Darum ist Hitze gefährlich
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Über 27 mögliche Beschwerden:Darum ist Hitze so gefährlich

Temperaturen steigen wieder
Nächste Hitzewelle rollt an – In diesen Regionen droht Gefahrenstufe 3

Am Sonntag stiegen vielerorts die Temperaturen über 30 Grad. In einigen Regionen gilt bis Mitte der nächsten Woche Hitzegefahr der Stufe 3. Damit steht der Schweiz die nächste Hitzewelle bevor.
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Am Sonntagnachmittag fegen dann Gewitter über weite Teile des Landes.
Foto: Screenshot Meteo Schweiz

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ab Sonntag erhebliche Hitzegefahr Stufe 3 in mehreren Schweizer Regionen
  • Waldbrandgefahr hoch: Feuerverbote in fast allen Kantonen
  • Temperaturen bis 35 Grad am Freitag erwartet laut Meteo Schweiz

Kaum waren die Temperaturen zuletzt wieder etwas zurückgegangen, rollt bereits die nächste Hitzewelle an. Ab Sonntag warnt der Bund in mehreren Regionen der Schweiz vor erheblicher Hitzegefahr der Stufe 3. Betroffen sind laut Meteo Schweiz mehrere Regionen im Flachland, in der Westschweiz, im Tessin und der Ostschweiz. Die Warnungen gelten seit 12 Uhr und dauern mindestens fünf Tage an. Im Tessin gilt bereits seit Freitag die Gefahrenstufe 3.

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Auch die Waldbrandgefahr in der Schweiz ist hoch. In fast allen Regionen gilt grosse bis sehr grosse Gefahr der Stufen 4 und 5. In den meisten Kantonen wurden aufgrund der Hitze und der andauernden Trockenheit bereits Feuerverbote verhängt.

Auf die Hitze folgt der Gewitterknall am Sonntag

Im Verlauf des Sonntags stiegen die Temperaturen im Flachland bis auf 34 Grad. Am Nachmittag sollte sich die Hitze dann in Gewittern entladen. Meteo Schweiz prognostizierte ursprünglich Regenschauer und lokale Unwetter in Juranähe und in der Nordwestschweiz.

Tatsächlich fegten am Sonntagnachmittag dann aber auch Gewitter über das Berner Oberland und die Innerschweiz. Die damit verbundenen starken Sturmböen waren in Reutigen BE zu viel für die Bäume, die ohnehin schon von der Hitze und Trockenheit geschwächt sind. Das zeigt ein Foto von Blick-Leser Werner K.* aus der Gemeinde. Blätter und Äste eines umgestürzten Baumes liegen kreuz und quer in der Gegend herum.

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Die genaue Vorhersage von Unwettern ist für die Experten immer äusserst schwierig, besonders bei dynamischen Gewitterlagen im Sommer. «Gewitter sind sehr sensibel und reagieren auf kleine regionale Eigenheiten», erklärte SRF-Meteorologe Thomas Bucheli. «Viele Gewitter fallen buchstäblich durch die Maschen. Denn es entscheidet sich oft auf wenigen Hundert Metern, ob ein Gewitter entsteht oder nicht.»

Bis zu 35 Grad in der kommenden Woche

Auch zu Beginn der neuen Woche steigen die Temperaturen über 30 Grad. Am Montag und Dienstag werden im Flachland Temperaturen von bis zu 33 Grad erwartet. Dazu gibt es nur mässigen bis schwachen Südwest- bis Westwind. Zum Nachmittag kann es an beiden Tagen in Richtung der Alpen zu Gewittern kommen – es drohen stürmische Böen am Montag. Zum Ende der Woche steigen die Temperaturen weiter – am Freitag werden bis zu 35 Grad erwartet.

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Der extrem heisse Sommer hat in ganz Europa seine Spuren hinterlassen. Neben massiver Trockenheit und Waldbränden haben die hohen Temperaturen auch Menschenleben gekostet. Seit Beginn der Hitzewelle in der letzten Juniwoche sind in Europa 31’800 Menschen mehr gestorben, als in einem durchschnittlichen Sommer zu erwarten gewesen wäre. Das berichtet die «NZZ am Sonntag». Die Schweiz muss insgesamt 357 hitzebedingte Todesfälle verzeichnen.

*Name bekannt 

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