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Die Unverzichtbaren in der Coronakrise:«Wir bekommen gerade viel Dankbarkeit»

Die Unverzichtbaren in der Coronakrise
Vom Roten Meer direkt in den Militäreinsatz

Einige von uns sind derzeit im Homeoffice, andere mussten ihre Läden schliessen. Und dann gibt es noch jene, die trotz Corona-Krise weiter arbeiten: weil es ohne sie nicht geht. Wie erleben sie ihren neuen Alltag? Zwölf von ihnen erzählen.
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Valentin Rubin
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Marc Frei (24) leistet ausserordentlichen Dienst in der Coronakrise. Als Spitalsoldat gehört er der Milizeinheit mit erhöhter Bereitschaft an.
Foto: Toto Marti

«Als Spitalsoldat gehöre ich den Milizformationen mit ­hoher Bereitschaft an. Ich ahnte bereits Anfang März, dass ich einrücken würde. Das Problem: Ich war in Ägypten – im Rahmen meiner Biologie-Masterarbeit über Delfine im Roten Meer.

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Die Situation hat sich dann rasch zugespitzt. An einem Dienstag kam das SMS mit dem Mobilma­chungs­alarm. Schon am Donnerstag flog ich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mit einem der letzten Flieger aus Ägypten zurück in die Schweiz. Kurz darauf rückte ich in Emmen LU ein.

Die Unverzichtbaren

Hat der Coiffeur geschlossen, kriegen wir etwas unordentliche Frisuren; bleibt das Restaurant zu, fällt das feine Essen mit Freunden ins Wasser. Für die Unternehmer ist diese Situation schlimm, zumindest kurzfristig aber überleben wir diese Einschränkungen. In anderen Branchen ist Dichtmachen dagegen keine Option: Würden die Ärztinnen, Bauern oder Güselfrauen ihre Arbeit einstellen, hätten wir alle ein ernsthaftes Problem. Hier erzählen einige von ihnen, wie sie die Corona-Krise erleben. Camilla Alabor

Hat der Coiffeur geschlossen, kriegen wir etwas unordentliche Frisuren; bleibt das Restaurant zu, fällt das feine Essen mit Freunden ins Wasser. Für die Unternehmer ist diese Situation schlimm, zumindest kurzfristig aber überleben wir diese Einschränkungen. In anderen Branchen ist Dichtmachen dagegen keine Option: Würden die Ärztinnen, Bauern oder Güselfrauen ihre Arbeit einstellen, hätten wir alle ein ernsthaftes Problem. Hier erzählen einige von ihnen, wie sie die Corona-Krise erleben. Camilla Alabor

Das war vor gut drei Wochen. Seitdem unterstütze ich den Führungsstab des Spitalbataillons 66 – einerseits in der Administration, andererseits in der Lageverfolgung. Wir bekommen von höherer Stufe Anfragen für Einsätze und Nachfragen über verfügbare ­Mittel und leiten diese an die zuständigen Stelle weiter. Ich habe keinen ­Pa­tientenkontakt, aber unsere ­Arbeit garantiert einen reibungslosen Informationsfluss – das ist wichtig für den ganzen Militäreinsatz. Wenn alles planmässig läuft, werde ich Ende Juni entlassen. Meine Masterarbeit muss bis dahin warten.»

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