Darum gehts
- Schweizer Alpen erleben Anfang April 2026 bis zu 80 cm Neuschnee
- Lawinengefahr steigt auf Stufe vier, selten für April
- Über 2500 m bis zu 250 cm Schnee, wie in Wintermonaten
Schon Anfang April 2026 meldeten die Alpen aussergewöhnliche Schneemengen – vielerorts 50 Zentimeter Neuschnee. In höheren Lagen wurden mehr als ein Meter gemessen. Skigebiete boten Traumbedingungen wie mitten im Tiefwinter.
Zum Wochenbeginn versinken die Schweizer Südalpen erneut im Schnee: Das SLF erwartet am Montag am Oberwalliser Alpenhauptkamm 40 bis 80 Zentimeter Neuschnee. Verantwortlich ist ein Mittelmeer-Tief, das feuchte Luftmassen aus südlicher bis südöstlicher Richtung an die Alpen führt.
Die Schneefallgrenze sinkt auf 1500 bis 1700 Meter. «Mit intensivem Regen- und Schneefall in der Höhe sind viele spontane Lawinen zu erwarten», warnt das SLF. Die Lawinengefahr steigt auf Stufe vier – gross. Das ist für April selten.
Kann Patrouille des Glaciers starten?
In Lagen über 2500 Meter liegen derzeit vielerorts rund 150 bis 250 Zentimeter Schnee, was Werte wie in Januar- oder Februarwintern erreicht. Es ist eine der schneereichsten Aprilperioden der letzten Jahre. Schneefälle im April sind in der Schweiz nicht unüblich, aber nicht flächendeckend so ausgeprägt.
Die Schneemassen haben auch sportliche Konsequenzen: Die für Dienstagabend geplante Patrouille des Glaciers (PdG) – das grösste Skitourenrennen der Welt – könnte sich verzögern, wie der «Walliser Bote» berichtet.
Entlang der PdG-Strecke herrscht erhebliche Lawinengefahr. Im Verlauf des Dienstags beruhigt sich die Lage. Für den Rest der Woche ist mit herrlichem Frühlingswetter in den Bergen zu rechnen.