Darum gehts
- Bergsteiger am Pizzo Rotondo in 3000 Metern Höhe gerettet
- Rega und Spezialist bergen Mann aus Südwand mit Verlängerung
- Rettung um 13.30 nach Notruf: 60 Meter Abgrund unter ihm
Ein Bergsteiger bricht am Samstagmorgen alleine auf, um den Gipfel des Pizzo Rotondo im Tessin zu erklimmen. Es gelingt ihm. Nach dem Gipfel will er über dieselbe Route zurück ins Tal. Doch er wird fehlgeleitet. Statt auf dem geplanten Weg abzusteigen, gerät der Mann in die Südwand des Berges.
Auf 3000 Metern Höhe kauert der Mann schliesslich direkt über einem 60 Meter tiefen Abgrund, wie die Rega mitteilt.
Plötzlich sitzt er fest
Der Mann erkennt seine Notlage. Er weiss, dass er es nicht aus eigener Kraft schafft, weiterzukommen. Um 13.30 Uhr erreicht sein Notruf die Rega.
Die Bergung in der steilen Südwand ist heikel. Die Crew der Rega-Basis Locarno fordert deshalb einen Rettungsspezialisten der Schweizerischen Alpenrettung an. Nach einem Erkundungsflug seilt die Crew den Retter ab. Er sichert den Bergsteiger in einer Felsnische.
Stahlseil droht an Felswand zu schlagen
Währenddessen macht die Crew eine Zwischenlandung und bringt eine Windenverlängerung an. Diese verhindert, dass das Stahlseil gegen die Felswand schlägt. Dank der Verlängerung birgt die Crew beide Männer sicher und fliegt den Bergsteiger ins Tal.