Darum gehts
- Ab Montag bringt eine Kaltfront Regen, Gewitter und 22 bis 24 Grad
- In den Bergen bis zu 80 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet
- Mittwoch erneut über 30 Grad, danach wieder kühler und regnerisch
Fenster öffnen, auslüften und durchatmen! Nachdem sich in diesem Sommer eine Hitzeglocke nach der anderen über uns festgesetzt hatte, soll damit nun Schluss sein. Gegen Montagmittag erreicht uns eine Kaltfront, die verbreitet Regen und Gewitter mit sich bringt. Die Temperaturen kühlen dadurch auf etwa 22 bis 24 Grad ab.
«Wer von der Hitze genug hat, darf sich freuen», verkündet Michael Eichmann von Meteo News. Am meisten Regen gibt es laut dem Meteorologen um die Mittagszeit und in den Bergen. Im Mittelland treten die Schauer bereits am Nachmittag nicht mehr flächendeckend auf, und am Abend soll sich auch die Sonne wieder zeigen. Das Fenster kann man trotzdem getrost offenlassen. «Regional könnte es der kälteste Tag seit Anfang Juli werden.»
Auf Regen folgt ein Zwischenhoch
In der Nacht auf Dienstag beruhigt sich das Wetter dann auch in den höheren Lagen wieder. Während ganz im Osten der Schweiz am Dienstagmorgen noch Niederschläge erwartet werden, soll es im Mittelland grossteils trocken bleiben. Am Dienstag gilt laut Eichmann: «Je länger der Tag, umso sonniger wird es.» Hinzu kommt noch ein warmer Westwind, der das Thermometer auf etwa 25 bis 27 Grad ansteigen lässt.
Doch bereits am Mittwoch sollen wir wieder schwitzen. Ein Zwischenhoch sorgt für einen weiteren Hitzetag, an dem die 30 Grad verbreitet geknackt werden sollen. «Der Mittwoch wird der heisseste Tag der Woche», sagt Eichmann. Zu früh gefreut haben wir uns dennoch nicht. Ab Donnerstagnacht zeigen die Messinstrumente des Meteorologen wieder Regen an. Auch am Freitag bleibt es nass mit etwas kühleren Temperaturen von 22 bis 23 Grad.
Während wir uns vor allem über die Abkühlung freuen, kommen die Böden teils zu der langersehnten Feuchtigkeit. «In den Bergen werden diese Woche Niederschläge bis zu 80 Litern pro Quadratmeter erwartet. Das könnte bereits eine leichte Entspannung in Bezug auf die Trockenheit bringen.» Das Defizit ist aber weiterhin riesig, für eine nachhaltige Entspannung bräuchte es moderaten Regen über mehrere Tage oder gar Wochen. An den trockensten Orten, in Basel und Schaffhausen, ist auch diese Woche lediglich mit etwa 20 Liter pro Quadratmeter zu rechnen.
War es das jetzt mit den Tropennächten und Hitzewellen?
Auf die Frage, ob dieser Rekordsommer nochmals eine Hitzewelle für uns bereithält, gibt Eichmann Entwarnung. «Es sieht nicht danach aus», meint er. Regional seien vereinzelte Hitzetage, wie am Mittwoch, noch möglich. Dass diese drei Tage am Stück auftreten, sei jedoch im Spätsommer unwahrscheinlich. Trotzdem soll auch der Herbst überdurchschnittlich warm werden. Neben der Klimaerwärmung sorgt ein starker El Niño dafür, dass zwischen August und Oktober mit einer Durchschnittstemperatur von 15 Grad zu rechnen ist.