Darum gehts
- Bis Dienstagmittag Warnung vor Wintereinbruch in Regionen von Ostschweiz bis Bern
- Schneefallgrenze bei 500-600 m, Gefahr durch Glätte und starke Niederschläge
- Oberhalb 1000 m bis zu 80 cm Schnee erwartet, laut MeteoSchweiz
Wie Meteorologe Quirin Beck (28) Blick bereits am Sonntag verraten hat, beginnt die neue Woche mit viel Niederschlag. Die Schneefallgrenze liegt am Montagmorgen bei 500 bis 600 Metern.
Doch wie schlimm wird der kurze Wintereinbruch? Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) hat bis zum Dienstag, 12 Uhr, für mehrere Regionen eine Warnung herausgegeben. Je nach Region gilt mössige bis erhebliche Gefahr. Ein gelbes und teilweise oranges Band zieht sich auf der Warnkarte von der Ostschweiz bis in den Kanton Bern. Betroffen sind unter anderem folgende Gebiete:
- Appenzell
- Werdenberg SG
- Küblis-Klosters GR
- die Stadt Chur
- Davos GR
- Domleschg GR
- Glarus Süd – Sernftal und Grosstal (erhebliche Gefahr)
- Glarus Nord-Mitte (erhebliche Gefahr)
- Einsiedeln – Wägital SZ
- Valsertal GR
- Val Medel GR
- Erstfeld UR (erhebliche Gefahr)
- Gersau SZ (erhebliche Gefahr)
- Meiringen – Gadmertal BE
- Urner Oberland (erhebliche Gefahr)
- Innertkirchen – Guttannen BE (erhebliche Gefahr)
- Grindelwald BE (erhebliche Gefahr)
- Lauterbrunnen – Wilderswil BE (erhebliche Gefahr)
- Adelboden – Kandersteg BE
- Leventina TI
- Blenio TI
Auf schneebedeckten Strassen sollten Autofahrer, solange die Warnung gilt, vorsichtig sein. Es herrscht akute Glättegefahr.
Auch Dienstag noch Niederschläge möglich
MeteoSchweiz rechnet oberhalb von 700 Metern über Meer mit 15 bis 30 Zentimetern Schnee. Oberhalb von 1000 Metern über Meer sind bis zu 80 Zentimeter drin. Von intensiven, langanhaltenden Niederschlägen seien vor allem der Alpennordhang und Nord- und Mittelbünden betroffen, schrieb MeteoSchweiz auf seiner Webseite. Der Wetterdienst Bergfex schätzt in seiner Schneeprognose, dass es vor allem bei Disentis/Mustér GR und auch in Engelberg OW recht stark schneien dürfte.
Laut MeteoSchweiz wird es auch am Dienstag noch teils anhaltende und ergiebige Niederschläge am Alpennordhang sowie in Nord- in Mittelbünden geben. Besonders in der zweiten Tageshälfte sind lokal auch Graupelschauer und kurze Gewitter möglich. In den Hochalpen wird es dann mitunter auch stürmisch.
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