Darum gehts
- Ab 1. September 2026: Hundeverbot in Schwyzer Verwaltungsbüros nach Dackel-Biss
- Diensthunde bleiben erlaubt, Haustiere sind schon seit 2010 untersagt
- Seit 2010: Regelverstösse trotz Verbot, jetzt striktere Umsetzung
Hundeverbot
Ab 1. September gilt im Kanton Schwyz ein Hundeverbot in Verwaltungsbüros. Das berichtete zuerst der «Bote der Urschweiz». Vom Verbot ausgenommen sind einzig Diensthunde.
Hintergrund ist ein Vorfall mit einer Putzkraft im Schwyzer Regierungsgebäude. Sie wurde während ihrer Arbeit von einem Dackel gebissen. Zwar verbietet die Hausordnung der Kantonsverwaltung bereits seit 2010 das Mitbringen von Haustieren. In den letzten Jahren hatten sich aber Ausnahmen eingeschlichen.
Bundesanwaltschaft
Die Bundesanwaltschaft stellt sich neu auf. Per 1. September 2026 tritt ein neues Reglement über die Organisation und Verwaltung der Bundesanwaltschaft in Kraft. Einerseits sollen Verfahren künftig effizienter geführt werden. Andererseits rückt das Phänomen Cyberkriminalität mehr in den Fokus der Bundesanwaltschaft.
Lohnmassnahmen
Per 1. September 2026 bekommen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kantonalen Verwaltung Basel-Stadt mehr Geld. Dann wird das vom Grossen Rat beschlossene Lohnmassnahmenpaket mehrheitlich umgesetzt. Gemäss einer Mitteilung des Kantons sieht das Paket unter anderem die Anhebung der Einstiegslöhne, Lohnmassnahmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantonspolizei sowie eine Erhöhung der Geldzulagen vor.
«Das beschlossene Lohnmassnahmenpaket beinhaltet eine Anhebung der Löhne der Berufseinsteigenden bis und mit Erfahrungsstufe 4», heisst es konkret dazu. «Die Geldzulagen für Nachtarbeit, Nachtbereitschaft, Sonn- und Feiertagsarbeit und Pikettdienst werden um ein Viertel erhöht.» Ausserdem habe der Grosse Rat auch eine neue Aussendienstzulage für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantonspolizei beschlossen. Die konkrete Ausgestaltung und der genaue Einführungszeitpunkt seien jedoch noch offen.
Die Anpassung des Teuerungsausgleichs, die neu bei allen Lohnklassen vollständig gewährt werde, erfolge per 1. Januar 2027, heisst es in der Mitteilung weiter.
Datenschutz
Im Kanton Bern tritt per 1. September 2026 das revidierte kantonale Datenschutzgesetz in Kraft. Die über 1000 Gemeinden und gemeinderechtlichen Körperschaften im Kanton Bern haben künftig keine eigenen Aufsichtsstellen mehr. Sie fallen gemäss Kanton in die Zuständigkeit der kantonalen Datenschutzbehörde. Die vier grössten Gemeinden des Kantons, Bern, Biel, Köniz und Thun, behalten derweil ihre Aufsichtsstellen.
Reisen
Das Online-Reisebüro Ebookers stellt sein Angebot in der Schweiz ein. Das teilte das Unternehmen auf seiner Website mit. Ab 2. September können Schweizerinnen und Schweizer über die Website Ebookers.ch und über die App keine Reisen mehr buchen.
Reisen, die zwischen 12. Juni und 2. September gebucht wurden, müssen bis und mit 1. November 2026 abgeschlossen werden. Das betrifft alle Reiseangebote, einschliesslich Hotels, Flüge, Mietwagen, Reisepakete und Aktivitäten. Buchungen vor 12. Juni sind demnach nicht beeinträchtigt.
Die Website von Ebookers.ch wird ab dem 2. September auf die von Hotels.com umgeleitet. Beide Online-Reisebüros gehören der US-amerikanischen Expedia Group.
Das musst du im September sonst noch wissen
Gotthard-Nachtsperren
Im September gelten im Gotthard-Strassentunnel gleich mehrere Nachtsperren. Grund dafür sind Wartungs- und Reinigungsarbeiten. Die Nachtsperren beginnen gemäss Touring Club Schweiz (TCS) am 7. September und gelten jeweils von Montagabend bis Freitagmorgen.
- 7. bis 11. September: Montagabend bis Freitagmorgen, jeweils von 22 Uhr bis 5 Uhr
- 14. bis 18. September: Montagabend bis Freitagmorgen, jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr
- 21. bis 25. September: Montagabend bis Freitagmorgen, jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr
- 28. September bis 2. Oktober: Montagabend bis Freitagmorgen, jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr
Der TCS empfiehlt als alternative Route den Gotthard-Pass.
Feuerverbote
Aufgrund anhaltender Hitze und Trockenheit haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Kantone ein Feuerverbot erlassen. Mehrere Kantone haben die Regeln inzwischen jedoch wieder gelockert. Welche Regeln in welchem Kanton gelten, erfährst du in unserem Überblick.