifikat seinen Trainerjob
  • Sein Name tauchte bei Graubünden-Razzia gegen Betrugsnetzwerk auf
  • Luzerner Staatsanwaltschaft verurteilte ihn rechtskräftig wegen Urkundenfälschung 2023
Dominik_Mani_Redakteur Sport_Blick_1.jpg
Dominik ManiRedaktor Sport-Desk

Aufgrund eines gefälschten Covid-Zertifikats und der damit verbundenen Verurteilung verlor Patrick Fischer kurz vor der Heim-WM seinen Job als Trainer der Hockey-Nati. Bisher war nur bekannt, dass sich Fischer bei einem Drehtag mit SRF verplapperte und so den Stein eigenständig ins Rollen brachte. Doch wie wurde die Luzerner Staatsanwaltschaft zuvor überhaupt auf den Nati-Trainer aufmerksam?

«Habe mich auch schon mehr auf eine WM gefreut»
1:21
Nati-Fans nach Fischer-Eklat:«Habe mich auch schon mehr auf eine WM gefreut»

Der «Klein-Report» bringt Licht ins Dunkle. So soll Fischers Name im Zuge einer Razzia in Graubünden aufgetaucht sein. Die Bündner Behörden gingen gegen eine kriminelle Gruppe vor, die während der Corona-Pandemie sowohl Impfungen als auch gefälschte Zertifikate organisiert hat. Auch Fischer soll zu den Kunden gehört haben. Weil Fischer nicht in Graubünden wohnhaft ist, übergaben die Bündner den Fall ihren Kollegen aus Luzern. In seinem Wohnkanton wurde er 2023 wegen Urkundenfälschung rechtskräftig verurteilt.

Öffentliches Interesse überwiegt

Weil Fischer dem Journalisten Pascal Schmitz bei SRF-Dreharbeiten von seiner Verurteilung erzählt, fliegt der Fall auf. Schmitz geht der Sache nach, fordert den Strafbefehl bei der Luzerner Staatsanwaltschaft ein und bekommt ihn. Gegenüber «Klein-Report» verweist die Staatsanwaltschaft auf den «Grundsatz der Justizöffentlichkeit». 

Ausschlaggebend sei insbesondere die exponierte Position Fischers gewesen – sowohl zum Zeitpunkt der Tat als auch zum Zeitpunkt der Medienanfrage. Darüber hinaus stehe die Urkundenfälschung in unmittelbarem Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Nationaltrainer.

Über die Herausgabe der Dokumente wurde Fischer nicht informiert, bestätigt die Staatsanwaltschaft gegenüber dem «Klein-Report». «Als verurteilte Person hat er keinen Anspruch auf rechtliches Gehör», erklärt die Behörde. Fischer habe vielmehr «mit Gesuchen um Einsichtnahme rechnen müssen».

Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Österreich
Österreich
0
0
0
1
Finnland
Finnland
0
0
0
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
1
Großbritannien
Großbritannien
0
0
0
1
Ungarn
Ungarn
0
0
0
1
Lettland
Lettland
0
0
0
1
Schweiz
Schweiz
0
0
0
1
USA
USA
0
0
0
Playoffs
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
0
0
0
1
Dänemark
Dänemark
0
0
0
1
Italien
Italien
0
0
0
1
Norwegen
Norwegen
0
0
0
1
Slowakei
Slowakei
0
0
0
1
Slowenien
Slowenien
0
0
0
1
Schweden
Schweden
0
0
0
Playoffs
Abstieg
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Meistgelesen