Heftige Ausschreitungen im vergangenen Jahr
Linksextreme Szene ruft zu neuer Pro-Palästina-Demo in Bern auf

Vor einem Jahr eskalierte eine unbewilligte Palästina-Demonstration in Bern. Die Chaotinnen und Chaoten richteten einen Millionenschaden an und Hunderte wurden festgehalten. Nun rufen sie zur Wiederholung auf. Genau ein Jahr später soll wieder marschiert werden.
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Am 11. Oktober zogen Demonstranten bei einer unbewilligten Palästina-Demo durch Bern.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • In Bern droht am 11. Oktober 2026 eine erneute Palästina-Demo.
  • Schäden der Gewaltorgie im vergangenen Jahr gingen in die Millionen, Verletzte durch unbewilligte Kundgebung.
  • Weitere Demos in Zürich, Basel und Sitten am 13. Oktober geplant.
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Angela RosserJournalistin News

Die Stadt Bern brannte am 11. Oktober 2025 – zumindest teilweise. Die unbewilligte Demonstration zur Solidarisierung mit Palästina artete aus und eskalierte mit massiver Gewalt. Es gab Verletzte, Schäden in Millionenhöhe und liess Bürgerinnen und Bürger wütend und Politiker ratlos zurück.

Nun soll sich das Ganze wiederholen. Ebenfalls am 11. Oktober. Dazu ruft auf dem linken Szeneportal «Barrikade» die Gruppe «Bewegung 11. Oktober» auf. Den Berner Sicherheitsdirektor Alec von Graffenried (64) überrascht das nicht. «Solche ‹Jahrestage› gab es in der Vergangenheit bereits bei anderen Kundgebungen», erklärte er laut «Der Bund».

Demonstranten beim Schwarzen Block

Sollten die Veranstalter ein Kundgebungsgesuch stellen, werde dieses «sorgfältig» geprüft. «Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist bei uns kein Gesucheingang verzeichnet worden», teilt Norbert Esseiva, Leiter der für Bewilligungen zuständigen Orts- und Gewerbepolizei der Stadt Bern auf Blick-Anfrage mit.

Wie die Stadt auf eine erneute unbewilligte Demonstration reagieren wird, liess von Graffenried offen. «Die Kantonspolizei Bern wird sich auf mögliche Szenarien vorbereiten und Massnahmen im Rahmen der Verhältnismässigkeit treffen», so der Sicherheitsdirektor. Aus «taktischen Gründen» könne man sich noch nicht zur vermuteten Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder Massnahmen äussern, teilte die Polizei mit.

Szenen wie im vergangenen Jahr will man vermeiden. Damals hatten sich viele friedliche Demonstrierende dem Schwarzen Block angeschlossen. «Ich würde einem solchen Sauhaufen nicht hinterherlaufen», kommentierte von Graffenried bei einer Pressekonferenz unmittelbar nach den Ausschreitungen im Jahr 2025.

Demo in Sitten wegen israelischer Mannschaft

Neben dem Aufruf zur Demo in Bern werden auch Demos in anderen Städten wie Zürich oder Basel angekündigt. Für den 13. Oktober wird unter anderem auch in Sitten zur Demo aufgerufen. Dort trifft die Schweizer Frauenfussballmannschaft im Rahmen der WM-Qualifikation 2027 auf Israel.

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