Darum gehts
- Zwei Jugendliche flüchteten am Sonntagabend in Otelfingen ZH vor der Polizei
- Sie gefährdeten andere mit ihren nicht verkehrstauglichen E-Trottis
- Jugendanwaltschaft eröffnet Strafverfahren wegen Verkehrsverstössen und Widerstand gegen Amtshandlung
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagabend in Otelfingen einen jugendlichen E-Trotti-Fahrer ausfindig gemacht, der zuvor vor der Polizei geflüchtet war. Abklärungen führten ferner zur Identifizierung eines weiteren Geflüchteten, wie die Polizei in einer Medienmitteilung schreibt.
Kurz vor 20 Uhr meldeten Anwohner der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass zum wiederholten Mal Jugendliche unterwegs seien, die sich nicht an die Gesetze halten würden. Als die ausgerückten Polizisten die Jugendlichen antrafen, hauten sie auf E-Trottis ab. Sie missachteten dabei diverse Verkehrsregeln und gefährdeten Drittpersonen sowie sich selbst.
Jugendanwaltschaft hat Strafverfahren eröffnet
Hinweise führten die Polizisten zu einem Tatverdächtigen. Er konnte schliesslich an seinem Wohnort angetroffen und zur Befragung auf einen Polizeiposten mitgenommen werden. Die Ermittlungen führten schliesslich zu einem weiteren Beteiligten. Er wurde am nächsten Tag von den Polizisten gefunden und zur Befragung in den Polizeiposten gebracht.
Einer der Jugendlichen ist geständig, vor der Polizeikontrolle geflüchtet zu sein. Er war unberechtigt mit einem nicht verkehrstauglichen E-Trotti unterwegs gewesen. Gegen die beiden 14- und 15-jährigen Jugendlichen aus der Schweiz und aus Portugal wird bei der Jugendanwaltschaft wegen Hinderung einer Amtshandlung, diverser Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz sowie des Verursachens von unnötigem Lärm ein Strafverfahren eröffnet. Die Ermittlungen zu weiteren Tatbeteiligten werden fortgeführt.