Mit der infizierten Niederländerin (†69) im gleichen Flugzeug?
Person aus Genf nach Hantavirus-Kontaktfall in Isolation

Eine Person aus Genf wird nach Kontakt zu einer am Hantavirus schwer erkrankten Person von den Behörden beobachtet. Die beiden sollen sich kurz nach Ausbruch des Virus an Bord desselben Flugzeuges befunden haben.
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Das Virus brach an Bord eines Kreuzfahrtschiffes aus.
Foto: keystone-sda.ch

Wie das Bundesamt für Gesundheit BAG gegenüber Blick bestätigt, befindet sich eine Person aus Genf derzeit in häuslicher Isolation. Dies, nachdem sie Kontakt zu einer Person hatte, die am Hantavirus erkrankt war. Zum Kontakt kam es laut BAG-Mediensprecher Simon Ming «auf dem Flug von St. Helena nach Johannesburg». 

Ob es sich bei der infizierten Kontaktperson um die später verstorbene Niederländerin (†69) handelt, die am 25. April mit schweren Symptomen ebenfalls von St. Helena nach Johannesburg flog, ist unklar. Klar ist jedoch: Die Person aus Genf war nicht selbst an Bord des Kreuzfahrtschiffes.

Bereits am Donnerstag wurde bekannt, dass eine Flugbegleiterin, die zusammen mit der Verstorbenen an Bord der KLM-Maschine war, mit Symptomen in ein Spital in den Niederlanden gebracht wurde. 

Mann im Unispital Zürich in Behandlung

«Das BAG hat die Kontaktdaten zwecks Contact Tracing umgehend an die Genfer Behörden weitergeleitet», informiert Ming weiter. «Die kantonalen Behörden sind mit der Person in engem Kontakt und verfolgen ihren Gesundheitszustand.»

Ebenfalls in häuslicher Isolation befindet sich die Ehefrau eines Schweizers, der an Bord des betroffenen Kreuzfahrtschiffes war. Der Mann selbst wird derzeit im Unispital in Zürich behandelt. Er wurde positiv auf das Hantavirus getestet.

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