Mit Papi Damien – Baby Mila verzaubert das Internet
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Nesthäkchen im Hause Brunner:Mit Papi Damien – Baby Mila verzaubert das Internet

Ex-Hockey-Star wird Babysitter
Wie Nina Brunner ihr Beach-Leben mit ihrer Tochter plant

Nach ihrer Babypause steht Nina Brunner vor ihrer Rückkehr als Beacherin mit ihrer alten und neuen Partnerin Tanja Hüberli. Das Duo peilt Olympia 2028 an. Das verdankt die Mama ihrem Mann Damien Brunner – der Ex-Hockeyprofi kümmert sich an Turnieren um Töchterchen Mila.
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Nina Brunner (r.) und Tanja Hüberli krönten eine starke Saison im August 2024 an den Olympischen Spielen in Paris mit der Bronzemedaille.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nina Brunner gibt Comeback nach Babypause mit Ziel Olympia 2028
  • Ehemann Damien Brunner unterstützt sie, er übernimmt Betreuung von Tochter Mila
  • Erstes Turnier mit Tanja Hüberli steht Anfang April 2026 in Brasilien an
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Mila ist neun Monate alt und die neue grosse Liebe von Nina und Damien Brunner. Ihr Töchterchen kam im Juni 2025 zur Welt, nachdem sich die Beachvolleyballerin im Herbst 2024 in die Babypause verabschiedet hatte – nach dem Karrierehöhepunkt an der Seite von Tanja Hüberli, dem Bronze-Gewinn an den Olympischen Spielen in Paris.

Wie und ob es weitergehen soll, das liess sich Brunner damals offen. «Nach der Geburt dachte ich eine Weile nicht an Beachvolleyball», erzählt die 30-Jährige ehrlich. Es ist ein neues, intensives Leben mit Mila. «Plötzlich kamen nach zwei Monaten die Gedanken, dass es schön wäre, weiterspielen zu können.» Am liebsten wieder mit Hüberli. «Und wenn, dann mit Vollgas und dem Ziel Olympia 2028 in Los Angeles.»

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Der Entscheid, ins Profileben zurückzukehren, ist nur dank der Unterstützung ihres Mannes Damien Brunner möglich – er sagt Ja. Denn er weiss, wie schnell der Sportler-Traum vorbeigeht: Der 40-Jährige beendete letztes Jahr seine Hockeykarriere und übernimmt nun die Betreuung von Töchterchen Mila – mit allem, was der Trainings- und Turnier-Alltag erfordert.

Das bedeutet: Der Ex-Stürmer (Biel, Lugano, Zug, Kloten) reist künftig sowohl in die Trainingslager ins Ausland als auch an die Turniere mit. «Das ist jetzt mal der Plan», erzählt Nina Brunner. Im Camp auf Teneriffa war Mila noch mit den Grosseltern dabei, das erste Turnier steht Anfang April in Brasilien an, und ab da reist dann Mann und Papa Damien jeweils mit.

«Ich könnte mir nicht vorstellen, lange von der Familie getrennt zu sein. Gleichzeitig wissen wir nicht, wie Mila auf längeren Flugreisen reagiert oder mit dem Jetlag umgeht.» Bis jetzt aber, das bestätigt auch Hüberli, mache es die Kleine ganz toll, «sie bringt Abwechslung in den Alltag, Mila ist ein Teil des Ganzen», so die 33-Jährige, die Kinder auch liebt, «Nina und Mila sind völlig entspannt».

Weg zurück brauchte Geduld

Trainiert das wiedervereinte Duo im Beachcenter in Bern, sind Papa Damien und Töchterchen Mila auch mal als Zuschauer am Feldrand. Bereits vier Monate nach der Geburt begann Nina Brunner mit dem Solotraining. Denn auch Hüberli kehrte erst langsam von einer komplizierten Fussverletzung zurück. Seit Januar trainieren die zweifachen Europameisterinnen (2021, 2023) wieder zusammen im Sand.

«Ich habe versucht, geduldig zu sein auf dem Weg zurück zur Leistungssportlerin», erzählt die Abwehrspielerin, «das war wichtig, um wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu bekommen. Aber ich hatte schnell ein gutes Gefühl, mein Körper hat die Schwangerschaft und Geburt gut überstanden.» Die grösste Herausforderung war und ist, die Spannung und Stabilität in der Luft wiederzuerlangen.

Der Spagat zwischen der Mutter-Rolle und jener als Beacherin gelingt Brunner ohne Probleme, «noch nie habe ich mich während eines Trainings gefragt, ob es Mila wohl gut geht». Sie weiss, dass sie bei ihrem Mann oder ihrer Familie in liebevollen Händen ist. Wie es in Ernstkämpfen wird, erfährt sie bald. Fürs fokussierte Turnierleben hat das Duo ohnehin beschlossen, dass es wie in der Vergangenheit in einem Doppelzimmer schläft, Papa Damien und Baby Mila zusammen in einem anderen.

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