Neuer Vorfall im Postauto
Schule warnt Eltern vor Krawall-Vater – Polizei patrouilliert jetzt verstärkt

Aufregung am Dienstagmorgen in einem Postauto: Ein Schüler wurde von einem Mann angegriffen. Der Täter: Johannes W., ein bekannter Krawall-Vater aus Reute.
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Der mutmassliche Krawall-Vater Johannes W. streitet jegliche Aggressionen ab.
Foto: zVg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schule in Reute AR warnt nach Vorfall mit Johannes W. (51)
  • Schüler im Postauto geschubst, Täter erhält Haus- und Schularealverbot
  • Kantonspolizei mit verstärkten Patrouillen, Infos für Eltern am Mittwoch
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Johannes HilligRedaktor News

Die Schule in Reute AR verschickt am Dienstag einen besonderen Elternbrief. Und schon der Titel klingt besorgniserregend: «Information zur Sicherheit auf dem Schulweg».

Die Schulleitung schreibt: «Heute Vormittag kam es auf dem Schulweg zu einem Vorfall im Postauto. Gemäss den uns vorliegenden Informationen soll ein Schüler von einem Erwachsenen gestossen worden sein.» Die Polizei sei bereits informiert und war auch schon vor Ort. 

Die Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden bestätigt auf Anfrage, dass bei ihr am Dienstagmorgen die Meldung einging, dass eine Person in einem Postauto einen Schüler umgestossen habe. «Eine ausgerückte Patrouille konnte die Person antreffen und auf den Zwischenfall ansprechen», so ein Sprecher. «Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind bei der Kantonspolizei keine Anzeigen zu diesem Zwischenfall eingegangen.»

Blick-Recherchen zeigen: Beim Krawall-Vater handelt es sich um Johannes W.* (51). Der Schweizer aus der Region führt ein Veranstaltungsunternehmen. Er hatte schon im Januar für Angst und Schrecken in der Schule gesorgt. Weil er einen Vater, Lehrer und Schüler bedroht haben soll, hatte die Schule bereits zwei Tage vor den Sportferien dichtgemacht. Darauf angesprochen, bestritt Johannes W. damals die Bedrohung. «Ich bin nie aggressiv geworden!», sagte er zu Blick. Einen Monat später wurde versucht, die Situation zu beruhigen. Offenbar ohne Erfolg.

Schule warnt vor Johannes W.

Was sagt er zu dem aktuellen Fall im Postauto? Johannes W. will sich dazu nicht äussern. Es sei aber alles nicht so schlimm gewesen. Das sieht die Schule anders. 

Laut dem Info-Schreiben bekam Johannes W. jetzt Haus- und Schularealverbot. Die Schule ruft die Eltern auf: Wer den Mann sieht, soll sofort die Polizei alarmieren. Und sie warnt: «Bitte nehmen Sie keinen direkten Kontakt auf.» Die Schule versteht, dass die Eltern offene Fragen und Sorgen haben, und lädt deswegen zu einer Informationsveranstaltung am Mittwochabend ein. 

Zum Schutz aller Schüler ist die Schulhaustüre während des Unterrichts abgeschlossen. Und: «Die Kantonspolizei fährt verstärkt Patrouille in der Umgebung der Schule und Schulwege der Kinder.»

* Name geändert 

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