Darum gehts
- Reiseverkehr sorgt zum Wochenende hin für kilometerlangen Stau vor dem Gotthard
- Reisende müssen viel Geduld mitbringen oder weichen auf die A13 aus
- Urner protestieren gegen Ausweichverkehr in umliegenden Dörfern
In der Schweiz und in vielen Nachbarländern gelten nun die Sommerferien. Strand, Meer und Dolce Vita im Süden locken jetzt besonders. Wäre da nur nicht die ewige Mühe für Autofahrer vor dem Gotthard. Zum Start ins Wochenende macht sich der Reiseverkehr besonders bemerkbar. Autofahrer müssen hier ab Freitagnachmittag genug Geduld mitbringen.
Gegen 15.30 Uhr staut es sich in Richtung Süden zwischen Erstfeld UR und Göschenen UR laut Daten des Touring Club Schweiz (TCS) bereits auf 9 Kilometern. Reisende müssen sich auf Wartezeiten bis zu einer Stunde und 30 Minuten einstellen. Hinzu kommt: Durch eine Baustelle auf 300 Metern Länge im Gotthard-Strassentunnel ist die Fahrbahnbreite auf beiden Seiten bis Ende Dezember 2028 auf 5,20 Meter begrenzt.
Urner rebellieren gegen Ausweichverkehr
Wer die Blechlawine auf der Autobahn A2 umgehen will, kann nach Empfehlung des TCS auf die A13 und den San Bernardino-Tunnel ausweichen.
Auch auf Blick.ch halten wir dich über das Staugeschehen vor dem Gotthard und dem San Bernardino auf dem Laufenden. Live kannst du über den Blick-Stau-Radar die Verkehrslage beobachten.
Die Sommerferien sorgten bereits am vergangenen Wochenende für ein Verkehrschaos vor dem Gotthard-Tunnel und in den umliegenden Dörfern. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde Amsteg UR protestierten deshalb am Samstag gegen den ständigen Ausweichverkehr.