Darum gehts
- Der Sommer beginnt mit Hitze: Am Freitag werden es bis 27 Grad, am Wochenende über 30 Grad
- Die Seen bleiben kühl: Die Durchschnittstemperatur beträgt nur 15 bis 17 Grad
- Basel und das Tessin erreichen am Pfingstsonntag Spitzenwerte von 30 Grad
Blauer Himmel und täglicher Sonnenschein: Der Sommer startet durch! Kaum zu glauben, dass es an Auffahrt noch geschneit hat. Jetzt folgen die ersten Hitzetage – am Freitag steigen die Temperaturen bereits auf 27 Grad.
Nur eine leichte Bise hält Hoch Zeno noch etwas zurück. Trotzdem wird es konstant heisser. «Die 30-Grad-Marke wird im Verlauf des Pfingstwochenendes geknackt werden», sagt Klaus Marquardt von «Meteo News» zu Blick.
Trockene Hitze und wenig Wolken
Am schnellsten steigt das Thermometer in Basel und im Tessin. Dort könnte es laut Marquardt bereits am Pfingstsonntag 30 Grad warm werden. Für die gesamten drei Tage gilt: Egal ob du eine Grillparty, den ersten Badi-Besuch oder eine Wanderung in den Bergen geplant hast – das Wetter ist sicher auf deiner Seite!
Regen oder Gewitter sind kein Thema. Am Abend lösen sich auch die letzten Quellwolken jeweils auf. Das geht in der kommenden Woche so weiter. Laut «Meteo News» bleibt es bis mindestens Mittwoch heiss und trocken.
Die Seen sind noch kalt
Sommerwetter und Badesee gehören zusammen. Aber ist es schon warm genug für den ersten Schwumm? Marquardt meint: «Freie Gewässer hängen zurzeit noch etwas in den Seilen.» Durchschnittlich liegen die Seetemperaturen etwa bei 15 Grad – wobei es grosse Unterschiede zwischen Seen und auch innerhalb eines Sees gibt.
Der Zürichsee ist mit gut 16 Grad etwas wärmer als der Vierwaldstättersee, der zurzeit durchschnittlich 15 Grad an der Oberfläche misst. Der Bielersee liegt bei gut 14, der Bodensee bei 14 bis 16 Grad. Auch die fliessenden Gewässer sind noch bitterkalt. In Zürich misst die Limmat erst 14,7 Grad. Die Aare in Bern hat derzeit 14,5 Grad, bei Brugg 15,6 Grad. Immerhin: Die Reuss erreicht in Bremgarten AG bereits jetzt 17 Grad.
Mutige Schwimmer sollten langsam ins Wasser
Grundvoraussetzung, damit das Wasser wärmer wird, ist die Sonne. Wind, der das Wasser umwälzt, spielt allerdings auch eine Rolle bei dem Prozess. Die derzeitige Bise könnte also etwas entgegenwirken. Auch nach dem heissen Wochenende liegen mehr als 17 Grad voraussichtlich nicht drin.
Für mutige Schwimmer heisst das: langsam ins Wasser! Denn wer zu schnell reinspringt, riskiert im schlimmsten Fall einen Kälteschock, der tödlich enden kann. Auch kommt es durch eine hohe Differenz von Körper- und Wassertemperatur häufig zu Muskelkrämpfen. Umso länger man also vorher in der Sonne brutzelte, desto mehr Zeit sollte man sich beim Einstieg lassen.