Enges Kopf-an-Kopf-Rennen
Das waren die beliebtesten Namen 2025 in Zürich

Emma, Sofia und Sophia teilen sich 2025 überraschend den Spitzenplatz bei den Zürcher Mädchennamen – bei den Knaben liegen Finn und Louis vorne. Gleichzeitig zeigt sich ein spannender Trend bei Zweitnamen und überraschenden Aufsteigern.
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In Zürich gibt es bei den beliebtesten Vornamen der Neugeborenen 2025 ein ungewöhnliches Kopf-an-Kopf-Rennen.
Foto: picture alliance/dpa

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Emma, Sofia und Sophia 2025 in Zürich Spitzenreiter bei Mädchennamen
  • Finn und Louis führen bei Knaben mit je 22 Vergaben
  • 4535 Babys 2025 in Zürich geboren, 53,2 Prozent mit Zweitnamen
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Daniel MacherRedaktor News

In Zürich gibt es bei den beliebtesten Vornamen der Neugeborenen 2025 ein ungewöhnliches Kopf-an-Kopf-Rennen: Gleich drei Mädchennamen teilen sich den ersten Platz – Emma, Sofia und Sophia. Bei den Knaben liegen Finn und Louis gemeinsam vorne.

Insgesamt kamen im vergangenen Jahr 4535 Babys mit Wohnsitz in Zürich zur Welt. Ihre Eltern wählten dabei eine grosse Vielfalt: 1098 verschiedene Mädchen- und 1159 verschiedene Knabenvornamen, wie Naomi Diener, Data Scientist bei der Stadt Zürich, mitteilt

Drei Spitzenreiterinnen bei den Mädchen

Emma, Sofia und Sophia wurden 2025 jeweils 19-mal vergeben und teilen sich damit Platz 1. Emma bleibt damit ein Dauerbrenner und führte die Rangliste bereits mehrfach in den letzten Jahren an. Sofia kletterte vom zweiten Rang 2024 ganz nach oben, während auch die Schreibvariante Sophia gleichauf liegt.

Auf den weiteren Plätzen folgen Olivia (18 Neugeborene) und Mila (17). Bei den sogenannten Zweitnamen führt Marie (28), vor Sophie (21) und Rose (18).

Finn und Louis bei den Knaben vorn

Bei den Buben dominieren Finn und Louis mit je 22 Vergaben. Dahinter folgen Leon (19) sowie Emil und Theo (je 18). Besonders auffällig: Finn ist auch der grosse Aufsteiger des Jahres mit einem Plus von 16 im Vergleich zu 2024. Ebenfalls häufiger vergeben wurden Milo und Gabriel (je +10) sowie Robin und Rio (je +8).

Den grössten Sprung bei den Mädchen machte Cleo mit einem Plus von 10 Nennungen. Auch Paula und Sophie legten deutlich zu.

Zweitnamen werden wieder beliebter

Ein klarer Trend setzt sich fort: Zweitnamen sind wieder stärker gefragt. 53,2 Prozent der Neugeborenen tragen inzwischen einen zweiten Vornamen – ein Plus von 1,7 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

Besonders häufig hängt der Zweitname auch mit der Länge des ersten Namens zusammen: Kinder mit kurzen Vornamen erhalten deutlich öfter einen zweiten Namen als jene mit längeren Erstnamen.

Trend oder kurzer Hype?

Ein Blick zurück zeigt: Viele Aufsteiger bleiben nicht langfristig an der Spitze. Namen wie Selina oder Tim waren vor 20 Jahren plötzlich sehr beliebt, verschwanden später aber wieder aus den Top-Rängen.

Ob sich Cleo oder Finn langfristig etablieren können, bleibt offen – Finn ist allerdings seit Jahren konstant unter den häufig vergebenen Namen vertreten.

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