Autowaschanlage in Hinwil ZH wirbt mit überfahrenem Rentner
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«Werde nie mehr herkommen»
Autowaschanlage in Hinwil wirbt mit überfahrenem Rentner

Eine Autowaschanlage in Hinwil ZH schockiert mit einem makabren Werbevideo: Eine Frau überfährt einen Rentner, um dann ihr blutiges Auto zu reinigen. Der Clip wird kontrovers diskutiert.
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Eine Autowaschanlage in Hinwil ZH schockiert mit einem makabren Werbevideo.
Foto: Screenshot TikTok / @waschwer_ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Autowaschanlage in Hinwil ZH sorgt mit makabrem Werbefilm für Aufsehen
  • Eigentümer Marcel Rutschmann spielte selbst den überfahrenen «Rentner» im Clip
  • Produktion kostete mehrere Tausend Franken, erhielt negative Google-Bewertungen
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Mattia JutzelerRedaktor News

Es ist definitiv ein unkonventioneller Werbefilm, den eine Autowaschanlage aus Hinwil ZH auf den sozialen Medien verbreitet. In dem kurzen Videoclip fährt eine junge Frau mit einem schwarzen Peugeot einen älteren Herren über den Haufen. «Ahh, schon wieder ein Rentner», kommentiert die Unfallfahrerin. Der überfahrene Mann trägt ein T-Shirt der Pornografie-Website «PornHub».

Ihr blutverschmiertes Auto lässt die junge Frau in der Waschstrasse der Anlage reinigen. «Bestes Reinigungsergebnis und die Spuren des Rentners sind ebenfalls weg», so die Botschaft der Werbung.

«Phuaaa ... Makaber!»

Der Werbefilm sorgt in den Kommentaren auf Tiktok für Diskussionen. «Phuaaa... Makaber!», findet etwa ein User. «Das ist zu viel, nicht okay», kommentiert ein anderer.

Das Video hat der Autowaschanlage bereits schlechte Google-Bewertungen eingebrockt. «Da werde ich nicht mehr gehen. Macht geschmacklose Werbung mit Rentnern und fordert die Leute dazu auf, Rentner zu überfahren», beschwert sich ein User.

Eigentümer spielte selbst den Rentner

Der kontroverse Clip ist Teil einer Werbevideo-Reihe, die Eigentümer Marcel Rutschmann in Auftrag gegeben hat. «Ich kenne das Metier Social Media nicht und war einfach neugierig», erklärt er Blick am Telefon.

Auch in den anderen Videos werden kontroverse Themen aufgegriffen. So spricht die Protagonistin etwa in einem Clip über Blowjobs für Autos. «Das Rentner-Video hat sicher die höchsten Wellen geschlagen», meint Rutschmann. Die Produktion habe ihn mehrere Tausend Franken gekostet.

Rutschmann hat den Videoclip aber nicht nur abgesegnet, er hat sogar selbst mitgespielt: «Ich bin auch bald Rentner. Deshalb habe ich mich für das Video zur Verfügung gestellt», erklärt er. «Ich bin der Rentner im Clip mit dem gruusigen T-Shirt.»

«Ich finde es cool, dass die Leute reagieren»

Rutschmann kann verstehen, warum der Clip bei einigen Usern in den sozialen Medien nicht gut ankommt. «Vielleicht hätten wir lieber ein anderes Thema aufgegriffen.» Trotzdem bereut er das Rentner-Video nicht. «Ich finde es cool, dass die Leute reagieren. Dann merke ich, dass die Videos überhaupt gesehen und wahrgenommen werden. Wir haben scheinbar einen Nerv getroffen.»

Auf die negativen Kommentare und Bewertungen reagiert der Eigentümer gelassen. «Diese Google-Rezensionen sind mir völlig egal.» Wenn das Rentner-Video auch weiterhin gut läuft, könne er sich gut vorstellen, «wieder mal etwas Kontroverses produzieren zu lassen».

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