Darum gehts
- Am Wochenende liegt das Flachland unter zähem Hochnebel, Sonne gibt es meist ab 1400 Meter
- Die Bise bringt eine Inversionslage, im Flachland steigen die Temperaturen auf rund 10 Grad
- Ab Montag prägt ein Hoch bei Schottland das Wetter, im Flachland wird es 5 bis 8 Grad
Hoch Jurij hält die Schweiz fest im Griff. An seiner Südflanke liegt die Schweiz am Wochenende unter dem Einfluss einer Bisenströmung. Das sorgt für eine klassische herbstliche Inversionswetterlage: Während sich über dem Flachland und in zahlreichen angrenzenden Tälern eine zähe Hochnebeldecke breitmacht, herrscht weiter oben Sonnenschein, wie Meteo News in einem neuen Blogbeitrag schreibt.
Die graue Suppe hat es ziemlich in sich: Ihre Obergrenze liegt auf rund 1400 bis 1500 Metern. Und wer auf eine rasche Auflösung hofft, braucht Geduld. Im Tagesverlauf bekommt der Hochnebel zwar stellenweise Lücken, vielerorts zeigt sich die Sonne aber nur selten. Die grössten Chancen auf ein paar Sonnenstrahlen gibt es am Hochrhein.
Nebelgrenze bei bis zu 1600 Meter
Immerhin: Wirklich kalt ist es nicht. Trotz leichter bis mässiger Bise klettern die Temperaturen im Flachland auf rund 10 Grad. Auch die Nullgradgrenze bleibt mit 2800 bis 3300 Metern für die Jahreszeit in einem milden Bereich.
Wer es auf 1300 bis 1600 Meter und höher schafft, wird mit strahlendem Sonnenschein und einer fantastischen Aussicht belohnt.
Temperaturen sinken
Und wie sieht es kommende Woche aus? Die Wetterlage bleibt hartnäckig. Von Montag bis weit über die Wochenmitte hinaus steht die Schweiz unter dem Einfluss eines Hochs im Raum Schottland und Nordsee. Das bedeutet einmal mehr: unten grau, oben blau.
Bei den Temperaturen macht sich der November zunehmend bemerkbar: Im Flachland wird es allmählich kühler, die Höchstwerte liegen nur noch bei etwa 5 bis 8 Grad.