Darum gehts
- Flugbegleiterin aus Haarlem mit Hantavirus-Symptomen in Amsterdam isoliert
- Sie hatte Kontakt zu einer Verstorbenen der Hantavirus-Krise in Johannesburg
- WHO sucht 82 Passagiere eines KLM-Flugs und 23 Seuchenschiff-Reisende
Die nächste Person mit Hantavirus-Symptomen wird im Spital behandelt. Eine Flugbegleiterin aus dem niederländischen Haarlem, die für die Linie KLM fliegt, wurde mit Verdacht auf eine Infektion ins Spital eingeliefert. Die Frau soll laut «RTL» in Johannesburg Kontakt zu der 69-jährigen Niederländerin gehabt haben, die einen Tag später an Hantavirus verstarb.
Die Flugbegleiterin wird aktuell in der Universitätsklinik in Amsterdam behandelt. Die Frau hat leichte Hantavirus-Symptome und befindet sich in Isolation.
Kontakt zum zweiten Todesopfer
Die 69-jährige Niederländerin, zu der die Flugbegleiterin Kontakt hatte, ist eines der bisher drei Todesopfer im Zusammenhang mit der aktuellen Hantavirus-Krise. Das erste Todesopfer war der Ehemann der Niederländerin. Er verstarb an Bord des Kreuzfahrtschiffes «MV Hondius», das mittlerweile unter Quarantäne steht.
Kurz darauf erkrankte auch die Ehefrau. Sie wurde in einer dramatischen Rettungsaktion nach Südafrika ausgeflogen, doch auch sie starb wenig später in einem Spital in Johannesburg. Beim dritten Todesopfer handelt es sich um einen Mann aus Deutschland.
Kontakte gesucht
Die Flugbegleiterin gehört zu der Personengruppe, die aktuell mit Hochdruck von der Weltgesundheitsorganisation WHO gesucht wird. Auf dem KLM-Flug von Johannesburg nach Amsterdam waren 82 Passagiere, die alle potenziell mit dem Hantavirus infiziert sein könnten.
Weiter haben 23 Passagiere das Seuchenschiff nach Auftreten der ersten Fälle bereits in St. Helena, einer Südatlantik-Insel, verlassen. Diese Menschen könnten das Virus in ihre Heimatländer tragen.